Ralf Löffler - Henoch Iadnah Mad, Das Wissen der Götter

April 27, 2017 | Author: Tom Wallord | Category: N/A
Share Embed Donate


Short Description

Download Ralf Löffler - Henoch Iadnah Mad, Das Wissen der Götter...

Description

Henoch ladnah Mad

Die Kenntnis / das Wissen der Götter Die Zeit ist gekommen, wo mehr Menschen beginnen, andere Ebenen zu bereisen und zu erforschen. Ebenen, die jenseits unserer Vorstellungskraft liegen. Auf diesen Ebenen kann ein Wissen erlangt werden, das so umfassend ist, daß es den Menschen und seine bisherigen Kenntnisse in den Grundfesten erschüttert. Henoch - ladnah Mad enthält die Schriften des Dr. John Dee, welcher mittels Kristallschau Informationen von astralen Engeln erhielt. Dies geschah vor über 300 Jahren und seither erklingt die geheimnisvolle Sprache der Heno-cher immer wieder.

Lernen Sie selbst, wie diese Sprache zu sprechen ist und wie auch Sie die geheimnisvollen Ebenen erkunden können. ISBN 3-89423-081 -9

Henoch - ladnah Mad

Das Wissen der Götter

MATERIALIENDERPRAKTISCHENARBEITMITHENOCHISCHER MAGIE (Übersetzung des Titels aus dem Henochischen wörtlich: Henoch - das Wissen/die Kenntnis des Gottes.)

ALLE RECHTE VORBEHALTEN Druck und jegliche Wiedergabe in jedweder Form, auch auszugsweise, nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Verlages Copyright 1993 by Kersken-Canbaz- Verlag Breite Str. 65 29468 Bergen/ Dumme ISBN 3-89423-081-9

5

0. Inhalt 0. Inhalt ............................................................................................................ 07 0.1. Strategie ..................................................................................................... 12 0.1.1. Ziel und Handhabung .......................................................................... 12 0.1.2. (Wünschenswerte) Voraussetzungen ................................................... 13 0.1.2.1. physische ................................................................................... 13 0.1.2.2. psychische .................................................................................. 14 0.1.2.3. lernen ......................................................................................... 15 Buch I - Magie im System............................................................................... 17 1. Die Biographie des Dr. John Dee ................................................................ 19 1.1.Der Genius zwischen den Fronten.......................................................... 19 1.2.Dr. Dee – ein Spiritist ............................................................................ 19 1.3.Lebensla uf ............................................................................................. 21 1.4.Magic .................................................................................................... 22 1.5.Edward Kelly......................................................................................... 23 1.6.Das Ende ............................................................................................... 25 2. Henochische Magie und historisches Material ........................................... 27 2.1. Henochische Magie ................................................................................. 27 2.1.1. Henochische Magie - ein magisches Spiel? ..................................... 28 2.2. Das historische Material.......................................................................... 29 2.2.1. Henochische Sprache ...................................................................... 29 2.2.1.1. Begründung der Existenz der Henochischen Sprache .............. 32 2.2.1.2. Funktion des Henochischen.................................................... 33 2.2.1.3. Wirkung der Henochischen Sprache ....................................... 35 2.2.2. die Tafeln der Elemente .................................................................. 36 3. Die Originalmanuskripte des Dr. John Dee................................................ 39 3.1. Erläuterungen zu den Quellentexten und den Übersetzungen................... 39

6

3.2. Eine Abhandlung über die Entstehungsgeschichte der Henochischen Tafeln und über den Umgang mit ihnen .................................. 41 3.2.1. Englisches Original......................................................................... 41 3.2.2. Übertragung ins Deutsche(1) ................................................................................ 70 Eine kurze Einleitung. Darlegung und Erklärung der Benutzung der vorhergehenden Tafel oder Tafeln der Erde, wie sie in vier Teile geteilt besteht: Ost, West, Nord und Süd .................................... 70 3.2.2.1. Die Entstehung der Tafeln ...................................................... 70 3.2.2.2. Der Aufbau der Tafeln und Ableitung der Engelsnamen....................................................................................... 74 3.2.2.2.1. Der Name des Königs der Tafel .......................................... 76 3.2.2.2.2. Die Älteren.......................................................................... 77 3.2.2.2.3. Die herrschenden Engel der kleinen Ecken .......................... 79 3.2.2.2.4. Dienende Engel der kleinen Ecke ......................................... 83 3.2.2.2.4. Die Tafel der Vereinigung ................................................... 85 3.2.2.2.5. Die Teufel........................................................................... 86 3.2.2.2.6. Allgemeines Beispiel für die Ableitung von Engelsnamen....................................................................................... 89 3.2.2.2.7. Die Anrufung der guten Geister ........................................... 91 3.2.2.2.8. Die Anrufung der bösen Geister........................................... 95 3.2.2.2.9. Die Naturen der Engel und Geister....................................... 96 3.2.2.2.10. Nutzen der Tafeln ............................................................. 98 3.2.2.2.11. Beschreibung der übrigen Quadrate und das Verhältnis der Quadrate ..................................................................................... 100 3.2.2.2.12. Die sorgfältige Anrufung ................................................. 101 3.2.2.2.13 Die Praxis derAnrufung ................................................... 102 3.3. Die Anrufung der Tafeln ....................................................................... 105 3.3.1. Englisches Original....................................................................... 105 3.3.1.1. The Practice of the East Ta ble .............................................. 105 3.3.1.2. Wie Practice of the West Table ............................................. 114 3.3.1.3. Practice of the North Table ................................................... 123 3.3.1.4. The Practice of the South Table ............................................ 131

( 1 )Aus den Originalseiten fo.l-5O.

7

3.3.2. Zusammenstellung eines Anrufungsmoduls in deutscher Sprache². 140 3.3.2.1. Anrufung des Königs ............................................................ 141 3.3.2.2. Die Anrufung der Älteren ..................................................... 142 3.3.2.3. Anrufung der herrschenden Engel der ersten kleinen Ecke ..................................................................................... 143 3.3.2.4. Anrufung der dienenden Engel der ersten kleinen Ecke ..................................................................................... 144 3.3.2.5. Anrufung der herrschenden Engel der zweiten kleinen Ecke ..................................................................................... 145 3.3.2.6. Anrufung der dienenden Engel der zweiten kleinen Ecke ..................................................................................... 146 3.3.2.7. Anrufung der herrschenden Engel der dritten kleinen Ecke ..................................................................................... 147 3.3.2.8. Anrufung der dienenden Engel der dritten kleinen Ecke ........ 148 3.3.2.9. Anrufung der herrschenden Engel der vierten kleinen Ecke ..................................................................................... 149 3.3.2.10. Anrufung der dienenden Engel der vierten kleinen Ecke ..................................................................................... 150 3.3.3. Namensliste der angerufenen WESEN........................................... 152 3.3.3.1. Die Könige der Tafeln .......................................................... 152 3.3.3.2. Die Namen der Ost-Tafel...................................................... 152 3.3.3.3. Die Namen der West-Tafel................................................... 155 3.3.3.4. Die Namen der Nord-Tafel................................................... 158 3.3.3.5. Die Namen der Süd-Tafel..................................................... 160 4. Henochische Sprache ................................................................................. 163 4.1. Übersetzbarkeit ..................................................................................... 165 4.2. Analyse................................................................................................. 166 4.2.1 die Analysemethode : ..................................................................... 167 4.2.2. der Schlüssel zu bekannten Symbolsystemen................................. 170 4.3. Zum Umgang mit der Henochischen Sprache ........................................ 179 5. Struktur und Symbolik der Henochischen Element-Tafeln..................... 183

²Aus den Originalen fo.51-108.

8

5.1. Struktur der Henochischen Element-Tafeln ........................................... 183 5.1.1. das große Kreuz ............................................................................ 191 5.1.2. die Unterelementfelder .................................................................. 192 5.1.3. die Kerubischen Felder.................................................................. 193 5.1.4. die dienenden Felder ..................................................................... 196 5.1.5. das Kalvarienkreuz........................................................................ 196 5.2. Die Symbolik der Henochischen Tafel.................................................. 197 5.2.1. die Zuordnung der Zeichen des Zodiak.......................................... 198 5.2.2. Zuordnung der Planeten ................................................................ 203 5.2.3. Zuordnung der kleinen Tarotkarten ............................................... 204 5.2.4. die Kerubim .................................................................................. 205 5.2.5. Die Zuordnung der Sephirot .......................................................... 206 5.2.6. die Farbzuordnungen und ergänzende Korrespondenzen.................................................................................... 207 5.2.6.1. Elemente .............................................................................. 208 5.2.6.2. Zodiak.................................................................................. 208 5.2.6.3. Planeten................................................................................ 209 5.2.6.4. Sephirot ................................................................................ 209 5.2.6.5. Geheime Zuordnungen der Sephirot...................................... 209 5.2.6.6. Komplementärfarben............................................................ 210 5.2.7. Der Aufbau der Elementen-Felder ................................................. 210 5.2.7. l. Die Felder des großen Kreuzes ............................................. 212 5.2.7.2. Die Felder des Kalvarienkreuzes........................................... 212 5.2.7.3. Die Kerubischen Felder ........................................................ 213 5.2.7.4. Die dienende Felder.............................................................. 213 6. Das Bereisen der Element-Ebenen............................................................ 215 6.1. Technik ................................................................................................. 215 6.2. Ein Beispiel für das Bereisen der Elementebenen.................................. 215 Buch II Magie mit System............................................................................. 219 7. Individuelle Anwendungen Henochischer Magie ..................................... 221 7.1. Persönliche Entwicklungsarbeiten an magischen Systemen? Wozu? ......................................................................................................... 221

9

7.2. Beschreibung einer Anwendung Henochischer Magie: AMVNNVYChD ......................................................................................... 223 7.2.1. AMVN.......................................................................................... 223 7.2.2. NV................................................................................................ 226 7.2.2.1. Die Karten der NV-Tafel - Beispiele für das Bereisen........... 228 7.2.3. YChD ........................................................................................... 235 7.2.4. AMVN - NV – YchD .................................................................... 237 7.2.4.1. Einung.................................................................................. 237 7.2.4.2. Zweiter Versuch der Einung ................................................. 238 7.3. Die Evokation eines Mitarbeiters .......................................................... 239 7.3.1. AMVN - der Mythos ..................................................................... 240 7.3.1.1. Der Begriff der Gottheit ........................................................ 240 7.3.1.2. Die ägyptische Achtheit........................................................ 241 7.3.1.3. Die Götter ............................................................................ 243 7.3.1.4. Die Neunheit ........................................................................ 244 7.3.1.5. AMVN ................................................................................. 247 7.3.1.6. Die mythologische Klassifikation des AMVN ...................... 249 7.3.1.7. Einige klassische Bezüge zu AMVN..................................... 256 7.3.1.8. Kabbalah und AMVN........................................................... 258 7.3.2. AMVN - Die Evokation ................................................................ 263 7.3.2.1. Kontaktaufnahme ................................................................. 264 7.3.2.2. AMVN - Evokation (Invokation) .......................................... 265 7.3.2.3. Die Auswertung.................................................................... 268 7.3.2.4. Die Manifestation................................................................. 269 8. Way to the Stars - die Aethyre .................................................................. 273 8.1. Die Kräfte hinter den Tafeln ................................................................. 273 8.2. Der letzte Schrei................................................................................... 274 Buch III System der Magie ........................................................................... 279 9. Identität von Einheit und Differenz³ ......................................................... 281 9.1. Differenz .............................................................................................. 281 9.2. Einheit .................................................................................................. 282 3

Siehe Luhmann [1987), Maturana [1985J.

10

9.3.Identität ................................................................................................. 282 9.4. Gott und Teufel - Das Schöpferische Prinzip......................................... 283 9.5. Tafeln und AEthyre .............................................................................. 285 10. Anhang - Kabbalistische Kürzel............................................................. 287 10.1. Hebräische Buchstaben ....................................................................... 287 10.2. Trümpfe des Tarot (Atu) ..................................................................... 288 11. Literatur: ................................................................................................. 291

11

0.1. Strategie

0.1.1. Ziel und Handhabung Das System der Henochischen Magie stellt ein weites Feld für die persönliche Forschung in Sachen Magie dar. Mein Ziel wird im Folgenden darin bestehen, Material zum Thema Henochischer Magie vorzustellen und Möglichkeiten des Umgangs mit dem Material zu beschreiben. Hierzu scheint mir folgende thematische Abfolge sinnvoll (in Stichworten): Historischer Background. Allgemeiner Überblick zum Thema. Klassische Anwendung der Henochischen Magie mit den Tafeln der Elemente. Henochische Sprache. Struktur und Symbolik der Elementtafeln. Arbeit mit Struktur und Symbolik. Individuelle Arbeit mit der Henochischen Magie. Zusammenarbeit mit Astralen Wesen. Ausblicke. Als Grundlage der Arbeit mit der Henochischen Magie soll das Verständnis der Elementtafeln und die Fähigkeit des Umganges mit ihnen dienen. Hierauf aufbauend können individuelle Arbeitsmethoden entwic kelt werden.

12

Mit diesem elementaren Grundwissen wird es dem Praktiker möglich, sich effektiv in das Thema der Henochischen Magie einzuarbeiten, den Umfang des Themas zu erkennen und mit Hilfe des gegebenen Leitfadens eigene Forschung zu betreiben. 0.1.2. (Wünschenswerte) Voraussetzungen Die folgenden Texte werden im wesentlichen auch für den magisch Unbedarften verständlich werden. Es scheint mir dennoch angemessen, einige wünschenswerte Voraussetzungen psychischer und physischer Art zu schildern, welche theoretisches Verständnis und praktische Anwendung erleichtern werden. Ich werde die Voraussetzungen hier zusammenfassen und im Folgenden an den entsprechenden Stellen nochmals auf wünschenswerte Voraussetzungen verweisen. Weiterhin werde ich Literatur angeben, welche Möglichkeiten bietet, diese Voraussetzungen zu erlernen. Um mit Henochischer Magie Ergebnisse zu e rzielen, wird mehr notwendig, als lediglich Rituallitaneie n von sich zu geben, oder symbolische Spielerei zu betreiben.

0.1.2.1. physische Zu den physischen Voraussetzungen gehören rudimentäre körperliche Fitness und Körperbeherrschung: Beherrschung eines Asana. Beherrschung grundlegender Meditationstechniken. 4 Literaturangaben erfolgen: []; Beispiel 'Roberts (1988]'. Die vollständigen Angaben zum Titel können im Literaturverzeichnis unter diesem Kürzel gefunden werden

13

-

Die Fähigkeit der Arbeit mit dem Ätherkörper, besser Astralkörper. 0.1.2.2. psychische

Psychische Voraussetzungen scheinen etwas schwieriger formulierbar. Ich möchte folgendermaßen beschreiben, welche ich grundlegend für angemessen halte: Möglichst hohe Integrationsfähigkeit. Die Fähigkeit zu einer angemessenen Selbsteinschätzung. Wer mit Henochischer Magie praktisch arbeiten will, geht stets ein hohes Risiko ein: Besessenheit!! Die beste Möglichkeit, mit diesem Risiko umzugehen, besteht darin, sich selbst passend einzuschätzen oder jemanden zu finden, der einen passend einschätzt. Da zweiteres vermutlich schwer realisierbar wird, empfehle ich, die persönliche Selbsteinschätzung zu schulen. Man kann schnell mit Henochischer Magie die Wahrheit finden, auf die Straße rennen und sie verkünden und möglicherweise feststellen: Man hui die Wahrheit eines Henochischen Elementais gefunden. Ich habe an derartiger Fremdsteuerung kein Interesse und dementsprechend die obigen psychischen Voraussetzungen formuliert.

14

0.1.2.3. lernen Die Grenze, welche ich mit den Begriffen Physis und Psyche gezogen habe, dient lediglich dem Zweck, die Beschreibung der Fähigkeiten, welche ich als wünschenswerte Voraussetzungen bezeichnet habe, zu erleichtern. Diese Grenze und andere Grenzen werden bei der Arbeit mit der Henochischen Magie nicht aufrecht erhalten werden können. Deshalb will ich bereits an diesem Punkt Grenzen überschreiten und eine Voraussetzung beschreiben, die den Erwerb der genannten und anderer Fähigkeiten im Rahmen Physis-Psyche oder irgendeinem anderen Rahmen erst ermöglicht. Diese Voraussetzung kann das Überleben sichern, auch wenn es über Grenzen hinausgeht. Solange, bis auch sie nicht mehr paßt. Ich nenne die Voraussetzung: Wille zu lernen.

Falls Du feststellst, Du hast eine Wahrheit gefunden, so sei Dir sicher, Du willst nicht mehr lernen. Willst Du nicht mehr lernen, so sei Dir sicher, Du bist der Henochischen Magie, 'den Wesen die Du riefst', restlos ausgeliefert. Willst Du nun die wünschenswerten Voraussetzungen lernen, so empfehle ich Dir folgende Literatur: Eschner [1989] Crowley [1988] Crowley [1985] Eschner [1987b] -

Das Werk beschreibt, umfassend wie man lernen kann, physisch und psychisch fit zu werden und zu bleiben. Ein Grundlagenwerk zur magischen Praxis. Grundlagen des Tarot. Grundlagen der Kabbalah.

15

Luhmannn [1987] Maturana [1985] -

Grundlagenwerk zum Thema Systemtheorie. Grundlagenwerk zum Thema Konstruktivismus.

16

17

Buch I - Magie im System

18

19

1. Die Biographie des Dr. John Dee

M. Der Genius zwischen den Fronten? Wenigen ist die Geschichte dieses Mannes bekannt, was damit zusammenhängen kann, daß die Tragweite seiner Arbeit häufig unterschätzt wird. Hin und wieder lesen wir den Namen 'Dee' in langatmigen Abhandlungen über die Geschichte der Magie, zum Untergang verurteilt In «In Masse der Namen mysterienumwobener Figuren. Dee's Biographie k mm in diesem Kontext nicht standhalten. Seine Geschichte ist nicht die eines Menschen, der die Massen durch Sagenhaftigkeit begeistert, sondern die des Forschers, der nüchtern an seine Arbeit geht, um auf dem Hintergrund seines Wissens die sich ihm stellenden Fragen zu beantworten.

Die Forschungsmethode Dee's war wissenschaftlich. Sein Forschungsgebiet war die Magie.

1.2. Dr. Dee - ein Spiritist? Im Gegensatz zu diversen anderen Autoren, vertrete ich nicht die Ansicht, Dee halle den Spiritismus begründet. Spiritismus stellt meiner

Siehe /..H. Collin Wilson, »The Occult«.

20

Ansicht nach eher eine Konsequenz aus oberflächlichen Interpretationen der Arbeiten Dee's dar. Spiritisten mögen mit Dee verglichen werden, denn sie beschäftigen sich ebenso wie Dee mit Geister-Erscheinungen. Der wesentliche Unterschied zwischen dem herkömmlichen Spiritisten und Dr. John Dee besteht in den Vorgehensweisen beider: Dee ging nach wissenschaftlichen Kriterien vor. Er formulierte ein Forschungsziel, experimentierte, zeichnete auf, prüfte und plante seine weitere Arbeit. Der herkömmliche Spiritist begibt sich in eine spiritistische Sitzung und wartet auf eine überirdische Eingebung. Kurz: Dee wußte, was er wollte und arbeitete daran, es mit seinen Mitteln zu erreichen. Der Spiritist weiß nie, was er will, und wartet auf die überirdische Macht, die es ihm irgendwann mitteilen wird. Manche Spiritisten warten, bis sie schwarz werden. Meiner Ansicht nach sollten Dee's Arbeiten nicht durch die Bezeichnung 'spiritistisch' disqualifiziert werden.

21

1.3. Lebenslauf Dr. John Dee verbrachte den größten Teil seines Lebens in England. Er halle die mehr oder minder große Freude, die Herrschaftsperioden von fünf Staatsoberhäuptern zu erleben. Geboren wurde Dee am 13. Juli des Jahres 1527 in London - so sagt man. Er war der Sohn eines kleinen Staatsbeamten. Der Zeitpunkt ließ nicht lange auf sich warten, da eine bestimmte, Dee's Person anhaftende, Genialität zu Tage trat: Er besuchte die Universität von Cambridge und erlangte bereits im jungen Alter von 19 Jahren die Professur des klassischen Griechisch. Besonders groß war sein Interesse an der Anatomie. John Dee besuchte später die Universität von Löwen, an welcher einschlägig bekannte Persönlichkeiten, wie Agrippa von Nettesheim, ihre Ausbildung genossen halten. Die Jahre 1550-1552 verbrachte Dee auf dem Kontinent. Er begegnet dem Occultisten Jerome Cardan. Von dieser Begegnung wird behauptet, nie halle Dee in seiner persönlichen Entwicklung stark beeinflußt, und erst durch diese Wendung sei Dee's Vorliebe für die Magie ins Leben gerufen worden. Dee pflegte Umgang mit dem englischen Herrscherhaus und erfüllte für England 'staatsmännische' Aufgaben. Darüber, wie Dee den Umgang mit dem Herrscherhaus, besonders mit den weiblichen Angehörigen, pflegte, und wie bravourös er seine Aufgaben am Staat erfüllte, existiert zwar historisches Quellenmaterial, das Material gilt allerdings als

22

zweifelhaft. Ich werde deshalb nicht näher auf diese Episoden in Dee's Leben eingehen2. 1.4. Magie Auf einer seiner Reisen auf dem Kontinent entdeckt Dee Trithemius' Werk »Stenographia«, eine Schrift über Magie, Alchemie und die Bedeutung der Zahlen. Kurz darauf verfaßt Dee die »Monas hyroglyphica, mathematice, magice, cabbalistice et onagogice, explicata«. Dieser Umstand legt durchaus die Vermutung eines Zusammenhanges zwischen der Schrift des Trithemius und den Schriften Dee's nahe. Er darf allerdings keinesfalls zu der Annahme verleiten, Dr. John Dee sei einer der vielen Nachahmer des Trithemius. Dee arbeitete praktisch vor allem über mediale Kontakte. Er arbeitete hierbei mit Personen zusammen, deren mediale Fähigkeiten er erprobte. Selbst füngierte er nie als Medium; denn, soweit bekannt, vertrat er die Ansicht, daß ihm die notwendigen, 'natürlichen' Fähigkeiten hierzu nicht gegeben waren. 'Natürlich' bedeutet für Dee soviel wie 'gottgewollt'. Er verstand sich selbst und seine Arbeit keinesfalls als im kirchlichen Sinne satanistisch. Dee bezeichnete sich als gläubigen Christen und stellte seine Arbeit unter die Obhut seines Schöpfers. Sein Weltbild zeichnete sich aus durch den Glauben an die Existenz einer omnipotenten Schöpfergestalt. Diese bezeichnete er mit »Gott«. Wir werden auf Dee's Weltbild an anderer Stelle ausführlicher eingehen3. Vorerst sollten wir uns bemühen, sein Wellbild - mag es auch naiv scheinen - zu akzeptieren. Eine gegensätzliche Haltung würde uns lediglich den Zugang zu Dee's Magie erschweren. Sie würde uns Erfahrungen vorenthalten, die es uns ermöglichen können, mit

3 Zur Information über die historischen Gerüchte zu Dee's Lebensführung, siehe die im Literaturverzeichnis angegebenen Biographischen Werke. 3

Siehe Buch III.

23

seiner Magie Ergebnisse zu erzielen - Ergebnisse, die jeglichen rationalen Rahmen sprengen können. Eine wesentliche Neuerung, um die Dr. John Dee die Magie bereicherte, bestand in der Übernahme wissenschaftlicher Arbeitsweisen in die magische Arbeit. Er strukturierte magische Arbeit gleich einem wissenschaftlichen Experiment, d.h. er führte jeweils eine sorgfältige Planung, Aufzeichnung und Analyse desselben durch. Mittels eben dieser Neuerung erzielte er für die damalige Zeit ungewöhnlich konkrete Ergebnisse in seiner Arbeit. Allerdings: Dee bewegte sich auf dem Scheideweg von Wissenschaft und Magie. Weder Wissenschaftler noch Magier erkannten seine Arbeit an, obwohl er das tatsächlich einleuchtendste Verfahren verwandte, das man sich vorstellen kann: Er kombinierte die Vorteile zweier Forschungszweige, um so durch Ausnutzung des Möglichen bestmögliche Erfolge zu erlangen. Die Folge daraus: Für die Wissenschaft ist Dee ein Mystiker und für die Mystiker ein allzu konkreter Wissenschaftler.

Das magische Verfahren, welches sich für Dee als das effektivste erwies, war das des Sehens mittels einer Kristallkugel. Hierbei bediente er sich, wie bereits erwähnt, eines Mediums. Während seiner diversen Experimente mit Medien begegnete Dee einem Mann namens Edward Kelly. 1.5. Edward Kelly Die einschlägigen Biographen stellen Kelly als eine höchst fadenscheinige, mystische oder gar kriminelle Person dar. Meiner Ansicht nach besteht nicht der geringste Anlaß, auch nur einem der Gerüchte über Kelly Glauben zu schenken. Denn was an Informationen über Edward

24

Kelly existiert, ist lediglich ein Sammelsurium an Histörchen, aus welchen, allem Anschein nach, jeder Berichterstatter die für seine persönliche Darstellung gerade brauchbaren Episoden herausgegriffen hat. So wurde Kelly einerseits als Lüstling und hochgradiger Krimineller, anderseits als der mystische Seher dargestellt. Ich möchte ihn im weiteren lediglich als das betrachten, wovon ich feststellen kann, daß Kelly es war: der Mitarbeiter von Dr. John Dee.

Das Gespann Dee-Kelly beschäftigte sich mit dem weiten Feld der magischen Evokation. So, wie Dee's Arbeitsmethode zwei gegensätzliche Aspekte zugrunde lagen, Magie und Wissenschaft, so bestand das Arbeitsteam aus zwei

25

Personen, welche die sich ergänzenden Gegensätze der Methode verkörperten: Dee - der Wissenschaftler, der rationale Aspekt, der die organisatorische Kontrolle über das Experiment übernimmt, und Kelly -das Medium, der emotionale Aspekt, der die Rolle des Rezeptors für Informationen inne hat. Genau diesem Team war dann auch eine der für die Folgezeit wichtigsten magischen Ausarbeitungen des europäischen Occultismus zu verdanken - die ersten qualifizierten Arbeiten mit der Henochischen Sprache und der Methode der Henochischen Magie! Zu diesem Thema hat Dee eine Fülle von handschriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen, von denen bislang lediglich ein geringer Teil ausgewertet wurde. 1.6. Das Ende Dee und Kelly arbeiteten geraume Zeit zusammen, bis sie sich irgendwann aus unerfindlichen Gründen trennten. Über Ursache und Ablauf ihrer Trennung liest man jede Menge Geschichten. In einer wird dargestellt, daß die Trennung beider aus der intimen Beziehung von Kelly zu Dee's Ehefrau folgte... Über Kelly kursieren diverse Gerüchte, Ereignisse betreffend, die sich nach der Auflösung der Partnerschaft mit Dr. John Dee zugetragen haben sollen. Informationen ungeklärten Wahrheitsgehaltes, deren Fülle mehr und mehr abnimmt, bis sich irgendwann Kelly's Spur verliert... Dr. John Dee führte seine Experimente weiter, jedoch mit wesentlich minderem Erfolg als zu Zeiten seiner Zusammenarbeit mit Kelly. Irgendwann kam dann, wie fast zu erwarten war, der Klerus auf die Idee, Dee seine geschätzte Aufmerksamkeit zu schenken. Für Dee folgte aus dem Interesse des Klerus unter anderem, daß der gegen ihn

26

aufgewiegelte Mob, in Abwesenheit Dee's, das Inventar seines Wohnhauses samt seiner, bis dahin als besonders reichhaltig geltenden, Bibliothek zu großen Teilen verwüstete. Dr. John Dee starb im Jahre 1608 im Alter von 81 Jahren.

27

2. Henochische Magie und historisches Material

2.1. Henochische Magie Der Begriff der Henochischen Magie wurde durch die Arbeiten des Dr. John Dee und Edward Kellys geprägt. Unter Magie verstehe ich im Folgenden: Die Fähigkeit, die persönliche Realität nach eigenem Willen zu gestalten. Henochische Magie stellt eine spezielle Methode dar, Magie zu betreiben. Sie liefert die Grundbausteine einer Realität, in der Magie realisierbar wird. Die Grundsteine dieser Realität wurden durch die Arbeiten des Dr. John Dee und Edward Kelly gelegt. Betreiben wir Henochische Magie, so heißt das, wir bedienen uns der Grundbausteine, welche von Dee und Kelly gegeben wurden, um unsere persönliche Realität darauf aufzubauen und zu gestalten. In Dee's und Kellys Realität existierten ein Gott und seine Engel, ein Teufel und seine Teufel, Menschen und Phänomene, die die Kenntnis der Menschen überstiegen. Die Bestandteile dieser Realität stehen in Beziehung zueinander.

In ihrer Position als Menschen erhielten Dee und Kelly Informationen von Engeln und Teufeln darüber, wie sie überirdische Phänomene erzeugen konnten. Dee zeichnete seine Realität handschriftlich auf. Er beschrieb die Henochische Sprache, wie die Engel, die Teufel, die 4 Originale siehe Sloane ().

28

Anrufungen der Wesenheiten, die magischen überirdischen Phänomene und vieles mehr.

Instrumentarien,

die

Arbeit mit Henochischer Magie wird darin bestehen, die Realität Dee's zu erlernen, um sie dann individuell zu entwickeln. In dieser Arbeit werden wir uns zunutze machen, daß Dee und andere Magier bereits an ihr mitgewirkt haben. Wir verbinden die Realitäten unterschiedlicher Menschen dadurch, daß wir uns auf vereinbarte Grundbausteine einigen. Wir schaffen uns so die Möglichkeit, in einer Realität zu leben, die Magie erlaubt. Wir wollen diese alternative Realität allerdings nicht von vornherein beschränken. So nehmen wir die Henochische Sprache, lassen sie als ein Mysterium bestehen und lassen Tore zu weiteren Alternativen offen. Möglicherweise können wir über die Henochische Sprache anders kommunizieren als bisher: Möglicherweise stellen wir fest, daß sie als eine Sprache fungieren kann, die mehr leistet als bekannte Sprachen, über die Mitteilungen formuliert werden können, die wir ansonsten nicht formulieren können. 2.1.1. Henochische M agie - ein magisches Spiel? Die Regeln sind teils vorgegeben, teils schaffen wir sie, teils lösen wir die vorgegebenen auf. Der Reiz des Spiels der Henochischen Magie liegt darin, daß das Spiel zur Realität wird und Realität zum Spiel wird, wir aber nicht wissen, ob es tatsächlich Spiel oder tatsächlich Realität ist, und doch die Regeln selbst bestimmen. Das Spiel beginnt!

29

2.2. Das historische Material In den von Dee überlieferten Schriften finden wir die Beschreibung eines magischen Weltbildes. Zu diesem magischen Weltbild gehören Symbole, die die einzelnen Bestandteile des Weltbildes verbinden und erklären. Die elementaren Symbole sind in der Henochischen Sprache systematisiert. Die Henochische Sprache wird zur Gestaltung magischer Hilfsmittel benutzt. Die magischen Hilfsmittel haben eine erklärende Funktion bezüglich der Zusammenhänge des magischen Wellbildes und dienen dazu, sich in den Regeln des Weltbildes bewegen zu können, z.B. in Kontakt mit Engeln treten zu können, oder andere Realitätsebenen bereisen zu können. Magische Hilfsmittel sind zum Beispiel der Tisch von Nalvage, das Sigillum Dei AEmeth oder die Tafeln der Elemente und des Geistes. Näheren Aufschluß über das Weltbild werden im Speziellen die Originalschriften des Dr. John Dee geben, sowie meine hierauf basierenden Beschreibungen. Henochische Sprache und die Tafeln der Elemente und des Geistes, das grundlegende Hilfsmittel der Henochischen Magie, sollen in Aufbau und Benutzung ausführlich beschrieben werden, denn auf den durch sie beschriebenen Grundregeln wird die Henochische Magie aufbauen.

2.2.1. Henochische Sprache Die Henochische Sprache ist eine Sprache, für die weder Wörterbuch noch Grammatik existieren. Sie ist von evozierten Wesenheiten in Dee's und Kelly's Sitzungen benutzt worden, um mit Kelly Kommunikationskontakt, aufzunehmen, schriftlich oder auch mündlich.

3()

Die bei der Übermittlung verwandte Technik zur Übermittlung der Informationen gestaltete sich wie folgt: Kelly starrte in den Schaustein, den Kristall, und sah den Engel Nalvage oder Gabriel mit einer Buchstabentafel und einem Stab. Kelly gab an Dee weiter, auf welche Reihe oder Linie der Engel zeigte. Anhand einer Tafel, die mit der des Engels identisch war, konnte Dee aus dem beschriebenen Quadrat den Buchstaben herausfinden und niederschreiben. Die Sammlung der zur Übermittlung benutzten Tafeln nennt sich "Liber Logaeth" . Um nicht unwillkürlich die Kraft der übermittelten Worte heraufzubeschwören, trafen Dee und Kelly eine wichtige Sicherheilsmaßnahme: Die Texte wurden rückwärts diktiert. Mit dieser Methode wurden Dee und Kelly diverse Texte in Henochischer Sprache übermittelt. Zu den übermittelten Texten gehören unter anderem die neunzehn Henochischen Rufe (Schlüssel). Sie dienen da/u, die Tore zu bestimmten Henochischen Ebenen zu öffnen. Das in den Handschriften Dee's aufgezeichnete Quellenmaterial zur Sprache ist, abgesehen von den Henochischen Rufen, zu großen Teilen unbearbeitet. Bislang wurden keine Analysen der Sprache vorgenommen, welche es ermöglicht hätten, eine Grammatik oder ein umfassendes Vokabelwerk zu erstellen.

5

Sloane [J.

6

Siehe Eschner [1985] 7 Resultate der Analysen des bereits bearbeiteten Quellenmaterials (Henochische Rufe) finden sich in: Eschner. [1985] und Regardie []. Eschner gibt Transskriptionen der Henochischen Rufe und Übersetzungen an, sowie Ansätze der Analyseder Grammatik der Sprache und eine Auswertung des Vokabulars der Henochischen Kufe (Wörterbuch). In Regardie befindet sich ein Wörterbuch; Die Brauchbarkeit von Regardies Übersetzungen scheint fraglich.

31

Das Henochische Alphabet

32

2.2.1.1. Begründung der Existenz der Henochischen Sprache Die Begründung der Existenz der Henochischen Sprache wirft einige Probleme auf. Dies hängt weniger mit der Henochischen Sprache, als mit der Beschaffenheit von Begründungen zusammen. Kurz: Begründungen werfen das Problem auf, daß sie selbst begründet werden müssen, um überprüft werden zu können. Wir benötigen eine Begründung der Begründung. Für gewöhnlich landet man bei der Begründung einer Begründung irgendwann an dem Punkt, an welchem man feststellt, daß man die Begründung durch sich selbst begründet - im Christentum nennt man diesen Fall 'göttlich' -, oder man benötigt immer wieder eine neue Begründung, um eine Begründung zu begründen - im Christentum nennt man diesen Fall 'teuflisch'. In Ermangelung einer Begründung lautet eine beispielhafte Beschreibung der Henochischen Sprache in einem Lexikon folgendermaßen: "Henochische Sprache - geheimnisvolle Eingeweihtensprache, für die weder Wörterbuch noch Grammatik existieren ... Die Henochische Sprache dürfte ein Produkt des Unterbewußten sein, ähnlich der sogenannten Marssprache des schweizer Mediums Helen Smith. 8 Eine derartige Beschreibung scheint mir für magische Zwecke uninteressant! Letztlich benötigen wir auch keine Begründung für die Existenz der Henochischen Sprache, sondern müssen lediglich feststellen, ob sie im Rahmen der Henochischen Magie funktioniert. Wir verzetteln uns also nicht in Ursachenforschung, sondern überlegen, wie die Henochische Sprache funktionieren kann, und behalten uns vor, die These in der Praxis zu prüfen.

8 Horst 12. Miers, Lexikon des Geheimwissens.

33

Zur Existenz der Henochischen Sprache brauchen wir lediglich zu sagen, daß sie existiert. Um diese Aussage treffen zu können, müssen wir prüfen, ob wir sie als Sprache im herkömmlichen Sinne bezeichnen können. Dies sollten wir alleine schon deshalb, um zu erfahren, ob wir Henochisch nach herkömmlichen sprachwissenschaftlichen Methoden auf Grammatik und Vokabular untersuchen können. Bisherige Untersuchungen ergaben: a)

Die Struktur des Henochischen weist Parallelen zu anderen, heute noch gesprochenen, Sprachen auf. Die Komplexität der Henochischen Sprache legt die Annahme nahe: Henochische Sprache stellt kein künstliches Produkt dar.

b)

Das heißt, wir können sagen: Es existiert eine Henochische Sprache, die nach herkömmlichen, sprachwissenschaftlichen Mitteln untersucht werden kann . 2.2.1.2. Funktion des Henochischen Henochisch stellt vermutlich keine künstliche Sprache dar, weder als Produkt der Phantasie einer Einzelperson, noch als eine konstruierte Pseudosprache. Die Annahme legt nahe zu untersuchen, ob Henochisch jemals in irgendeinem Kulturkreis auf dieser Erde gesprochen wurde. Hierzu läßt sich feststellen: a)

In den gesamten Hinterlassenschaften der Menschheitsgeschichte konnten bislang, abgesehen von Dee's Aufzeichnungen, keine Belege dafür gefunden werden, daß Henochisch jemals in irgendeiner Gegend der Welt gesprochen wurde. 9

Eschner (1985).

10 Dies gilt natürlich nur solange, bis wir feststellen, daß derartige Methoden sich als unbrauchbar erweisen. Außerdem müssen wir festhalten, daß der Sprachbegriff relativ unscharf definiert ist und die Aussage als schwach belegt bezeichnet werden muß. Letztlich werden wir über die Henochische Sprache mehr erfahren, wenn wir sie strukturell analysieren.

34

b)

Hinweise auf eine solche Sprache existieren ebenso zahlreich, wie Belege der Benutzung Mangelware sind.

In den frühen Tagen Roms wurde der Hohepriester des Jupiter »Flamen Dialis« genannt. Bis heute ist die tatsächliche Bedeutung des Wortes 'Dialis' unergründet. Im Henochischen findet man als einen der drei heiligen geheimen Namen Gottes auf der Erd-Tafel 'DIAL'. OM -

dieses Wort taucht bei den Hindus als Mantram auf. In der Henochischen Sprache ist es die Wurzel für 'Verständnis' oder 'Wissen'. In slavischen Sprachen bezeichnet die Wurzel UM 'Intelligenz'.

Soweit einige Gedankenanstöße. Wir halten fest: Begriffe der Henochischen Sprache können in Sprachen unterschiedlicher Bevölkerungsgebiete zu unterschiedlichen Epochen gefunden werden. Eine berechtigte Frage hierauf lautet: "Wie gelangt Henochisch in andere Sprachen?" Antwort: Menschliche Sprachen werden von Menschen im Umgang miteinander geschaffen. Vermutlich hat der Mensch Henochisch in seine Sprache eingebracht. Merkwürdigerweise findet man Henochisch häufig in den Wurzeln der Worte. Die Wurzeln der Worte stellen die Bestandteile von Worten dar, auf welchen Worte in der Sprache aufgebaut werden. Sie werden dem Sprechenden, in der Wahl seiner Worte meist noch weniger bewußt als die Worte, derer er sich bedient. Dieses Brainstorming ermöglicht folgende Annahmen: 11

Ich wähle diesen Begriff, um deutlich zu machen. daß mir nicht daran liegt, meine Beschreibungen als eine Beweisführung darzustellen, Sie vollen lediglich Ansätze dazu liefern, wie Henochisch funktionieren konnte, um du im diene Idee in der Anwendung zu

35

Die Henochische Sprache steht im Zusammenhang mit dem Menschen und seiner Entwicklungsgeschichte. Sprache orientiert Menschen zu Verhalten. Henochisch findet sich in den Wurzeln der Worte herkömmlicher Sprachen. Henochisch könnte Menschen zu etwas orientieren, das in einer ähnlichen Beziehung zu ihrem Verhalten steht, wie die Wurzeln der Worte zu den Worten: Henochisch funktioniert als ein Code, der ursprüngliches menschliches Verhalten weckt. Überprüfen und konkretisieren können wir diese Annahmen über die Wirkung der Henochischen Sprache. 2.2.1.3. Wirkung der Henochischen Sprache

Die Wirkung der Henochischen Sprache läßt sich am effektivsten durch die Rezitation der Henochischen Rufe im Zusammenhang mit einer Arbeit an den Tafeln der Elemente und des Geistes prüfen. Zugegebenermaßen wird die praktische Erprobung der Sprache mit gewissen Risiken verbunden sein, so daß sich der Experimentator vor der Durchführung eines Experimentes die Frage wird stellen müssen, ob er nach der Durchführung noch zu einer Analyse der Wirkungen in der Lage sein wird. Was ich sagen will ist, daß die Beschaffenheit des Henochischen einem ganz schön zu schaffen machen kann. Nichtsdestotrotz kann die Wirkung des Henochischen geprüft werden, wie auch durch eine Prüfung festgestellt werden kann, wie genau die oben formulierten Annahmen der Funktion des Henochischen sich als passend prüfen. Die folgenden Annahmen sind nicht die einzig möglichen, s ondern sie sind austauschbar. Ich wähle sie, da diese mir interessant erscheinen.

36

erweisen. Es scheint mir hierbei allerdings empfehlenswert, vorerst mit einzelnen Worten und Sätzen zu trainieren, d.h. die Wirkungen abzuschätzen lernen und den Umgang mit den Wirkungen zu erproben, um dann zu vollständigen Henochischen Ritualen Überzugehen. Um sich darüber klar zu werden, wie Henochisch funktioniert und was es bewirkt, sind sorgfältige Aufzeichnungen empfehlenswert.

2.2.2. die Tafeln der Elemente Es sind fünf Schautafeln, welche Dee und Kelly im Zusammenhang mit den Rufen übermittelt wurden - die Tafeln der Erde, der Luft, des Wassers und des Feuers und die Tafel des Geistes. Auf jeder dieser Tafeln befindet sich eine bestimmte Anzahl von Feldern. Jedes der Felder symbolisiert eine spezielle Energie und stellt eine Möglichkeit des Zugangs zu einer bestimmten Ebene dar. Die Henochische Sprache kann als ein auditiver Code verstanden werden, so wie die Tafeln der Elemente als ein visueller Code verstanden werden können. Beide dienen dazu, bestimmte, meist personifizierte, Energien anzurufen. Beide Codes aktivieren beim Menschen bestimmte Schemata. Energien werden freigesetzt und können über die Codes gesteuert werden! Hierbei kann sich als problematisch erweisen, daß der Ablauf der Prozesse, wenn ein Schema einmal angesprochen wurde, zu großen Teilen unbewußt vonstatten geht. Das heißt, einmal in Gang gesetzt, wird der weitere Verlauf nahezu unkontrollierbar. Aus diesen Gründen möchte ich jedem raten, in seinen Arbeiten mit dem Henochischen System sorgfältig zu verfahren und die Durchführung jeder magischen Aktion von Anfang bis Ende zu planen und zu überprüfen. Jedes Feld auf einer Tafel stellt, für sich gesehen, ein Energie potential dar. Systematisch sind Untergruppen auf den ein/einen Tafeln zusammenfaßbar und stellen wiederum ein solchen, entsprechend höheres, System dar. Die untergeordneten Elementtafeln können wir jeweils als die

37

Zusammenfassung von 156 speziellen, elementaren Energien betrachten, von denen eine jede auf einer Ebene gesondert vertreten ist, und die Du erforschen kannst, indem Du Dich mittels Astralprojektion auf die entsprechende Ebene begibst und dort z.B. Kontakt mit den, die Ebene bewohnenden, Wesenheiten aufnimmst. Die übergeordnete Geisttafel besteht aus 20 einzelnen Feldern, wovon wiederum ein jedes Feld eine spezielle Form der Energie symbolisiert, die auf einer Ebene gesondert vertreten ist. Diese sind allerdings um einiges höher anzusiedeln als die elementaren Kräfte, denn die Geisttafel ist eine Veranschaulichung der die Elementarkräfte beherrschenden Energien. Noch einmal zusammengefaßt: Die Tafeln der Elemente und des Geistes sind Symbole von 4 x 156 und l x 20 Energien, von denen eine jede eine spezifische Intensität besitzt. Dies sind die offensichtlich erkennbaren Kräfte. 'Hinter den Tafeln' existieren noch bei weitem mächtigere. Um die Wirkungsweise der optischen Symbole der Henochischen Magie weiter zu verdeutlichen, stellen wir uns einfach den Fall vor, jemand käme auf den Gedanken, diese Tafeln materiell vollständig anzufertigen und für alle Welt sichtbar anzubringen: Die Tafeln sind bunt und geometrisch interessant - ästhetisch. Viele Menschen wären dadurch animiert, ihre Schönheit sorglos zu bewundern. Aber was geschie ht? Der Betrachter nimmt die Symbole wahr. Unbewußt baut er dazu ein Assoziationsgebilde auf, und damit aktiviert er die Felder. Die Felder zu aktivieren heißt, die durch sie symbolisierten Kräfte freizusetzen, und mehr, nämlich dadurch das Tor zu der dahinterliegenden Ebene zu öffnen - und alles wie von selbst. Dieser Prozeß ist derselbe, den wir in Gang setzen, wenn wir ein Tor, ein Feld, zu einer Henochischen Ebene öffnen, um dorthin zu gelangen. Er bewirkt aber ebenso, daß die Bewohner der Ebenen die Möglichkeit erhalten, auf unsere Ebene zu gelangen? und nicht nur die Bewohner einer Ebene, sondern gleich die Bewohner von 4 x 156 + l x 20 Ebenen, wovon jede ebenso zahlreich belebt ist wie unsere. Es kommt, was anfänglich nicht weiter problematisch ist, denn die meisten 12

Siehe Eschner [1989], Eschner [1987aJ, Crowley (1988).

38

Menschen werden es, ob ihrer Unbewußtheit nicht bemerken, zu einer 'Überbevölkerung' unserer Ebene. Da die meisten dieser Wesen jedoch im Gegensatz zu vielen Menschen ihre Wanderungen immer mit einem bewußten Ziel verbinden, werden sie versuchen, sich bemerkbar zu machen, um dieses Ziel zu erreichen. Die Art und Weise, wie solche Wesenheiten hierbei verfahren, kann durchaus, wenn auch nicht böswillig, äußerst unangenehme Formen annehmen.

39

3. Die Originalmanuskripte des Dr. John Dee

3.1. Erläuterungen zu den Quellentexten und den Übersetzungen Es handelt sich in den folgenden Texten um Beschreibungen zur klassischen Praxis der Henochischen Magie: Entstehung, Handhabung und Anrufung der Henochischen Elementtafeln. Die Beschreibungen wurden aus der originalen handschriftlichen Hinterlassenschaft des Dr. John Dee entnommen und ins Deutsche übertragen. Zum Verständnis der Beschreibungen Dee's scheint es mir sinnvoll, dem Leser den Originaltext und eine Übertragung ins Deutsche zur Verfügung zu stellen. Der Originaltext wurde, soweit noch entzifferbar, unverändert transskribiert. 'Ungereimtheiten' der Orthographie stellen keine Fehler in der Transskription dar, sondern entsprechen dem Original. Dee's eigenwillig anmutende Orthographie mag mit dem im 16. Jh. noch mangelhaften Reglement der englischen Sprache zusammenhängen, kann andererseits aber auch eine Technik darstellen, dem Leser über den Text hinausgehende, codierte Hinweise zu geben. Ich persönlich tendiere zur

Die Originale werden aufbewahrt im britischen Museum. Wir beziehen uns auf nisA3821-XVIJ, fo.1-108 aus Sloane {]. Welche Passagen der Transskription welchen Folios im Original entsprechen, wird im Transskript durch fettgedruckte Klammerzahlen gekennzeichnet.

40

erstgenannten Interpretation und möchte dem Leser die Prüfung der zweitgenannten überlassen. Bei der Übertragung der Originale in die deutsche Sprache handelt es sich um eine intuitive Übersetzung des klassischen Englisch. Das Englisch des 16. Jh. kann lediglich mit Abstrichen in eine heute gesprochene Sprache übersetzt werden. Es unterscheidet sich von heute gesprochenen Sprachen, auch von der heutigen englischen Sprache, sowohl in der Wühl des Vokabulars als auch in der Satzkonstruktion. Daraus folgt, daß, bei der Übersetzung in eine heutige Sprache, Vokabular und Satzkonstruktion dem heutigen Sprachverständnis angeglichen wird. Möglicherweise kann es hierbei zu Verschiebungen der ursprünglichen Intention eines Textes kommen. Die Übersetzung stellt eine Interpretation des englischen Originals dar und ist auch anders möglich. Ich empfehle dem Leser deshalb, das Original und die Übertragung ins Deutsche zu studieren und ein persönliches Verständnis der Beschreibungen Dee's zu entwickeln, vor allem falls er beabsichtigt die Anweisungen in die Praxis umzusetzen. Zur praktischen Umsetzung empfehle ich auf jeden Fall die Benutzung der Original-Texte, da mir das englische Original wegen seines Ausdrucks besser zur Verwendung im Ritual geeignet scheint als jede Übertragung ins Deutsche. Trotzdem kann natürlich auch die deutsche Übertragung verwandt werden.

41

3.2. Eine Abhandlung über die Entstehungsgeschichte der Henochischen Tafeln und über den Umgang mit ihnen

3.2.1. englisches Original

42

43

SIGILLVM DEI AEMETH.

44

(D A brief Introduction, unfolding and explaining the use of the foregoing table or tables of the Earth as it standeth divided into four parts East, West, North and South. Man in his creation being made an Inocent, was also Authorized and madepartaken of the power, presence, and spirit of god, and A Speaker of this Mysteryous, and the society of his bless good Angels, whereby he knew all things, under his creation, nameing them as (hey were; So that in his Inocency, he became holy in the sight of god, until! that Mighty Devil) CHORONZON; (for so is his true name.) Envyig his felicity and perceiveing of the Substance of his Lesser part was fraile and Imperfect in Respect of his pure Esse began to assaile him and so prevailed. The man, thus offending, became accursed in the sight of God, and so lost the garden of felicity [the true judgement of his Understanding] but not utterly the favor of Cod, and was driven forth into the Earth; well, being accursed also, for his sake, was covered with beggars and brambles, and such Like things, being little prey, fitable to him for good. Unlcssc he Daily Scratched and fore his Skin of his back, to thrust through the Thickets for a few planty or hazarding his life, amo ng the Devouring Tygers and other wild beasts of prey, being a measuring Cast, which of two (in a probable sense) should Devour the other. But this Subject being learned by handled by Dili Kartas (2), in his Divine workcs, we shall say no more there of. No w if Adam after his fall, had continued in the Garden of Eden, his wickedness would have altered the Innocency of the place; therefore is paradise distinguished from the Earth, in respect of her parity, because the Earth is said, and knowne to be Currupted, in Respect of mans Sinne. Yet although the Earth was accursed, for adams sake, by reason of his fall, the Garden of Eden was not therefore accursed, too, for that remaineth still, where it was first Erected and ordained by the mighty creator, in the Vale of JOHOSAPHAT, wherein Liveth ELI, ENOCH and JOHN; who shall never die: Adam, for his transgression, being cast out of paradise, and driven a great distance from thence, into that Depraved World, being there as Dumb, and not able to speak, (for during the time of his being in Paradise) he spoke the Angelical! and Calestiall Language, of which he also lost the benefit, and was deprived of in his fall, and was never since beared 14 Vermutlich handelt es sich bei dieser Formulierung um eine Lateinisierung: lat. 'esse' = sein.

45

or, or known lo any, but some such particular persons, whome God has been pleased lo permit! the same to be Revealed, by the son: verse, Society, and oft times familiar community, between them and Calesiiall Angels, he began of necessity to speak the Language, which we call Hebrew, yet not the same Hebrew (3) which is amongst us now, In which Language he declared and dilivered, to his posterity, the neerest Knowledge he had of God, his Creatores, and other his manifold and beautiful! mercycs, and justice; and from his own selfcdividcd his Speach, into three parts, which is, twelve, three and seven; the number whereof rcmainclh, but the true formes and pronouncialions are wanting, and therefore is not of that force and goodnesse, that it was Originally in its own dignity, much Lesse to be compared, with that Angelical, ad Calestiall xx Language, which Adam verily spcake, during his Inocency; and wherein (by divine Permission) great Secrets and Mysteryes, have been Revealed, to severall holy pious, reserved and studious man of Old, but are in this latter age; being (in a manner) ever deprived, of so great, and inestimable, a Dcnefitt, and blessing as to converse with Calestiall Angelts; as not being worthy so to doe, are lefte ase as depraved, in our judgement and reasons: thus when Adam offended, he received a punishment therefore, that he was turned out into the Earth, for if he had been turned out into a blessed place, then it could not be said that he was turned out, for he that is turned out, goeth to dishonour (for god knowing he would offend, knew also how to dishonour him) so from Innocency, through his fall, he was turned out to corruption, into a prison, prepared (-4) for him before; Adam being thus cast oul, and the Harlh cursed for his transgression, thereby bringing allmiscry, and Prclchcdness into the World, which also befell all posterity and shall even so continue to the End of Time, for then did god suffer and permit the Spirit of malice, to enter into and have power in the world, and ever since, is perfect love taken away, from amongst men, who are always at variance, stearing to weed and destroy one another, and so it must be, and will be to the End. And in the same Instant that Adam was expelled, and the Earth accursed for h is sake, yet the Infinit mercycs of God, were such that he also put a restraint to the wicked spirits, that by there envy and malice, they should not quite extinguish and destroy the Admirable workes of his creation, neither by their subtill temptations, and Illusions, for loe then said the Lord of Hosts, let (he world have its lime, and let there be keepers, watchmen and princes, placed over her for years, months and days: From hence it plainely appearcth, that the world was not commited, to their charge wilh their creation, but afterwards in Divers times and offices, both god and man...

46

Now we are to Understand, lhal there are 4 Angclias Ovcrscers there of whome the Etemal god in his providence hath (5) placed against ihe Usurping Blasphemy, maluse and Stealth of the wicked, and great Encmy and templor of man the Devil, to the End he being put out into the Earth and permitted lo tempt, and ensnare the sons of men, to all manner of wicked souls and Disobedience to almighty god there creator and prcfeclor, yet this way äs a Rcslriction; (hat his Envious Will might be bridled the Determinations of God fulfillcd and his Creatures kept and preserved within the Compass and measure of ordcr what the Evill Spirit Doeth the good AngelIs permitt and what they winke at the Evill Spiril Wasteth; and mostly when they think themselves Altered then they fool the Bilt. Thus Doth God and the good Angells put a Snaffle to the wicked. Bach one of these 4 Angells is a mighty prince, a mighty Angell of the Lord, and are by him according to his devine Order, at Decree, äs Chiefewatchmen and Overseeres let over sever all and Respeclive ports of the world With Bast, West, North and South (äs under the Almighty) there governer prefectcr and Dcfcnder and the Seales and aulhorityes of whome are conflrmed in Ihe Deginning of llic World. And to Evcry of thcm belong 4 Characters, being tokens of the presence of Ihe son of god, by whome all Ihings where made in Creation and are the naturall markes of holyness and unto which belong 4 Angells Severally and before Each one of these great Angelicall (6) princes is bornc 3 banners wherein is Displaged 3 great Names of god, Comprehending 3: 4 and five which in all are twelve and these twelve great names of God govcrn all Creatures upon Earth, bolh visible and unvisiblc. l lach one of Ihcsc grcal Angelicall l'rmccs hui h 5 prcsidcnliull Agclls or guardian princes, Affcnding him; under whome are Six Angells, called Seniours St. John remembereth (who äs there officers are) to Judge the government of their mighty Angelicall Kjing and fullfill the wül of God äs it is written: Under which seniours are 4 presidentiall good Angels who are Dispositors of the Commands of these that are the superiour governours of the four princjpall Angels of Quarters East, West, North and South, over Ihe which they are Severally and Respeclivcly conslituted and set over. Under whome again are many and numbcrlcss of Aycriall, minislcring suhscrvicnl Spirits of scverall Offices bolh good and badd; all which shall bc furlhcr lixplained in thc opcning and Exemplyfying the following tables:

47

(7) Which is as followeth, Here we have 4 tables, or Quadrangles, which are but one general! table, oncly divided into 4 parts, East, West, North and South, In the Center between these 4 Quadrangles, is another little table joyned cornerly to them all, and serveth to unite several! parts of them together, according as they are to be Diversely referred, as shall be showed hereafter Each Single Quadrangle table containeth, 12 Squares, athwart, and 13 downwards, the two middlelines downwards, that are of Black letters, enclosed also within Black ruled lines, and the middle line goeth athwart that again, composed also of black letters, enclosed, between two black Ruled Lines, and standig crosswise, in the middle of the two perpendicular or upright Lines, make up the name of the mighty Angelical! King, and the 3 names of God, displayed in the regall banner, borne before him, being the Armes of the ensigne, and the names of six Angelical! Seniors, governing in that Angle or Quarter of the compass, which they are set over. In every lesser Angle of every Quadrangular Table, standeth also blacke letters, enclosed within black ruled lines crosswise, in forme of a crusifix thus out of which are collected the names of God that (8) calleth forth, and constraineth these Angels and Spirits, both good and badd, that are to be gathered, out of that particular lesser Angle, belonging and serving to that Quarterly Angel, or tables the Particular Exemplification of all is as followeth, which is, as in the East Quadrangle or Qunlcrly table, which is the first Quadrangle, on the top towards the left hand, the to middle uppward or perpendicular black lines, the first of them from the top downwards to the bot tome hath these thirteene letters: which is, f:j.a.X.o.aA.v.T.o.T.a.r: the second, which is the next, upright, or perpendicular black line to it, from the top down, to the bottome, hath these thirteene Letters A.d.r.o.m.T:h.i:P.o.l.g.a; the middle black line standing crosswise, athwart these to upright or perpendicular black lines, hath these 12 letters .o.r.o.i.b-A.h.a.o.z.p.i being all added together, and set crosswise in Order as they stand in the Quadrangular table, stand thus, as in the annexed forme, is represented, and so make the similitude of a crosse.

(9)

48

fA jd av Xo om aT o v o i b A h a o z p i vi TP oo Tt ag ra In the Centre of this crosslike example is contained the name of the great and mighty Angelical King set as agovemer, overseer, or watchman over the East Angle, and is thus collected. There is (b) the fifth letter, in the middle black line Athwart, and (A) the sixth letter, in the perpendicular line, accounting from the top downwards, and (T) the sixth letter, in the second perpendicular, from the lop downwards, and (a) the fifth Ixtlcr, from the riglh II.IIK! to the left, in the said Middle, uvcrlhwarl line, and (i) the sixth letter, ascending from the Lowermost part, of the second perpendicular line upwards, and (v) the sixth letter, ascending from the lowermost part of the first upright line, standing thus

AT BA vi unto which six letters, being added together, put the Letter (a) or (h) which two x Letters are concentrated with the afforesaid six Letters make up the name BATAIVA or HATAIVIl or BATAIVAII which Letters seit together as x x x x they stand in Ihc lahlc and they stand Ilrbrcomacis or Centrally (10) there in thus

49

AT BA HA vi And this is the true name of the mighty Angelical! King, watchman and Overseer, of this East Angle or Quater of the world: moreover, divide the middlecrosse line, into 3 parts, from the left hand, to the Right, and divide it into 3:4: or five letters and they will make up these 3 words, Oro Iba Aozpi, which are the 3 great names of god, borne in the 3 banners or the armes of the Bnsignes, belonging to the great and mighty Angell. BATAIVA . King and govcrner of the East Angel... The names of the Angelical! Seniors, ruling the East Angle, under this great prince, UATAIVA, which are thus collected, the sixth letter of the middle transvers or Cross line going athwart, and the two upright Black lines is (A) and the letters from the right hand to the left following it, as it were, backwards, are. (b:i.o.r.o) which maketh the name of Abioro, and it is the name of the first Angelicall Senior, made up of the letters; and if the letter (H) which followcth the letter (A) and is the seventh letter, of the said transverse line, be added to and set before the other six letters, it Maketh the name Habioro and is (11) the name of the said first Angelicall Senior, comprehended of seaven letters... Then take afforesaid letter (A) again, (being the sixth letter in the middle transverse black line as aforesaid) and ascend upward, from thence to the top or uppermost letter, of the first upright black line, and they are A.a.o.x.a.i.f making the word Aaoxaif, which is the name of the second Angelicall Senior. Then againc take the letter (H) which is the seaventh letter, in the said Middle transverse black line, from the left to the right, and Ascend from thence, to the upmost letter in the second perpendicular line, and the letters are H.T.m.o.r.d. which maketh the word HeTemordia and is the name of the third Angelicall Senior... Then again lake the letter (II) the Scavcnlh in the middle, transverse, from the left to the Right, and lake the letters following it forwards, and they arc !l.n.o.z.p.i which makclh the word Hnozpi and is the name of the fourth Angelicall Senior, (12) composed of six letters and if the Letter (A) that standeth just next before the letter (h) beadded thereto, and set bcfor the other six letters, then it maketh the name Ahaozpi, which is the name of the fourth Angelicall Senior, composed of seven letters.

50

Again« take the said letter (H:) the seaventh letter of the middle transverse line, and descend from thence downwards, to the bottom or last letter in the second perpendicular line, and the letters are H.Lp.o.t.g.a making the word Hipolga which is the Name of the fifth Angelical! Senior... And then again, take the letter (A) being the sixth letter in the middle transverse line, from the left to the Right, and from thence also descend downwards, to the Lowermost letter in the first Upright line, which are these A u T o T a r, which mäkeln the word Autotar and is the name of the sixth and last Angelicall Senior, ruling in the East Angle... (13) The Name of this great Angelicall and Mighty Angell, or King of the East Bataiva, upon whom all the Angells and Spirits of the four lesser Angles, in the Quadrangle of the East äffend and give obediance, calieth out the fourrecifed Six Seniors, whose offices are to give SCIENTIAM RERUM HUMANARUM ET JUDICIUM, according to the nature of their parts, as in the East after one manner. In the west after another and soe of the rest, according to there several! gubernations. Now for the sixteene Scrvient Angells next in order under the six Angelicall Seniors, in this Eastern Quadrangle, their names are to be collected, and composed, out of each lesser Angle, Attendant on the greater Angle, thus: in the uppermost lesser Angle, on the left Hand of this Quadrangular table, there is a small crosslike forme of black letters, whose (icrponJiculur or upright line, rcachcth from the lop of the said lesser Angle, to the middle black transverse line, that athwart the Quadrangle, and contained! six letters, from the lop downwards which are Ld.o.i.g.o making the (14) name Idoigo the which is one name of God, which is usf d to call forth the Subservant good Angels, who are Attendant next in order under these Sixteene Angels, next succeeding the six Seniors, according to the graduation. The transverse line going athwart that Upright line in this lesser Angle, being the uppermost line, but one is of five letters, and are these A.r.d.z.a. making the Name Ardza, which is another name of God; now as the Benevolent Angells Serving in this said lesser Angle, under the aforesaid Sixteene, are ruled by and called forth by this name, Idoigo, so by the name Ardza, they doe what they are commanded; all which shall be further Explained by exemplification, hereafter following in the proper places...

51

i ar d z a o i g o This annexted example is the forme of the black letters, as they stand crosswise, in the uppermost lesser Angle, of the Quadrangle, over this lesser transverse (15) are 4 red letters, which are r-z-fca setting aside or leaving out the black letter (i) standing in the middle between them, and it maketh the name urzla, and this is the Substance of the first of these sixtecne Angclls before spoken of bearing Rule, next under the Six Seniors, in the East Quadrangle, then take away the first of these red Letters, which is (r) and make it the last, and it maketh the name, zlar or zodelar, (for z extanted is to be pronounced zod) which maketh the name of the second of the foresaid sixteene Angells, again make the first letter of the second name, which is (z) the last of the third name, and the letter will be Larz, and it maketh up the name Larzod which is the name of the third of the sixteen Angells afforcsaid, then againc by making the first of these 4, letters of this last name, the last letter thereof, then will the letters be a.r.z.1. which maketh the name Arzel, and is the fourth of the afforcsaid Sixteene Angells, and the last are the four Superior Angels, bearing Rule under the Six Seniors in this first lesser Angle, serving to the greater (16) Eastern Quadrangle; and as to the names of these four Angels, and governing in this lesser Angle, Serving to the greater Quadrangle, or East Quarter of the tables and thus collected, and gathered together; Soe are the names of the Other twelve Angells set as governors, and Supcrious, over the 3 other lesser Angles, subservient to this Quadrangle... As for Example the second lesser Angle of this Easterne Quaterne, is that on the right hand above, next to this hereabove explained, and hath in its upright or perpendicular black line these sixc Idlers i.l.:i.r.z.:u making (he name Ikirzit, which is also a great name of God; the transverse blacklinc thereof hath these letters p.a.l.a.m. which being sett together, as they are in the Quadrangular table, Stand as in this Annex! Exemplification is here unto affixed.

52

i pa1am a c z a The four Red letters, over the black transverse line, of this second lesser Angle of this Easterne Quadrangle are u -t.p.a. making the (17) name ulipa which is the name of the fifthof the aforesaid sixteen Angells, sett over the second lesser Angle, and governing therein, nextunder the six seniors. Then as before, in the Example of the first lesser Angle, takeaway the first letter of these four, and make it to the last of the name, then it will be Tepau, which is the name of the sixth, of the sixteen Angells aforesaid, and the second of the great Benevolent Angells, governing in this second lesser Angle Againe, take away the first letter of the second name, and make it the last, then it will be, paul, which is the name of the seaventh of the formentionend Angells, and of the third Benevolent great Angels set over this second lesser Angel... I ikcwi.sc lake awuy the first loiter, of this last name, and make il the last, then il will make the name Autep which is the name of the Eightlh of the fore Rccified Sixtccne Angells, and of the 4th governing Angell, set over this second lesser Angel... t The other Eight Angells names are to be collected after the same manner, out of the other two lesser Angles, serveing in the Easterne Quadrangle. That one the left hand, underneath, being the third lesser Angle, successively next following to the second, being that lesser Angle in the Right (18) hand above as is aforesaid, and that on the Right hand, underneath is the fourth, and last of the lesser Angles, serveing to this Quaterly great Angle. Every of the aforesaid four Angles, whose names are thus gathered out of every lesser Angle of the greater Quadrangle wherein they are contained, arc great and Benevolent Angells, and bear Rule and governe over these severall Angles, successively under whome also are severall Benevolent Angells, but farmore Inferiour in power, Yet of the same nature, as there Superiours are; under whome againe are many Angells and Spirits of various and Different natures, both good and badd, whose offices are also manifold and

53

various, gradually in (here Order, according as Divine Authority hath Decreed and appointed, both as good and badd effects and purposes (as for Example) these Benevolent Angclls whose offices are of physick, as they by their temperance Benevolence Cure Diseases, and by their Splendidness and Calestiall Irradiations, preserve the Elementall vigour and Radical! humidity of things, to the prolongation of lifer and health, according tothe nature of there parts: Soe the Malevolent and Evill spirits, whose names are Collected out of the same lesser Angle, from whence the good Angells names are gathered of the afforcsaid office, are opposition nature to them, as to their Malignity and Envy to the (19) prosperity of things; for Instead of curing Diseases, they bring them in, and when permitted by the superiour poners, doe there by Mortify, and Destroy things; and by there more grolse, Evill, Terrestiall and poysenesse rayse, (being comparatively the same as the Aycriall Vapours of the Earth) weaken, Infect, mortifie and Destroy the Elemental) Vigour and Radical! moysturc of things: Soe that if there Envious will were not bridled and Restrained, nothing in this world, could be preserved; but of this matter, more shall be said and Explained in its proper place. As for (Example) the names of several! Benevolent Angells, Subservient to these Superiour Angclls, sett over and governing in Each lesser Angle in this Easterne Quadrangle, they are to be collected out of each lesser Angle, as followeth.

czns

TOTt s i as f m nd In the first lesser Angle of this Eastern Quadrangles and under that black transverse line, arc 4 lines of Red letters, and leaving out the black letters in the middle upright line, going bctwccnc them, Doc Stand in the lesser Angle of the Quadrangle, as in the annexed Example, is Represented, the first line whereof (20) hath, these 4 letters, C.Z.H.S . making the name Cezodenes, which is the name of one Infcriour Benevolent Angcll, serving in the first lesser Angle of the Eastern Quadrangle. The next under that, the line hath these 4 letters T.o.t.t. making the name Tötet, which is a name of an other Subservient grade Angcll, Serving in this said lesser Angle.

54

The third line hath these four Letters S.LO.S . making the name Sias, which is the name of another good Angcll, Subservient, to this said lesser Angle. The fourth and last line of this lesser Angle, hath these Letters F.ni-n.d. making the name Efemende which is the name of an Other Benevolent Angcll Subservient to this afforesaid lesser Angle in the East Quadrangle. The Subservient good Angells thereof, are to be gathered out, in the same manner as the forme is exemplifyed, as thus under the black transverse line of this 2nd lesser Angle, are also 4 lines of red Letters, and leaving out the blacke Letters that Stand between them, in the middle upright line, Doe Stand in this second lesser Angle, as is the Exampliflcation hereunto annexed is set fourth.

(21)

oYub Paoc rbnh diri The first line of which four red letters are these o.y.u.b. making the name Oyube which is I he name of one Infcriour Hcncvolcnt Angcll, serving to this 2nd lesser Angle, the next or second line hath these four Letters p.a.o.c. which is another name of a Subservient good Angcll, making the name paoc. The third line hath these four letters (r.b.n.h.) making the name urbeneh, which is the name of another Benevolent Angell, serving to this lesser Angle, The fourth line hath these 4 letters (d.i.r.L) making the name Diri, which is another name of a Benevolent Angell, Serving to this second lesser Anglcl. The two other lesser Angles below these two here explained, have also the like Subservient good Angell attending them as these, whose names are also to be Collected there out, after the same manner as the former is: for there natures and offices, and the calling them forth to visible apparition and verbal! Community, shall be showed hereafter: and likewise of the malignant Evill Envious Spirits, whose names arc also to be Collected, out of Each particular Inferiour or lesser Angle, as they are Severally and Respectively, Subject and serving to the greater Quadrangle, how to gather their names, and what their several! offices are: and the (22) calling them forth: together with mailers of Concernement,

55

and same select Concequences; and also what use is to be made of all in like manner shall be set forth, and Exp lained hereafter, in the proper places, as shall follow in Method... First as to the little table, Standing in the Center, between the four greater Quadrangles, and the use thereof, it is called the table, of Union and showeth how to joyne, Such, particular letters as are therein, to several! particular names and letters, in each of the lesser Angles, contained in every of the greater Angels of the table in general!, for the Collecting and making up of other peculiar names, for such proper, Select, material! and intricate purposes, as they are to be attributed, and Refered to, Examplification whereof followeth. The first line containeth these letters, e.x.a.r.p. serveth to bind the four lesser Angles of the East Quadrangle together... The second line hath these Letters h.c.o.m.a serveth to bind the 4 lesser Angles of the second West Quadrangle together... The third line hath these, letters n.a.n.t.a. which serveth to bind the four lesser Angles of (23) the third or north Quadrangle together... The fourth and last line have these letters b.i.t.o.m. serveth also to find the four lesser Angles of the 4th or South Quadrangle together, and note, the same that stretcheth from the left to the right, must also stretch from the right to the left: observe also that the letter joyning these names, which may be put before the names of the four Angells, set over and governing in each one of every particular lesser Angle, of the four greater Quadrangles, as well from the rigth to the left, is the name of God, whereby these Angells are called and Doc appcare, as for example, the First letter of the first line, of this little table of Union is (c) (he name of the first Angell, set over the first lesser Angle of the East Quadrangle is Ur/.la, take away the letter (u), being the first letter of the name, and put instead thereof, the said letter (e) and then the name will be Erzla, which is the name of God, which govcrncth and calleth forth the Angell Ur/.la, and also the other three Angells, that are set over the first lesser Angels of the East Quadrangle, the name of the first Angell sett over the second lesser Angle is Utepa, then by adding the aforesaiid letter (e) thereto before it, its name will be Eutepa: (24) which is the name of God, governing these for Angells, set over the second lesser Angle, of the East Quadrangle, by which they are called forth and doe appear...

56

The name of the first Angell sett over the third lesser Angle is cenbar before which the afforesaid letter (e) being added, maketh it Ecenbar, which is the name of God, governing these four Angells, whereby they are called forth and do appear. Then again the name of the first Angell, set over the first lesser Angle, of the East Quadrangle is, Xegezod, then by adding the said letter, (e) thereunto, before it, maketh it Exegezod, which is the name of God that governeth, and whereby these four Angells are called forth, and Doe appear, and thus are gathered the for great names of god, governing these sixteene Angells bearing Rule, under the Six Angelical! Seniors, in this Easteren Quadrangle, and whereby they are called forth, and doe appear, as aforesaid... Here are four letters left, of the first line of this left table of Union, which are x.a.r.p. (25) every name Sounding of 3 letters, beginning out of the first line, and out of these four letters, is the name of a Dcvill, or Evill Angell, as well from the right as from the left, Kxcpting the line containing the names, of every the four Angells sett over and governing in livery lesser Angle in Each one of the four greater Quadrangles, which arc the sixtccnc great benevolent Angells, mentioned next in power, under the Six Seniors in Each Ouiidrunglc. Severally and Respectively, being the uppermost lines over Every Iransvers black line of the lesser Angles: they are not to be made use of herein; for that they have no participation with the Evill Spirits at all, in the least: As for Example thus, the four lines (that are under the transverse black line, of the first lesser Anyle in Hie Hast Qu;idr;mglc) the names of the good Subservient Angels ;ire only to be made use of herein. The first letters are (c:z:) then take the letter (x) in the table of Union, and add it before them, it will make up the name xcez, which is the name of an Evill Spirit, the iWo next letters against c:z: on the rigth hand, the Other side of the upright black line, going between is (n:s:) making the word (ncs) or Enes, then by adding the said letter (x) there to before (26) it, it maketh it, Xenes, which is another name of an Evill Spirit, and if the name xcez, be made backwords from the right to the left, the it will be zedocxe which is another name of a Evill Spirit. So likewise if the name, Xenes, be made backwords as afforcsaid, the it will be Exes, which is the name also of a Dcvill. The next two letters below, c:z, is T.o. and the next letter, to the letter (x) in the table of Union is (a) which being added to the two said letters T.o. from the left to the right, maketh the word AT«: but being added thereto from the right to the left, then it will be Aol which arc the names also of an Evill Spirit or Angells, of an Infernall, as well as of an Ayoriull nature, the two next letters against T.o.and the right hand side of the Upright black line that arc, T.t the letter, (a) being added thereto before from the left to the right, make I h the name Atet, and being

57

added thereto from the right to the left, as it hapeneth, maketh also the same name. The two first letters in the third line, and the black transverse line of this first lesser Angle of the East Quadrangle is s.i. the third letter of (27) the first line in the table of union (settingaside the letter e) being the first letter of the line, which belongclh, only to the sixtcene Angells, sett as governors, over this four lesser Angles, or rather of every the four lines of red Letters over Every the four black transverse lines in Each lesser Angle of this East Quadrangle, and it is (r) but adding it to the two letters s:i: before from the left to the right, maketh the name Resi, but added thereto from the right to the left, maketh the name Ries which are the names likewise of two Evill Spirits: the two letters against (s.i.) on the other side the black upright lines, are a.s: the letter (x) added thereto, from the right to the left, maketh the name Resa, but being added thereto, from the left to the right, maketh the name, Ras. The first two letters in the last of the four lines, under the Overthwart or transverse line afforesaid, of this first Agle of the East Quadrangle are f:m: the last letter in this first line of the table of Union is (p) which being added to the afforesaid two letters (f.m.) from the left to the right, maketh the (28) name pcfem, but if it be added thereto from the Right to the left, then it maketh the name, pcnwf, which are also the names of Evil Angells, or Devills, the other 2 letters against them in the other side, of the black upright line, are (nd) to which the letter (P) before, from the left to the right end it maketh the name Pend but if the said letter (P) be added thereto, from the right to the left, then it will make the name Pedcn, which are likewise the names of two xx Devills: and thus are gathered the names of Certain Evill Spirits, which are likewise the names, Collected after the same manner, out of all the other Angells Respectively in the table, Saving only to observe, that the first line in the table of union, belongeth to the first or East Quadrangle, the second line thereof, to the second or West Quadrangle, the third line thereof belongeth to the third or north Quadrangle and the fourth line serveth to the fourth or South Quadrangle, and the first letters of every line belong properly to the red line, sett over every of the lesser transverse, or crossc black line in every lesser Angle and as there are four Quadrangular Tables in this (29) general! Table, so the first letter of every line of the table of union, belongeth to the first line of every lesser Angle, of the East Quadrangle, the other four letters in each line, of the table of union, serveth to collect, joyne together, and make up several! names both of good and badd Angells out of the four Subservient lines, which are the Red lines, under the transverse black line of every lesser Angle, as hath been showed in the forgoing Example. We will give you one examplification more, by which it will be sufficient, to understand the whole table and that is thus: As to the third or North Quadrangle, the name of the first Angcll, sett over and governing in the first Angle thereof, is Boza, then taking the first letter of the third line, in the table of union which is (n) and

58

placing it before the name of the said Angcll, then it maketh the word Enboza which is the great name of God, that govemeth, and by which these four great and Benevolent Angclls are to be called forth to Visible Appearance... The name of the first Angell sett over the 2d lesser (30) Angle, serve ing to the third or North Quadrangle, is Phra or Phara, then by adding the tetter (n) thereto before the said name, then it will be Enphra , or Enphara, which is the great name of God, that governclhthese four Angells, sett over the second lesser Angle, servcing to the third or North Quadrangle, and by which they are called forth and doe appear. The name of the first Angell sett over the third lesser Angle, serveing to this North Quadrangle, is Moan, then add the said letter (n) before it, and make it Naeoan, which is the great name of God, that governcth these four Angells set over the lesser Angle, and whereby they are called forth and Doe appeare. Then again the name of the first Angell, sett over the fourth lesser Angle, Serving to this North Quadrangle is laom then by adding the letter (n) before it, make the word Nlnoni, which is the great name of god, that governeth the four Angells, sett over the fourth lesser Angle of the third or North Quadrangle, and by which they are also called forth and Doc appear, and soe it is of the rest. The first letter of the table of union added, before the name of the First Angcll set over every (31) four lesser Angles, serving to the greater Quadrangle, wherein they arc, miikclh the name of God, that governeth over every of these said four Angells, set over every said lesser Angle, unto which Quadrangle first, second, third or fourth, each line of the table of union is properly referred as affore said: the other four letters, of each line of the table of union; serveth to the four red lines, of four letters appoice under the black crosse or transvers line, of every lesser Angle, and maketh up the names of several! Evill Angells, of a terrestiall and Infernal! nature, that are Composed and made up of three letters, by addingthereto the first, second, third or fourth letter of the line of the table of union, being these four letters following the first; Every line of the table containing five letters linear along, and four downwards; Every first letter belonging properly to the line placed over livery black transverse, or Crosse line in Every lesser Angles in liach great Quadrangle and the other four letters, to the four Red lines, placed under the said transverse black line successively, as they are referred and to be joyned one to another thus, the fourth line of the table of union, belongeth to the forth or South Quadrangle, the first letter there of (32) Appcrtaineth, to the first line there of, being (b) that is of the first lesser angle; and

59

likewise the first line of the second, and so the first line of the third, and soe the first line of the fourth lesser Angles, serve!ng to this fourth, or South Quadrangle, being these lines, set over the transverse black line, of Each lesser Angle. The four letters following which are i.T.o.m. belong to that four Red lines, under the transverse black line thereof, the first of which four letters the union (and the second from that first) is (i) and belongeth to the first red line, under the transverse black line of this first lesser Angle, of the fourth or South Quadrangle, the second letter (but the third from the first) is (T) the which appertained to the second t ine, the third letter (and forth from the first) is (o) and this appertained to that third line, the fourth and last letter (but the fifth from the first) is (m) and appertained to the fourth and last red Line, Subservient in this lesser Angle, being the 1st of the 4: serving to the fourth and South Quadrangle: the use there of is partly explained before. Having briefly Explained how to collect the name (33) of the great and mighty Angelical! King of the East Quadrangle, and of the three great names of God borne in three banners before him, and of the six Seniors, and of the sixteene Angells, next under them, sett over every lesser Angle, Serveing to this greater East Quadrangle, and of some good Angells, Subservient to them, under where again are many benevolent Angells, of Inferior Order. The Collecting of whose names are Omitted, being to tedious, to Exemplify, since this, which hath been already said before is sufficient and also how to collect the names of several I Hvill spirits, of Icrrcslinll and Infernal! nature; now shall be showed the method, how to Invocalc and call them forth, to Visible appearcnce... The three great names of God, Oro, Ibah, Aozpi: governeth the King of the East Angle, whose name DATAIVA: and this name BATAIVA, governeth the Six Seniors, and by which they are called forth and doe appear. The name of God, Erzla, governeth the four Angells set over the first lesser Angle of this East Quadrangle. The name of God Eutepa, governeth I lie four Angells, sett over the second lesser Angle of the East Quadrangle, the name of God, Ecenbar, governeth the four Angells, set over the third lesser Angle of this East Quadrangle, the name ogf God, Exgezod governelh the four Angells, set over the fourth lesser Angle of this East Quadrangle... Then their is the middle black upright or perpendicular line, in the first lesser Angle, serve ing to the great Quadrangle (34) of the East, the which hath these sixe letters, from the top downwards, to the black line that gocth crosse the Quadrangle i-d.o.Lg.o. making the name Idoigo, the transverse or crosse black line whereof hath these black letters a.nd.z.a. making the name Ardza, the 4: Subservient Angells, that are under the transverse

60

black line, of this said first lesser Angle, are ruled by the name Idoigo, and there by are called forth, and doe appear, and by the name Ardza, they Doe what they are commanded, the like method is to be observed, of the other three lesser Angels, of this East Quadrangle: Then for the second, or West Quadrangle, of the table the three great names of God Displayed in the banners, and borne before the great Angell and mighty King of the second or West Quadrangle, is to be collected out of the middle transverse, black line that goeth Crosswise and Athwart the Quadrangle, and to be composed of three, four and five letters, after the same manner as is before taught in the first or East Quadrangle, and soe likewise of the other two Succeeding North, and South Quadrangle. The three great and powerfull names of God, governing the mig hty and Angelicall monarchy, of the second or West Quadrangle, whose name is RAAGIOS or RAGIOSKL, govcrnclh these six Seniors, and by which they are called forth, and Doe appeare. The name of God HeTaad, governcth the four Angells, set over the (first) lesser Angle, of this second or West (35) Quadrangle, HeTedim governeth the four Angells, sett over the second lesser Anlgc, of this second or West Quadrangle: the name of God, Hemagel, governeth the four Angells, sett over the third or lesser Angle of this second or West Quadrangle, The name of God, Henlnrex, governcth the four Angells, sett over the forth, and last Angle of the second and West Quadrangle, of the table, and by which names they are called forth, and Doe appeare. Then there is the name of God Obegoca, which are the six letters, in the upright black line, of the first, lesser Angle, in the second and west Quadrangle, which name Ruleth, and calleth forth the four subservient Angells, under the black transverse line, by the power whereof they do appear. Then in the transverse line, there is the word, Aabego by the Efficacy where of, the said 4 Subservient Angells, doe what they are commanded. The name of God: Nelapar, which are the six letters of the upright black line, Ruleth the four Angells, in this second lesser Angle, and by the power whereof, they arc called forth and doe appear. And by the Name of God: Oniobeb, the five letters in the transverse line, they Doc what they are commended.

61

(36) Then there is the name of God olaiadi in the upright line of the first lesser Angle, by which the four subservient Angells herein are called forth, and Doe Appear. Then there is the Name of God, Olaad in the transverse black line, whereby they doe what they are commanded. The name of God laaosdi, which are the six letters in the upright line of the fourth lesser Angle, of this second and West Quadrangle, calleth forth the four subservient Angells, in this Angle to Visible apparition. And the name of God, ATAPA, which are the five letters of the black transverse line, powerfully urgeth, and (as is were) Enforseth or constraineth, them to Doe, what they are commanded. After the same manner and method, are the other names of God, peculiary and particulerly to be collected, out of the subsequent North and South Quadrangles, by the Vertue, power and Efficacy, and at the nominating and pronouncing whereof, all the ministering Angells of light, Calestially Dignifyed, both servient and subservient, Even from supcriour to (he Infcriour orders under that great King or suprcam head; and govcrnour, of Every Respectivly general!, or Quarterly greater Angle, according to there degrees and offices, are called forth, and moved to Visible Appearence, and soe accordingly, to Doe what they are commanded, as afore said, As for the Evill Spirits more of them hereafter. It is said before, that the subservcint Angles, whose names (37) are collected, out of the four Red lines, under the black transverse line in Everey lesser Angle of the table are next in order (as Serviants) under the other Angells,- whose names are collected out of the Red line, above the black transeverse line, in Everey lesser Angle of the table; under which said Scrvients, are many benevolent Subservients inferiour to them; and under whome againe arc many Ixgions of Assisting Angells, more Inferiour to them in power and Authority, And likewise many Legions of Spirits, more Inferiour againe to them, of several! natures and offices, both good and badd, as is originally decreed by providence, who settled all things, both Calesliall Ayeriall and terrestiall gradiation, to serve and Execute his commands, according to their orders, offices, natures, govcrncmcnt and Degrees, where in they are placed; and hence it is affirmed, that Ayeriall and Elemental! Spirits, are of different and Several! natures, according as they were constituted and Appointed in there several! and Respective offices, places and orders, by the first and suppream Decree of the highest, in the Observing and fullfilling his Decrees and commands, according to his justice and mercy, and soe often times are the Executioners of wrath, and Vengeance: yet never

62

the lots, when God is gracious by pleased to winke at and passed by our Wickedness, and so to show mercy, then they often times admonith, forewarn and watch over us, and Defend us from many Dangers and Perills, (38) and are benevolent and helpfull unto us, in any Respects, according to their offices, and as our necessity rcquiereth. As to the Evill and maliciouse Spirits before men fiened, whose names are collected of 3 letters, by joyning thereunto one letter of the table of union, as hath been before Explained; they are thus to be called forth. There names are collected outof these four Red lines, under the black transverse line, in Every lesser Angle of the Table, and beginning of one letter of the table of Union, to two of these letters in any line of these aforesaid lines of the lesser Angle, Either from the left to the right or from the Right to the left, they both serve to one and the same purpose, being taken out and placed, in such manner and order accordingly, as they are particulary referred, to their proper places respectivly, Doc make this name of a Dcvill, as hath been treated of and showed by an Example elsewhere before: The calling them before is one this wise, as for example, in the first lesser Angle of the lUist Quadrangle, the upright black line thereof, from the top downward, hath the name of God, Iduigo, which god callcth forth the subservient Angclls of this Angle. In the black transverse line thereof, is the name of God Ardza, by which they do what they are commanded: Soe by the name of God lloias Backwords, and the (39) malignant Spirits, whose names are made of 3 letters, out of the first lesser Angle of the East Quadrangle, to be called forth, and by (he name of god, Ard/a, backwords they Doc also what they arc commanded, Soc that the name Odiogi, causes them to appeare, by the order of Idoigo, and by the name Azdra, Backwords, commandeth them by the like order: 4 In the second lesser Angle, of this said East Quadrangle is in the middle upright line thereof, the name of God, Ilacza, which pronounced backwords is Ascali, which name calleth forth the Malignian Spirits, whose names are collected of 3 letters out of it; and by the name palani, which is the name Malap Backwards, they Doe what they are commanded. The middle upright black line of the third lesser Angle, hath the name of god Aiaoiii, which pronounced backwords is laoaia, and this calleth forth the Evill Spirits, whose names arc collected of 3 letters of this Angle; the transverse line whereof hath the name of God Oiiit, which being pronouced backwords, maketh the name Tlllo, whereby they are constrained to Obidience...

63

The upright black line of the fourth lesser Angle of this said Quadrangle, hath this name of God Aovrrz, which (40) Backwords is zrrvoa and calleth forth these Evil Spirits, whose names are made of 3 letters thereout. The transverse black line thereof, hath this name of God Aloai, whoch Backwords is lacla, which constraineth them to doe, whatsoever they are commanded: The like Rule, and Method, is to be Observed the Other three Quadrangles, of the general! table, their offices shall be spoken of by and by. So that, by the calling forth of every Angcll, or Spirit, Either good or Badd, and for there yeilding obedience to what they are commanded, the repetition of these names of God Respectively, unto which they are diversly and so severally referred, and by which they are governed is Sufficient. The names of God, that call forth the subservient Angells, of each lesser Angle, of the greater Quadrangles, call forth the Evill Spirits, whose names are made of three letters, if it be pronounced Backwards, for untohim soc he is a God: Now as the general! use, and Signification of the Tables, and the offices of the Angells, and Other Remakable observations; these tables (or Table) containe all humane Knowledge or they stretch to the Knowledge of Seleman, for out of it Springeth physick, the Knowing, finding and use of mettles, vertues of them, the Congelations and vertues of Stones (they are all of one matter) (41) the Knowledge of all Elemental creatures amongst us, how many Kinds there are and for which use they are created. These that live in the {Ayre, Water, Earth} by themselves. The property of the fire, which is the secret life of all things but these more particularly.

1

The knilling together of Nature and also as well the destruction of Nature, and of things that may perish; as of the Conjoyning and knitting them together: Lyeth:

2.

The moving from place to place, as into this or that country, at will and pleasure, lyeth: *

64

3.

The knowledge of mechanical! crafte whatever, lyeth: •

4.

The secrets of Men knowing, lyeth:

lyeth in

first

the foure Angells set over the

* second * third ^fourth

East lesser Angle of the

West North South

greater Quadrangle

Likewise the offices of the subservient Angells in every of this lesser least Angles are as followeth. 1

The knowledge of Physick in all its parts, and the curing of all diseases and whatsoe are incident for humane bodies: lyeth:

2.

The knowledge of Finding and use of Metalls, the Congelation of Stones and the vertue of all Stones, lyeth: *

3

Tlie knowledge of Transformation, Transplantation, lyeth: •

4

The knowledge of all Elementall Creatures amongst us, how many kinds and their use in the Creation, as they arc severally placed in the 4 Elementes Ayre, Water, Earth and Fire, lyeth: ^

65

lyeth in

first

the 4

* second

Angells serving to

• third ^fourth

East lesser Angles of the

West North

greater Quadrangles

South

(42) By these tables may be known, the secret! Treasures of the waters, and the unknown Caves of the Earth: As fo r Example the subservient Angells in the second lesser Angle, of every greater Quadrangle, and also all the ministering servient Angells, under them, give the knowledge of finding out the use of mctalls: The benevolent Angells of that order, will offer the passages of the Earth, unto the Entrance of the Sences of man (cheifly the Seeing) soe that the Eath lying opened unto their eyes, by the benevolent Assistance of the Angels of the light, they may pfainely see and Discover, what treasures are in the Earth, both as to the naturall mines of the Earth, and all manner of treasures troves and the Angells afforesaid and Ministers of this purpose. Treasure trove or such Treasures of the Earth, that is Cogue, and that hath beene hereto fore in mans possession, is in the power of the Evil! Spiris whose names are made of three Letters, and they can give the same to man. Out as fore natural) mines of the Earth, they have nothing to doe there with, nor have any power over it at all, these Treasures belong properly to t he Benevolent Subservient Angells, who are found in every second lesser Angle of each Quadrangle, who (as said before) can lay the caves of the Earth open (o the I'.ycs of man: where he may see the Treasures (43) of the Earth as they arc therein contained, in and according to their several), ad Respective natures and properties; which being known to him, then hath he the Benevolent Assistance, both of the good and the badd Angells, to serve his necessityes there with, according to the nature of their parts, and offices, as to which they are concerned and properly referred, and have power over: The natures and offices of the Evill Spirits afore said, are Quite contrary to these of the good Angells, as thus, the good Angells belonging to physick, they cure Dis eases, preserve the Elementall vigorand humidum Radical of things naturally on the contrary the Evill Spirits, maligously, bring in Diseases, and seek to Destroy the Elemental! of all vigor and

66

strength of naturall thing. The practice of all shall be showed hereafter, particular^ in treatis by it sclfe. Having briefly showed by an Example of the first, and Bast, Quadrangle, of the table, have to collect, the name of the great Angel there of, or the mighty Angelical! monarch, bearing Rule and governing the Bast part or poynt of the compass, xx Angle, or Quarter, both Calestially and terrestially, and of the six Seniours, and of many athor of the subserving Angells, and there natures, and offices, both good and badd, together with the use of all: The Right understandging whereof is a sufficient president, for unfolding, the other three greater Angles, or Quarters of the table. The uses of which severally are the same as in this, for the names of their princes, and the great names of God, by which they are governed, and unto which they are Subject and (4-1) Obedient, which are the armes of the Ensigners or Banners, borne before them. The names of the seniors, and the Angells governing and sett over, Every lesser Angle, of each greater Quadrangle, and the names of God governing, calling forth, and commanding, and of the subservient benevolent Angells officiating again under them, and the names of God commanding, calling forth and constaining them, and of many legions of others both good and badd, arc to be gathered and collected there out after the selfsame method, as is showed in the Explaining the East Quadrangle, and the offices also of the Angells, comprehended in the greater East Angle Even from the Superiour Monarch, to the most Infeiiour Subservient, are the same as in the greater East Angles. Respectivly, West, the offices and natures of the King, and the six Seniors, are one and the same alike, in all the four Quadrangles, of the Table, soe also are the offices and the natures, of all the Angells, both governing and subservient in all lesser Angles, Serving to the East Quadrangle. As the first lesser Angle of this East Quadrangle is of physick, and comprizeth the whole body thereof, in all pans, soe Doeth the first lesser Angle in the second Quadrangle the like. And the first lesser Angle of the third Quadrangle. And the first lesser Angle of the fourth Quadrangle, the same likewise, soe the Angells of the second lesser Angle of the East Quadrangle, are of (45) the same nature and office, as arc the other three lesser Anglos, serving to the three greater Quadrangles: and also the third und fourth lasscr Angles, of the west, north and south Quadrangles are of the same nature and office, as the third and fourth lesser Angles of the East Quadrangle, and every way hath the same

67

signification, only they Differ in this particular, that some are East, some west, some north and some south. A dueconcideration therefore ought to be had, and carefully taken, in calling them, always observing to Invocate from such a point of the compasse, or Quire of the Heaven, where their power and above is, and all other such concerners herein, as is Requiered thereto, ought likewise to be Directed to this, or that, or such and such, a Quarter or Angle, EW:NorS: unto which they properly appertaine and are properly referred: And with all is to be understood, that the other letters of the Table, thus to be collected (as aofre said) should seeme hard to be pronounced, for want of vowells, to sound and make out Each Syllable, as to the pronouncing of a name proper yet observing to pronounce Every letter Distinctly as if it had a vowell, going before, or following it, then it sound well enough, and the reason of the strange Kind of Difference in our common Olhography is, yet there is not a letter nor part of a letter, but is numbered and hath the same signification: as for the practise of it thus... Lett the Philospher prepare a Dock of very fine paper (46) or perchment, and write very fairly therein, as shall be here Directed: and also a hand some convincnt chamber, or place for practice... Which booke must consist first of the Invocations of the names of God, and secondly of the Angells, by he names of God: As for Example, In the black transverse line, that goeth athwart the East Quadrangle, there are these three great names of God. thus: Oro Ibah Aozpi, so, likewise in the second or West Quadrangle thus, Empeh Arsel Gaiol. In (he 3 or North Quadrangle they are Emor Dial Hectega and soe in the fourth or Sou h Quadrangle Oip Teaa Pedote. Four Dayes after the book is written, the Magick Philosopher must truely call upon the names of God, or rather on the God of hosts, from the four Angles or Quarterpoints of the compass, East, West, North and South. And fourteen Dayes after, he shall Invocate the Angels by petition, and by the names of God, of which they are obidient, from the Angles, or Mentions where they Reside, and Dwell, East, West, North and South, as they are to be found in the Table. The Fifteenth Day, he shall cloath himself in a Vesture made of white linnen, and so have Apperition, use and practice, of the spiritual! Creatures, (48) which when he has attained to (as no doubt but he may) he may be so Expert in the practical! part hereof, that he need not make use of the linnen Vesture after, nor the booke, nor to be confined to any

68

such observations and curiosityes, of places or otherwise, as was formerly commended, as to the Entrance into the knowledge and practice of this art, in attaining to the society, converse and use of the spirtuall Creatures; for if the Philosopher can in his fifteen Dayes Retirement and Reservation, but remember the names of the Angells, and names of God, by which they are called forth, appear and do what they are commanded, he may call upon them, converse with them, and make use of them (according to their natures and offices) without Either Vest me n lor Oooke or choice place, but wheresoever and howsoever he will, or wheresoever he shall happen to be: For the calls Invocations, Invitations or petitions to be used herein, and that are to be curiously written in a select booke, to be made and provided for that purpose, according as is before Expressed, is to be but a short and briefe Speach, in Verbis conceptis, as the mind shall prompt or direct, observing the Angle or point of the compass wherever he shall be, in Respect of the poles, And one thing a little Extraordinary take notis of by the way; and that it thus, understand the natures and offices of the subservient Angells, of Every second letter An^Ic, of Each greater Quadrangle of the Table, is the (49) finding knowledge and uhc of mcinlls lo gather them together, this is meant as to the natunill mines of the Earth, for they give noe mony coyned, which is such as hath been in use amongst men, and by them Dedpilefully hidden from posterity, and commenly formed treasure trove or hidden treasure and also as is said elsewhere before, will lay the passages of the Earth, and the secret caves of the hills open visibly to the sight of our Eyes, that we may see and know what is inclosed and contained in the bowells thereof, and to instruct us in the use of mettalls, in all there parts, and to serve our necessityes, with such of them as they have power over, and can command, which are such as have not beene (accomp lished) amongst men nor cupupted by them: One the contrary the Evill Angells, which names consist of three letters, and that are collected out of the 3 Angles Angells, have noe power over the naturall mines of the lüirth, nor have nothing at all to Doc therewith, but they Doe Kccpc from the Discovery and use of man, all such Treasures of gold and Silver As hath been formerly in use amongst them, and (as is said) most Dispitefully hidden, and absccndcU from them in the Bowells of the Earth, and is called Treasure Trove or (49) Hidden Treasures, and those sorts of Treasures the good Angells have nothing to Doe withall, more Ihcn to lay open the sight, nor have noe power to serve our Necessityes, otherwise Ihcn lo Discover them us as aforesaid, but this Kind of Treasures Trove arc wholly kept und possessed, by the

69

Malignant Angells or Spirits aforesaid, whoe have solepower over them, and may be commanded, or constrained, to serve our nccessityes with them. The calling them forth, as well as calling forth the good Angels, and the moving them to Visible Appearance, and the constraine them to Doe what they are commanded, is also showed before. Understand also that then all this shall be laycd open Visibly, to the Sight of the Philosopher, and that then he pcrcciveth and well knoweth that it is kept by a malignant Spirit, and that it may probably according to be common apprehension prove hard or difficult to obtain, and the phylosophcr should be at a nonplus or a stand, how to Encounter with and Discharge the Keeper thereof from it, so that he may peacably and without molestation or interruption, takeaway the same and Enjoy in the weat: any Dread or feare of harme to him or any of his companions (if he hath any) or offence to God, or Injuriouse to the Souls health; or in any waves prejudicial) or contrary to Religion, the Christian faith, or a good Concience: Let him consider his gloryfication and power in his creation, and his Souls Dignifycation as man, and how near he is the great Omnipotent Architype, as (50) he is the very Image and Idea thereof, and as he is monarch of the world, and commandeth all such malignant Spirits to Submission, Subjection and Obedience, and he shall absolutly and positively conclude, that they are but Inferiour Servants, Vile Slaves, and unto whome he shall say Arise, begone, thou art hinderance and Destruction, and of the places of Darkness; these are provided for the use of man, thou art vanquished, thy time is shortened, and fully now Expired, therefore I say Depart to thy orders JEHOVA JEOV-ASC1IA and loe I scale you to the End, thus shall us of the malignant Spirits and Keepers of Treasures Trove, and noe Otherwise and thee will, nay must obey immidiatly Depart, and thus briefly is layed open and Explained, the use and meaning of the Table containing, the four Quadrangles, East, West, North, and South, which is Sufficient...

70

3.2.2. ÜBERTRAGUNG INS DEUTSCHE15

Eine kurze Einleitung. Darlegung und Erklärung der Benutzung der vorhergehenden Tafel oder Tafeln der Erde, wie sie in vier Teile geteilt besteht: Ost, West, Nord und Süd.

3.2.2.1. Die Entstehung der Tafeln Der Mensch wurde unschuldig geschaffen. Er war autorisiert und erschaffen, um teilzuhaben an der gegenwärtigen Kraft und dem Geist Gottes. Er war ein Vorsteher des Mysteriums und der Gesellschaft Seiner gepriesenen göttlichen Engel. Er kannte alle Dinge Seiner Schöpfung und benannte sie, wie sie waren. So wurde Er in seiner Unschuld heilig im Angesicht Gottes - bis der mächtige Teufel CHORONZON (denn das ist dessen wahrer Name), der diese Glückseligkeit befleckte, erschien. Und als Er von dieser essentiellen Natur erhielt, ward sein niederer Teil zutage gefördert. Und unvollkommener Respekt vor seinem reinen Dasein begann, Besitz von ihm zu ergreifen, und so fehlte Er. Darauf wurde der Mensch, denn Er hatte es herausgefordert, angeklagt im Angesicht Gottes und verlor so den Garten der Glückseeligkeit (das gerechte Urteil über sein Verständnis). Und nicht mehr wert des Zuspruches Gottes, wurde Er fort zur Erde getrieben, wo Er ebenso angeklagt wurde: Denn es war sein Schicksal. Er war bedeckt mit Erbetteltem und Lumpen und vergleichbare Dinge waren für ihn leichte Beute und dienten ihm zur Nahrung. Nichtsdestoweniger schindele Er sich täglich und fürchtete um sein Wohl, um sich für nur ein wenig Nahrung einen Weg durch das Dickicht zu bahnen, oder Er riskierte sein Leben unter gefährlichen Tigern und anderen wilden Tieren. Es war eine

15 Aus den Originalseiten fo.l-50.

71

ständig neue Frage, welcher von beiden, Tier oder Mensch, den anderen vertilgen sollte. Aber die Fähigkeit hierzu ward in der Tat gelernt von Dui Bartas, in seinen heiligen Arbeiten, von welchen wir kein Wort sagen sollen. Wäre Adam nach seinem Fall dennoch in dem Garten Eden verblieben, hätte seine Beflecktheit die Unschuld des Ortes beeinträchtigt. Deshalb ist das Paradies von der Erde verschwunden - respektvoll -, als sie zum Leben erwachte, und deshalb sagt man über die Erde, und es ist bekannt, daß sie aus Rücksicht auf die Sünden der Menschen befleckt wurde. Jetzt wurde die Erde ebenso für Adams Schicksal angeklagt, jedoch der Garten Eden wurde wegen seines Falls nicht angeklagt. Denn es verbleibt immer noch, wo es ursprünglich war - durch den mächtigen Schöpfer erregt und durchgeführt - im Tale johosaphat, worin leben ELI, ENOCH und JOHN, die niemals sterben: Adam, der für seinen Übertritt aus dem Paradies geworfen und weit von dort entfernt in die moralisch verfallene Welt getrieben wurde, ist dort als Stummer und nicht in der Lage zu sprechen. Während der Zeit seines Lebens im Paradies sprach Er die Angelische und Himmlische Sprache. Auch ihre Beherrschung verlor er. Sie wurde ihm genommen in seinem Fall. Sie ward seither niemals gehört oder von irgend jemanden gekannt, außer von einigen bestimmten Personen, welchen es Gott gefallen hat, dieselbe zu übermitteln - wiederentdeckt vom Sohne: poetische Einheit, Gesellschaft und oft familiäre Gemeinschaft bestand zwischen ihnen und den himmlischen Engeln. Er begann aus Notwendigkeit, die Sprache zu sprechen, die »Hebräisch« genannt wird. Jedoch nicht das praktische Hebräisch, das uns heute bekannt ist. In jener Sprache erklärte und erhielt Er seinen Nachkommen das naheste Verständnis von Gott, seinem Schöpfer, das Er besaß - und mehr: Seine Mannigfalt und seine schönen Gnaden und seine Gerechtigkeit. Und aus eigenem Antrieb teilte Er seine Sprache in drei Teile, die da sind: Zwölf, Drei und Sieben. Dies ist die Zahl, die davon übrig blieb. Jedoch die wahren Formen und Aussprachsweisen sind

72

wünschenswert. Und sie ist deshalb nicht von der Stärke und Güte, die sie im Original besaß in der ihr eigenen Würde. Sie ist viel weniger als vergleichbar mit dieser Angelischen und Himmlischen Sprache, die Adam sicherlich in der Zeit seiner Unschuld sprach, und in welcher (durch göttliche Bestimmung) verschiedenen, wahrhaft gläubigen Rednern, vorausdenkenden und gelehrten Männer der alten Zeit, große Geheimnisse und Mysterien entdeckt wurden - aber hiervon später. Wenn getrennt (in einer Art) von so großer und unermüdlich guter Erfüllung und Erleuchtung, um Konversation zu treiben mit den himmlischen Engeln, wenn nicht wert dies zu tun, sind auch die übrigen moralisch korrumpiert in unserem Urteil und der Begründung: So erhielt Er eine Strafe, als Adam fehltat, so daß Er verstoßen wurde auf die Erde. Denn wenn Er verstoßen worden wäre an einen gottgesegneten Ort, dann könnte nicht gesagt werden, daß Er verstoßen worden wäre. Aber so ist Er verstoßen worden - entehrt (denn Gott wußte, daß Er fehltun würde und wußte auch, wie ihn zu entehren). Er wurde durch diesen Fall von Unschuld verstoßen in die Korruption, in eine Gefangenschaft, die ihm vorbestimmt war. Adam, verstoßen zur Erde, verurteilt für seine Übertretung, brachte alles Unglück und Verderben in die Well, die auch abfielen auf alle Nachkommen, und die weiter bestehen sollen bis zum Ende der Zeit. Denn dann hat Gott den Geist des Übels erduldet oder vergeben, um in die Welt einzugreifen und Macht in der Welt zu haben. Und von dort ist die vollkommene Liebe für immer fortgenommen aus der Mitte der Menschen, die stetig schwankend trachten, einander zu benutzen und einander zu zerstören. Und so muß es sein, und wird es sein, bis zum Ende. Und zu demselben Zeitpunkt, da Adam verstoßen und die Erde angeklagt wurde für sein Schicksal, war die unermeßliche Gnade Gottes so groß, daß Er eine Festung für den korrumpierten Geist erschuf, so daß durch Ihren Neid und Ihr Übel, sie nicht einfach auslöschen und zerstören sollten die bewundernswerten Arbeiten dieser Schöpfung, weder durch Ihre niederen Versuchungen noch durch Ihre Illusionen. Dann sagte der Fürst der Heerscharen: Laß die Welt ihre Zeit haben, und laß dort sein

73

Bewahrer, Wächter und Fürsten, plaziert über ihr, für Jahre, Monate und Tage. Von dort an geschah es genau so, daß die Welt nicht mehr verbunden war mit dem Ursprung ihrer Schöpfung - aber danach, zu anderen Zeiten und Aufgaben beide, Gott und Mensch ... Nun können wir verstehen, daß es 4 Angelische Überwacher gibt, die der ewige Gott in seiner Voraussicht gegen die usurpierende Blasphemie, den Mißbrauch und den schleichenden moralischen Verfall gestellt hat. Und daß am Ende der große Feind und Versucher der Menschheit, der Teufel, in die Welt gesetzt wurde, beauftragt, die Söhne der Menschen zu versuchen und zu überzeugen von jeder möglichen moralischen Schlechtigkeit der Seelen und der Auflehnung gegenüber dem allmächtigen Gott, ihrem Schöpfer und Verfertiger. Eben dies sollen sie begrenzen, so daß sein neidischer Wille zurückgehalten wird von den Begrenzungen, die Gott geschaffen - und seine Kreaturen gefangen und aufbewahrt in dem Kompaß und der Ordnung gehorchend: Was der böse Geist tut, verändern die guten Engel, und was sie erschaffen, verwüstet der böse Geist; Und meist, wenn sie sich selbst verändert vermuten, narren sie sich. So tat Gott, und die guten Engel legten eine Fessel um das Schlechte. Jeder dieser 4 Engel ist ein mächtiger Prinz, ein mächtiger Engel des Herrn. Und sie dienen ihm, entsprechend seiner göttlichen Weisung, nach Decret als Hauptmänner und Überwacher, alles überragend. Und jeder gehört zu einem Tor der Welt in Ost, West, Nord und Süd (unter dem Allmächtigen), dort Gouverneur, Verfertiger und Verteidiger. Und die Seelen und Autoritäten dieser sind verfestigt in den Anfängen der Welt. Und zu jedem von ihnen gehören vier Charaktere, Zeichen der Gegenwart des Sohnes Gottes, von dem alle Dinge der Schöpfung geschaffen wurden. Sie sind natürliche Merkmale der Heiligkeit, und zu welchen vier unterschiedliche Engel gehören. Und vor jedem dieser großen Angelischen Prinzen werden drei Banner getragen, worin drei große Namen Gottes geprägt sind, beinhaltend Drei, Vier und Fünf,

74

welche zusammen Zwölf ergeben. Und diese zwölf großen Namen Gottes beherrschen alle Kreaturen auf Erden, sichtbare und unsichtbare. Jeder dieser großen Angelischen Prinzen hat fünf vorstehende Engel oder bewachende Prinzen, die ihm dienen. Unter diesen stehen sechs Engel, welche Senioren genannt werden - St. John erinnere sich. Sie sind ihre Offiziere, um die Herrschaft ihres mächtigen Angelischen Königs zu richten und den Willen Gottes /u erfüllen, wie es geschrieben steht. Unter diesen stehen vier vorstehende gute Engel. Sie sind die Überbringer der Befehle derer, die die höheren Gouverneure der vier prinzlichen Engel der Ecken Ost, West, Nord und Süd sind, denen sie unterschiedlich und jedem zugeordnet und überstellt sind. Unter diesen wiederum sind viele und zahllose nützliche, ministrierende und dienende Geister mit unterschiedlichen Ämtern, sowohl gut als auch böse. All diese sollen weiter beschrieben werden in der Eröffnung und der Veranschaulichung der folgenden Tafeln.

3.2.2.2 Der Aufbau der Tafeln und Ableitung der Engelsnamen Diese ist wie folgt: Wir haben vier Tafeln, oder Quadrate, die eine gesamte Tafel ausmachen, die lediglich in vier Teile geteilt wird: Ost, West, Nord und Süd. Im Zentrum zwischen den vier Quadraten befindet sich eine weitere Tafel, welche an die übrigen angrenzt, und die dazu dient, unterschiedliche Teile von ihnen zu verbinden, dementsprechend, wie sie aufeinander bezogen werden müssen, was hiernach gezeigt wird. Jede einzelne quadratische Tafel beinhaltet zwölf quadratische Felder waagerecht und dreizehn quadratische Felder senkrecht. Die zwei Mittellinien senkrecht, die aus schwarzen Buchstaben bestehen,

75

eingeschlossen in schwarz gezogene Linien, und die mittlere Linie, die wiederum waagerecht gegen diese geht und ebenso aus schwarzen Buchstaben besteht, eingeschlossen in zwei schwarz gezogene Linien, und in der Mitte der zwei aufrechten Linien kreuzweise steht, machen den Namen des allmächtigen Königs aus, und die drei Namen Gottes, die im regulären Banner wiedergegeben werden, welches vor ihm getragen wird, die die Waffen des Siegels sind, und die Namen der sechs Angelischen Älteren, die in dieser Ecke des Kompasses herrschen, der sie überstellt sind. In jeder kleineren Ecke jeder quadratischen Tafel stehen ebenso schwarze Buchstaben, die kreuzweise von schwarz gezogenen Linien eingeschlossen werden. Sie stehen in Form eines Kruzifixes, aus welchem die Namen Gottes abgeleitet werden, die die Engel und Geister, gut und böse, hervorrufen und bestärken. Die Namen der Geister und Engel werden aus der kleineren Ecke abgeleitet, die zu der quadratischen Ecke oder Tafel gehört und ihr dient. Eine teilweise Veranschaulichung all dessen lautet wie folgt: In dem östlichen Quadrat, welches das erste Quadrat oben in Richtung linker Hand ist, hat die erste der beiden mittleren senkrechten schwarzen Linien von oben nach unten diese dreizehn Buchstaben: f.j.a.X.o.a.A.v.T.o.T.a.r. Die zweite hat diese dreizehn Buchstaben: A.d.v.o.m.T.h.i.P.o.t.g.a.. Die mittlere schwarze Linie, die kreuzweise senkrecht zu den aufrechten schwarzen Linien steht, hat diese zwölf Buchstaben: o.v.o.i.b.A.h.a.o.z.p.i. Zusammengefügt und kreuzweise in die Ordnung gebracht, in welcher sie in der quadratischen Tafel stehen, repräsentieren sie in verbundener Form vergleichsweise ein Kreuz:

76

fA

jd av Xo om aT o v o i b A h a o zp i vi TP oo Tt ag ra 3.2.2.2.1. Der Name des Königs der Tafel Im Zentrum dieses kreuzähnlichen Beispiels ist der Name des großen und mächtigen Angelischen Königs, welcher als Gouverneur, Überwacher und Wächter der Ost-Tafel überstellt ist, enthalten. Er wir folgendermaßen gebildet: b ist der fünfte Buchstabe in der mittleren schwarzen Linie waagerecht und a der sechste Buchstabe in der kreuzenden Linie, von oben nach unten gezählt, und T der sechste Buchstabe in der zweiten kreuzenden Linie, von oben nach unten, und a der fünfte Buchstabe von der rechten Hand zur linken in der besagten mittleren überschneidenden Linie, und i der sechste Buchstabe, von unten nach oben, der zweiten aufwärts kreuzenden Linie, und v der sechste Buchstabe, von unten nach oben, der ersten aufrechten Linie. Sie stehen so: AT BA

vi

77

Zu diesen sechs Buchstaben, welche zusammenaddiert werden, wird der Buchstabe a oder h gefügt, was den Namen BATATVA oder BATAFVH oder BATAIVAH ergibt, dessen Buchstaben zusammengesetzt in der Tafel folgendermaßen stehen: AT BA HA vi Und dies ist der wahre Name des mächtigen Angelischen Königs, Wächter und Überwacher der östlichen Ecke der Welt. Weiterhin teile die Mittelkreuzlinie in drei Teile, von der linken Hand zur rechten, und teile sie in drei, vier und fünf Buchstaben, und die Buchstaben werden diese drei Worte ausmachen: Oro Iba Aozpi, welche die drei großen Namen Gottes sind, welche in den drei Bannern oder Waffen der Siegel getragen werden, welche zu dem großen und mächtigen Engel gehören. BATAFVA. König und Gouverneur der Ost-Tafel. 3.2222. Die Älteren Die Namen der Angelischen Älteren, die die Ost-Tafel unter dem großen Prinzen BATAIVA beherrschen, werden folgendermaßen abgeleitet: Der sechste Buchstabe der mittleren überschneidenden, waagerechten Linie ist A, und die Buchstaben von der rechten Hand zur Unken Hand, auf ihn folgend rückwärts gelesen, sind: b.i.o.r.o.. Sie ergeben den Namen Abioro, und das ist der Name des ersten Älteren, der aus den Buchstaben abgeleitet wird. Und wenn der Buchstabe H, der auf den Buchstaben A folgt und der siebente Buchstabe der besagten überschneidenden Linie ist, hinzugefügt wird und vor die anderen sechs Buchstaben gesetzt wird, ergibt sich de Name Habioro, und ist der Name des besagten ersten Älteren, zusammengesetzt aus sieben Buchstaben.

78

Dann nimm wiederum den zuvor besagten Buchstaben A und gehe von dort aufwärts zum obersten Buchstaben der ersten aufrechten schwarzen Linie, und die Buchstaben sind A.a.o.x.a.i.f.. Sie ergeben das Wort Aaoxaif, welches der Name des zweiten Angelischen Älteren ist. Dann nimm wiederum den Buchstaben H, welcher der siebente Buchstabe, von links nach rechts, in der besagten mittleren überschneidenden schwarzen Linie ist, und gehe von dort aufwärts zum obersten Buchstaben der zweiten aufrechten Linie, und die Buchstaben sind: H.T.m.o.r.d., welche das Wort Hetemordia ergeben, welches der Name des dritten Angelischen Älteren ist. Dann nimm wiederum den Buchstaben H und nimm die auf ihn vorwärts folgenden Buchstaben, und sie sind H.a.o.z.p.i., die das Wort lluozpi und den Namen des vierten Angelischen Älteren ergeben. Es besteht aus sechs Buchstaben. Und wenn der Buchstabe A, der direkt vor dem h steht, hinzugefügt wird, dann entsteht der Name Ahaozpi, der der aus sieben Buchstaben bestehende Name des vierten Angelischen Älteren ist. Wiederum nimm den Buchstaben H und gehe von dort zum untersten Buchstaben der zweiten aufrechten Linie, und die Buchstaben lauten H.i.p.t.g.a.. Sie ergeben das Wort Hiptoga, welches der Name des fünften Angefochten Älteren ist. . Und wieder nimm den Buchstaben A und gehe von dort abwärts zum untersten Buchstaben der ersten aufrechten Linie. Du erhältst die Buchstaben A.u.T.o.T.a.r., welche das Wort Autotar und den Namen des sechsten und letzten Angelischen Älteren ergeben, der über die Ost-Tafel herrscht. Der Name des großen Angelischen und mächtigen Engels oder Königs des Osten HATAIVA, dem alle Engel und Geister der vier kleinen Ecken im Quadrat des Ostens dienen und Rechenschaft le isten, ruft hervor die zuvor rezitierten Älteren, deren Ämter darin bestehen, entsprechend der

79

Natur ihrer Aufgaben Scientiam Rerum Humanorum et ludicium 16 zu geben, ob im Osten entsprechend ihrer Art, im Westen entsprechend einer anderen Art und ebenso für den Rest, entsprechend ihrer unterschiedlichen Herrschaften. 32223. Die herrschenden Engel der kleinen Ecken Nun zu den sechzehn dienenden Engeln, in Rangordnung unter den sechs Angelischen Älteren im östlichen Quadrat. Ihre Namen müssen aus jeder kleineren Ecke, die zu dem größeren Quadrat gehört, gesammelt und zusammengefügt werden: In der obersten kleinen Ecke zur Unken Hand in der quadratischen Tafel befindet sich eine kleine, kreuzähnliche Form aus schwarzen Buchstaben, deren aufrechte Linie von der oberen Seite der besagten kleineren Ecke bis zur mittleren überschneidenden, waagerechten Linie des Quadrates reicht. Sie beinhaltet sechs Buchstaben, welche von oben nach unten i.d.o.i.g.o. sind und den Namen Idoigo ergeben. Das ist ein Name Gottes, der benutzt wird, um die dienenden guten Engel anzurufen, die in der Rangordnung auf diese sechzehn Engel, die, ihrem Grad entsprechend, unter den sechs Älteren stehen, folgen. Die überschneidende Linie, die waagerecht zu der aufrechten Linie in dieser kle inen Ecke steht und die oberste Linie ist, besteht aus fünf Buchstaben. Sie lauten A.r.d.z.a. und ergeben den Namen Ardza, welcher ein anderer Name Gottes ist. Die wohlgesonnenen Engel, welche in dieser besagten kleinen Ecke unter den zuvor genannten sechzehn dienen, werden beherrscht und angerufen von dem Namen Idoigo. Mit dem Namen Ardza tun sie, was ihnen befohlen wird. All das soll durch Veranschaulichung weiter erklärt werden, hierauf folgend an angebrachter Stelle.

16 Aus dem Lateinischen übersetzt: Wissenschaft der Angelegenheit der Menschen und Rechtsprechung.

80

i

ardza o i g o Das nebenstehende Beispiel ist die Form der schwarzen Buchstaben, wie sie kreuzweise in der obersten kleinen Ecke des Quadrates stehen. Über dieser kleineren Überschneidung befinden sich vier rote Buchstaben, welche sind: r.z.La., ohne den schwarzen Buchstaben i, der in ihrer Mitte steht. Sie ergeben den Namen Urzla. Und das ist die Substanz des ersten der zuvor erwähnten sechzehn, das Gesetz tragenden, Engel, den sechs Älteren unterstellt in dem östlichen Quadrat. Dann entferne den ersten der roten Buchstaben, welcher ist r, und mache ihn zum letzten, und es ergibt sich der Name zlar oder zodelar (denn z wird erweitert 'zod' ausgesprochen), welches den Namen des zweiten der zuvor erwähnten sechzehn Engel ausmacht. Wiederum mache den ersten Buchstaben des zweiten Namen, welcher ist z, zum letzten des dritten Namen, und die Buchstaben werden zu Larz, und es ergibt sich der Name Larzod, welches der dritte der zuvor genannten sechzehn Engel ist. Dann mache wiederum den ersten dieser vier Buchstaben zum letzten. Dann werden die Buchstaben lauten a.r.z.L, was den Namen Arzel ergibt, der vierte der^zuvor genannten sechzehn Engel. Und die letzten sind die vier höheren Engel, welche das Gesetz unter den sechs Älteren in der ersten kleineren Ecke, dienend unter dem größeren östlichen Quadrat, tragen. So wie die Namen dieser vier Engel, herrschend in dieser ersten kleinen Ecke, dienend dem größeren Quadrat oder der östlichen Ecke der Tafel, abgeleitet und zusammengesetzt wurden, werden die Namen der anderen zwölf Engel, die als Gouverneure und Oberste über die übrigen drei kleinen Ecken gesetzt sind, welche diesem Quadrat dienen, auch erhalten. Als weiteres Beispiel wird die zweite kleinere Ecke dieses östlichen Quadrates beschrieben. Sie liegt zur rechten Hand neben der bereits beschriebenen. Sie hat in ihrer aufrechten schwarzen Linie diese sechs Buchstaben: i.l.a.c.z.a., welche den Namen Ilacza ergeben, der ebenso ein

81

großer Name Gottes ist. Die überschneidende schwarze Linie hiervon hat diese Buchstaben: p.a.l.a.m. Sie stehen in der nebenstehenden Veranschaulichung, wie sie in der quadratischen Tafel zusammengesetzt sind. i palam a c z a Die vier roten Buchstaben über der schwarzen überschneidenden Linie dieser zweiten kleinen Ecke des östlichen Quadrates sind u.t.p.a., welche den Namen Utipa ergeben, welcher der fünfte Name der zuvor genannten Engel ist, der über die zweite kleine Ecke gesetzt ist und darin regiert, direkt unter den sechs Älteren. Dann, wie zuvor in dem Beispiel der ersten kleinen Ecke, entferne den ersten Buchstaben dieser vier und mache ihn zum letzten des Namens. Dann lautet der Name Tepau, welches der Name des sechsten der zuvor genannten sechzehn Engel ist und der zweite der wohlwollenden Engel, regierend in dieser zweiten kleineren Ecke. Wiederum entferne den ersten Buchstaben des zweiten Namens und mache ihn zum letzten. Der Name lautet dann paut. Dies ist der Name des siebten der zuvor genannten Engel und der dritte der wohlwollenden großen Engel, die über die zweite kleinere Ecke gesetzt sind. Ebenso entferne den ersten Buchstaben dieses letzten Namens und mache ihn zum letzten. Dann lautet der Name Autep. Es ist der Name des achten der zuvor genannten sechzehn Engel und der des vierten herrschenden Engels, der über die zweite kleine Ecke gesetzt ist. Die anderen acht Engelsnamen werden auf dieselbe Art aus den zwei kleinen Ecken erhalten, die dem östlichen Quadrat dienen. Die zur linken

82

Hand ist die dritte kleine Ecke, welche auf die zweite folgt, welche die zur rechten Hand oben ist, und die zur rechten Hand darunter ist die vierte und letzte der kleinen Ecken, welche dem größeren Quadrat dienen. Jeder der zuvor genannten vier Engel, deren Namen wie beschrieben aus den kleinen Ecken des größeren Quadrates, in dem sie sich befinden, erhalten werden, ist ein großer und wohlwollender Engel, und trägt das Gesetz und herrscht über diese kleinen Ecken. Darunter folgen ebenso unterschiedliche, wohlwollende Engel, aber von weit geringerer Kraft, dennoch von derselben Natur, wie die Obersten sind. Unter ihnen befinden sich wiederum viele Engel und Geister von vielfältigen und verschiedenen Naturen, sowohl gut als auch böse. Ihre Ämter sind ebenso mannigfaltig und verschieden, dem Grad ihrer Rangordnung entsprechend, so wie die göttliche Autorität es erla ssen und bestimmt hat, sowohl für gute als auch böse Resultate und Zwecke (zum Beispiel). Die wohlwollenden Engel, deren Ämter physisch sind, heilen mit zeitweiligem Wohlwollen Krankheiten und bewahren mit ihrer Großzügigkeit und himmlischen Erleuchtung die elementare Energie und die grundlegende Antriebskraft der Dinge, um das Leben und die Gesundheit zu verlängern, entsprechend der Natur ihrer Arbeiten. Die übelgesonnenen und schlechten Geister, deren Namen aus derselben kleinen Ecke, wie die der guten Engel der zuvor genannten Ämter, erhalten werden, sind von entgegengesetzter Natur, entsprechend ihrem üblen Ansinnen und Neid gegenüber dem Gedeihen der Dinge. Denn anstatt Krankheiten zu heilen, verursachen sie sie. Und wenn befohlen durch höhere Kräfte, töten sie und zerstören sie Dinge. Und mit ihrem großen Haß, böse, irdisch, und giftigen Strahlen schwächen, infizieren, töten und zerstören sie die elementare Energie und grundlegende Antriebskraft der Dinge, so daß, wenn ihr Neid nicht gebunden wäre, nichts in dieser Welt bewahrt würde. Aber von diesen Dingen soll mehr gesagt und erklärt werden an angebrachter Stelle.

83

3.2.2.2.4. Dienende Engel der kleinen Ecke Beispiele der Namen unterschiedlicher wohlwollender Engel, welche den höheren Engeln dienen, die aber die kleinen Ecken im östlichen Quadrat gestellt herrschen. Die Namen werden wir aus jeder kleinen Ecke erhalten wie folgt. czns TOTt sias fmnd In der ersten kleinen Ecke dieses östlichen Quadrates unter der schwarzen überschneidenden Linie befinden sich vier Linien roter Buchstaben. Läßt man die schwarzen Buchstaben der mittleren aufrechten Linie zwischen ihnen aus, stehen sie in der kleinen Ecke des Quadrates, wie in dem nebenstehenden Beispiel dargestellt. Die erste Linie hiervon hat diese vier Buchstaben: C.Z.D.S.. Sie ergeben den Namen Cezodenes, welcher der Name eines untergeordneten wohlwollenden Engels ist, welcher in der kleinen Ecke des östlichen Quadrates dient. Die nächste Zeile darunter hat die 4 Buchstaben T.o.tt.. Sie ergeben den Namen Tötet, welcher der Name eines anderen untergeordneten Engels ist, der in der besagten kleinen Ecke dient. Die dritte Zeile hat diese vier Buchstaben: s.i.a.s. Sie ergeben den Namen Sias, welcher der Name eines anderen guten Engels ist, dienend in der besagten kleinen Ecke. Die vierte und letzte Zeile dieser kleinen Ecke hat diese Buchstaben: F.m.n.d. Sie ergeben den Namen Efemende, welcher der Name eines weiteren wohlwollenden Engels ist, der in der zuvor besagten kleinen Ecke des östlichen Quadrates dient.

84

Die dienenden guten Engel werden in der beschriebenen Form erhalten. Also: Unter der schwarzen überschneidenden Linie der zweiten kleinen Ecke befinden sich ebenso vier Linien roter Buchstaben. Läßt man die schwarzen Buchstaben, die zw ischen ihnen in der mittleren aufrechten Linie stehen, aus, so stehen sie in der zweiten kleinen Ecke, wie in dem nebenstehenden Beispiel. oYub Paoc rbnh diri Die erste Linie aus den vier roten Buchstaben o.y.u.b. ergibt den Numen Oyube, Es ist der Name eines untergeordneten wohlwollenden Engels, der der zweiten kleinen Ecke dient. Die zweite Linie hat diese vier Buchstaben: p.a.o.c., welches ein anderer Name eines dienenden guten Engels ist. Sie ergeben den Namen Paoc. Die dritte Zeile hat diese vier Buchstaben: r.b.n.h.. Sie ergeben den Namen Urbeneh, welcher der Name eines weiteren wohlwollenden Engels ist, der der kleinen Ecke dient. Die vierte Zeile hat diese vier Buchstaben: d.i.r.i.. Sie ergeben den Namen Diri. Es ist der Name eines weiteren wohlwollenden Engels, der der zweiten kleinen Ecke dient. Die zwei weiteren kleinen Ecken unter diesen beiden hier beschriebenen besitzen ebenso dienende gute Engel, deren Namen aus ihnen entsprechend der beschriebenen Form erhalten werden. Ihre Naturen und Ämter und wie sie hervorgerufen werden zu sichtbarer Erscheinung und verbaler Kommunikation, sollen hiernach gezeigt werden. Dies soll ebenso für die üblen, schlechten, neidischen Geister geschehen, deren Namen auch aus jeder einzelnen kleinen Ecke, die unterschiedlich und respektvoll dem großen Quadrat dienen und es unterstützen, erhalten werden. Wie ihre Namen erhalten werden, und worin ihre unterschiedlichen Ämter bestehen, und wie sie hervorgerufen werden, zusammen mit den Möglichkeiten der Bestimmung und

85

automatisch folgenden Konsequenzen, und ebenso, welcher Nutzen daraus gezogen werden kann, soll hiernach fortgesetzt und gezeigt werden, an der entsprechenden Stelle, die folgen soll in der Methode. 3.2.2.2.4. Die Tafel der Vereinigung Zuerst zu der kleinen Tafel, die in der Mitte zwischen den vier größeren Tafeln steht, und zu ihrer Benutzung. Sie wird die Tafel der Vereinigung genannt und zeigt, wie einzelne Buchstaben in ihr mit einzelnen Namen und Buchstaben in jeder der kleinen Ecken, die in jedem größeren Quadrat der gesamten Tafel enthalten sind, verbunden werden, um andere kräftige Namen zu erhalten und zu bilden und damit sorgfältig auszuwählen, entsprechend materiellen und komplizierten Zwecken, so wie sie attribuiert werden, und worauf sie bezogen werden. Eine Veranschaulichung hiervon folgt. Die erste Linie beinhaltet diese Buchstaben: e.x.a.r.p. Sie dient dazu, die vier kleinen Ecken des östlichen Quadrates zu verbinden. Die zweite Linie hat diese Buchstaben: h.c.o.m.a. Sie dient dazu, die vier kleinen Ecken des zweiten westlichen Quadrates zu verbinden. Die dritte Linie hat diese Buchstaben: n.a.n.t.a. Sie dient dazu, die vier kleinen Ecken des dritten nördlichen Quadrates zu verbinden. Die vierte Linie hat diese Buchstaben: b.i.t.o.m. Sie dient ebenso dazu, die vier kleinen Ecken des vierten südlichen Quadrates zu verbinden. Und bemerke: Das, was sich von der Linken zur Rechten erstreckt, muß sich auch von der Rechten zur Linken erstrecken. Beachte ebenfalls, daß der Buchstabe, der diese Namen verbindet, vor die Namen der vier Engel gestellt werden kann, die vorstehen und herrschen in jeder der einzelnen kleinen Ecken der vier größeren Quadrate, auch von rechts nach links ein Name Gottes ist, mit welchem die Engel gerufen werden

86

und erscheinen. Zum Beispiel: Der erste Buchstabe der ersten Linie der kleinen Tafel der Vereinigung ist e. Der Name des ersten Engels, der der ersten kleinen Ecke des östlichen Quadrates vorsteht, ist Urzla. Entferne den Buchstaben u, der der erste Buchsta be des Namens ist, und setze an seine Stelle den besagten Buchstaben e. Dann wird der Name Erzla sein. Dies ist ein Name Gottes, der über den Engel Erzla herrscht und ihn hervorruft, und ebenso die anderen drei Engel, die der ersten kleinen Ecke des östlichen Quadrates vorstehen. Der Name des ersten Engels, der der zweiten kleinen Ecke vorsteht, ist Utepa. Addiert man den zuvor genannten Buchstaben e davor, wird der Name zu Eutepa. Dies ist ein Name Gottes, der diese vier Engel beherrscht, die der zweiten kleinen Ecke des östlichen Quadrates vorstehen. Bei diesem Namen werden sie hervorgerufen und erscheinen. Der Name des ersten Engels, der der dritten kleinen Ecke vorsteht, lautet Cenbur. Hiervor der zuvor genannte Buchstabe e addiert, entsteht Ecenbur, welches ein Name Gottes ist, der diese vier Engel beherrscht, und mit welchen sie hervorgerufen werden und erscheinen. Der Name des ersten Engels, welcher der ersten kleinen Ecke des östlichen Quadrates vorsteht, lautet wiederum Xegezod. Addiert man den Buchstaben e hinzu, entsteht Exegezod, welches ein Name Gottes ist, der herrscht, und mit dem diese vier Engel hervorgerufen werden und erscheinen. Ebenso werden die vier großen Namen Gottes abgeleitet, die die sechzehn gesetztragenden Engel, unter den sechs Älteren in diesem östlichen Quadrat, beherrschen, und mit dem sie hervorgerufen werden und erscheinen, wie zuvor gesagt. 3.2.2.2.5. Die Teufel Hier sind vier Buchstabe der ersten Linie der Tafel der Vereinigung: x.a.r.p. Jeder klingende Name aus drei Buchstaben, der aus der ersten Linie und diesen vier Buchstaben entspringt, ist der Name eines Teufels oder bösen Engels, sowohl von rechts als auch von links, ausgenommen die Linie, welche die Namen der vier Engel beinhaltet, die den kleinen

87

Ecken in jedem der vier größeren Quadrate vorstehen und sie beherrschen. Dies sind die sechzehn großen wohlwollenden Engel, welche nach ihrer Stärke unter den sechs Älteren jedes Quadrates stehen. Unterschieden und berücksichtigt werden die Linien über jeder überschneidenden Linie in den kleinen Ecken: Sie werden hierin nicht benutzt werden, denn sie haben in keiner Weise etwas mit den bösen Geistern zu tun. Zum Schluß: Zum Beispiel folgendermaßen: Die vier Linien (die sich unter der überschneidenden Linie der ersten kleinere Ecke im östlichen Quadrat befinden), die Namen der guten dienenden Engel sollen hierin benutzt werden. Die ersten Buchstaben lauten C.Z., dann nimm den Buchstaben x in der Tafel der Vereinigung und füge in davor hinzu. So entsteht der Name xcez, welches der Name eines bösen Geistes ist. Die nächsten zwei Buchstaben, gegenüber c.z. zur rechten Hand, die andere Seite der aufrechten schwarzen Linie, welche dazwischen verläuft, lauten n .s., welche das Wort Enes ergeben. Addiert man den Buchstaben x hinzu, so ergibt sich der Name Xenes. Der Name eines weiteren bösen Geistes. Und wenn der Name xcez rückwärts gelesen wird, von rechts nach links, ergibt sich zodecxe, der Name eines anderen bösen Geistes. Ebenso, wenn der Name Xenes rückwärts gelesen wird, wie zuvor gesagt, ergibt sich Exes, welches auch der Name eines Teufels ist. Die nächsten zwei Buchstaben unter c.z. lauten T.o., und der nächste Buchstabe nach dem x in der Tafel der Vereinigung lautet a, welcher addiert zu den beiden genannten Buchstaben T.O., von links nach rechts, das Wort ATo ergibt, und hinzuaddiert von rechts nach links ergibt sich Aot. Beides sind ebenso Namen böser Geister, von einer höllischen als auch sorgenerregenden Natur. Die beiden nächsten Buchstaben zu T.o. zur rechten Hand der aufrechten schwarzen Linie lauten T.t. Wird der Buchstabe a von links nach rechts davoraddiert, ergibt sich der Name Atet, und davoraddiert von rechts nach links ergibt sich der gleiche Name. Die ersten beiden Buchstaben in der dritten Linie unter der schwarzen überschneidenden Linie der ersten kleinen Ecke des östlichen Quadrates lauten s.i. Der dritte Buchstabe in der ersten Linie der Tafel der Vereinigung (neben dem Buchstaben e, welcher der erste Buchstabe der ersten Linie ist, welcher einzig zu den sechzehn Engeln gehört, welche den vier kleinen

88

Ecken, oder anders, allen vier Linien aus roten Buchstaben über jeder schwarzen überschneidenden Linie in jeder kleinen Ecke des östlichen Quadrates, vorstehen) lautet r. Addiert man den Buchstaben zu den zwei Buchstaben s.i., von links nach rechts, so ergibt sich der Name Resi, und hinzuaddiert von rechts nach links ergibt sich der Name Ries. Beides sind ebenso Namen von zwei bösen Geistern. Die zwei Buchstaben gegenüber von s.i. auf der anderen Seite der schwarzen aufrechten Linie sind a.s. Addiert man den Buchstaben r hinzu, von rechts nach links, ergibt sich Resa, aber von links nach rechts hinzuaddiert ergibt sich Ras . Die ersten beiden Buchstaben in der letzten der vier Zeilen unter der zuvor genannten überschneidenden Linie der ersten Ecke des östlichen Quadrates lauten f.m. Der letzte Buchstabe in der ersten Zeile der Tafel der Vereinigung lautet p, welcher addiert zu den zuvor genannten Buchstaben f.m., von links nach rechts, den Namen pefem ergibt, wenn hinzuaddiert von rechts nach links, ergibt sich der Name pemef. Dies sind ebenso Namen von bösen Engeln oder Teufeln. Die anderen beiden Buchstaben ihnen gegenüber auf der anderen Seite der schwarzen aufrechten Linie sind n.d. Der Buchstabe P von links nach rechts hinzuaddiert ergibt den Namen Pend, und von rechts nach links ergibt sich der Name Peden, welche ebenso Namen von zwei Teufeln sind. Und so werden die Namen einiger böser Geister abgeleitet, welche ähnliche Namen sind, die auf dieselbe Art aus den anderen verbleibenden Ecken der Tafel abgeleitet werden. Beachtet werden muß lediglich, daß die erste Linie der Tafel der Vereinigung zum ersten oder östlichen Quadrat gehört, die zweite Linie zum zweiten oder westlichen Quadrat, die dritte Linie zum dritten oder nördlichen Quadrat und die vierte Linie zum vierten oder südlichen Quadrat, und daß die ersten Buchstaben jeder Zeile zur roten Linie gehören, welche oberhalb der kleineren überschneidenden Linie in jeder kleinen Ecke stehen, und daß, so sich vier quadratische Tafeln in der gesamten Tafel befinden, der erste Buchstabe jeder Linie der Tafel der Vereinigung zur ersten Linie einer kleinen Ecke gehört, und die vier Buchstaben in jeder Zeile der Tafel der Vereinigung dazu dienen, zusammenzufassen und abzuleiten und unterschiedliche Namen, sowohl böser als auch guter Engel, aus den vier dienenden Zeilen, welche die roten Linien unter der überschneidenden Linie in jeder kleinen

89

Ecke sind, zu bilden, wie in der vorhergehenden Veranschaulichung gezeigt wurde. 3.2.2.2.6. Allgemeines Beispiel für die Ableitung von Engelsnamen Wir werden Dir ein weiteres Beispiel geben, mit welchem es einfach möglich wird, die gesamte Tafel zu verstehen, und dies ist folgendes: Es handelt sich um das dritte oder nördliche Quadrat. Der Name des ersten Engels, welcher der ersten Ecke darin vorsteht und sie beherrscht, lautet Boza. Nimmt man den ersten Buchstaben der dritten Zeile in der Tafel der Vereinigung, welcher ein n ist, und plaziert ihn vor den Namen des besagten Engels, ergibt sich das Wort Enboza. Dies ist der große Name Gottes, der herrscht, und mit welchem diese vier großen und wohlwollenden Engel hervorgerufen werden zu sichtbarer Erscheinung. Der Name des ersten Engels, welcher der zweiten kleinen Ecke vorsteht, die dem dritten oder nördlichen Quadrat dient, lautet Phra oder Phara. Addiert man den Buchstaben n vor den besagten Namen, so erhält man Enphra oder Enphara, welches ein großer Name Gottes ist, der diese vier Engel beherrscht, die der zweiten kleinen Ecke vorstehen, welche dem dritten oder nördlichen Quadrat dient, und mit welchem sie hervorgerufen werden und erscheinen. Der Name des ersten Engels, welcher der dritten kleinen Ecke vorsteht, die diesem nördlichen Quadrat dient, lautet Aeoan. Dann addiere den besagten Buchstaben n hiervor, und es ergibt sich der Name Naeoan, welches ein großer Name Gottes ist, der diese vier Engel, die der dritten kleinen Ecke vorstehen, beherrscht, und mit welchem sie hervorgerufen werden und erscheinen. Und dies gilt für den Rest. Der erste Buchstabe der Tafel der Vereinigung addiert vor den Namen des ersten Engels, welcher jeder der vier kleinen Ecken vorsteht, die dem größeren Quadrat dienen, in welchem sie sich befinden, ergibt den Namen Gottes, der über die besagten vie r Engel herrscht, die jeder der besagten

90

kleinen Ecke vorstehen. Auf jedes Quadrat, erstes, zweites, drittes oder viertes, wird jede Linie der Tafel der Vereinigung bezogen, wie zuvor gesagt. Die anderen vier Buchstaben jeder Linie der Tafel der Verein igung, dienen den vier roten Zeilen aus jeweils vier Buchstaben, welche unter der schwarzen überschneidenden Linie jeder kleinen Ecke stehen und ergeben die Namen unterschiedlicher böser Engel, irdischer und höllischer Natur, die aus drei Buchstaben gebildet werden, durch Addition des ersten, zweiten, dritten oder vierten Buchstabens der Zeile der Tafel der Vereinigung. Es sind diese vier Buchstaben, die auf den ersten folgen. Jede Zeile der Tafel beinhaltet fünf Buchstaben in Reihe und vier Buchstaben abwärts. Jeder erste Buchstabe gehört in Ordnung zu der Zeile, welche über der überschneidenden Linie jeder kleinen Ecke in jedem größeren Quadrat plaziert ist, und die weiteren vier Buchstaben gehören zu den vier roten Zeilen, welche unter der besagten überschneidenden schwarzen Linie in Folge plaziert sind. Und sie werden folgendermaßen aufeinander bezogen und zusammengefügt: Die vierte Zeile der Tafel der Vereinigung gehört zum vierten oder südlichen Quadrat. Der erste Buchstabe darin wird der ersten Zeile dessen, welche diese der ersten kleinen Ecke ist, zugeordnet; und ebenso die erste Linie der zweiten und die erste Linie der dritten und so die erste Linie der vierten kleinen Ecke, welche diesem vierten oder südlichen Quadrat dient. Es sind diese Zeilen, die über der schwarzen Linie jeder kleinen Ecke plaziert sind. Die vier folgenden Buchstaben, welche i.T.o.m. sind, gehören zu den vier roten Zeilen unter der schwarzen Linie dessen. Der erste dieser vier Buchstaben, die Vereinigung, (und der zweite vom ersten aus) lautet i und gehört zu der ersten roten Linie unter der überschneidenden Linie der ersten kleinen Ecke des vierten oder südlichen Quadrates. Der zweite Buchstabe ist T und wird der zweiten Linie zugeordnet, der dritte Buchstabe ist o und wird der dritten Linie zugeordnet, der vierte und letzte Buchstabe (aber der fünfte vom ersten aus) ist m und wird der vierten und letzten roten Linie zugeordnet, welche in dieser kleinen Ecke dient, die die erste von vieren ist, die dem vierten oder südlichen Quadrat dienen. Die Benutzung hiervon wurde zum Teil zuvor erklärt.

91

3.2.2.2.7. Die Anrufung der guten Geister Es wurde kurz beschrieben, wie der Name des großen und mächtigen Angelischen Königs des östlichen Quadrates und die drei großen Namen Gottes, welc he in drei Bannern vor ihm getragen werden, und die Namen der sechs Älteren, und die Namen der sechzehn Engel, welche in der Rangordnung direkt unter ihnen folgen und jeder kleineren Ecke, die dem größeren östlichen Quadrat dienen, vorstehen und die Namen einiger guter Engel, die diesen dienen, erhalten werden. Unter Letztgenannten stehen wiederum viele wohlgesinnte Engel geringeren Ranges. Die Ableitung ihrer Namen wurde ausgelassen, da zu umfassend, um zu veranschaulichen. Bis hierhin ist das, was bereits zuvor gesagt wurde, bekannt, und ebenso, wie die Namen unterschiedlicher böser Geister, irdischer und höllischer Natur, abzuleiten sind. Nun soll die Methode gezeigt werden, wie sie invoziert und hervorgerufen werden zu sichtbarer Erscheinung: Die drei großen Namen Gottes, Oro, Ibah, Aozpi, beherrschen den König der Ost-Tafel, des Name BATAIVA ist. Und der Name BATAIVA beherrscht die sechs Älteren, durch welchen sie hervorgerufen werden und erscheinen. Der Name Gottes, Erzla, beherrscht die vier Engel, welche der ersten Ecke des östlichen Quadrates vorstehen. Der Name Gottes, Eutepa, beherrscht die vier Engel, welche der zweiten kleinen Ecke des östlichen Quadrates vorstehen. Der Name Gottes, Ecenbar, beherrscht die vier Engel, welche der dritten kleinen Ecke des östlichen Quadrates vorstehen. Der Name Gottes, Exgezod, beherrscht die vier Engel, welche der vierten kleinen Ecke des östlichen Quadrates vorstehen. Dann befindet sich die mittlere schwarze aufrechte Linie in der ersten kleinen Ecke, welche der großen Tafel des Ostens dient. Sie besteht aus folgenden sechs Buchstaben, von oben nach unten bis zu der großen schwarzen Linie, welche durch das Quadrat verläuft: i.d.o.i.g.o. Sie ergeben den Namen Idoigo. Die überschneidende Linie hiervon besteht aus den schwarze Buchstaben a.r.d.z.a., die den Namen Ardza ergeben. Die vier dienenden Engel, die unter der überschneidenden Linie der

92

besagten ersten kleinen Ecke stehen, werden durch den Namen Idoigo beherrscht, durch welchen sie hervorgerufen werden und erscheinen. Und durch den Namen Ardza befolgen sie die gegebenen Befehle. Dieselbe Methode soll für die anderen kleinen Ecken des östlichen Quadrates benutzt werden. Für das zweite oder westliche Quadrat in der Tafel müssen die drei großen Namen Gottes, welc he vor dem großen Engel und mächtigen König des zweiten oder westlichen Quadrates getragen werden, aus der mittleren überschneidenden schwarzen Linie, die kreuzweise und waagerecht durch das Quadrat verläuft, abgeleitet werden und aus drei, vier und fünf Buchstaben zusammengestellt werden, auf dieselbe Art wie zuvor für das erste oder östliche Quadrat gelehrt wurde. Und auf die gleiche Weise für die anderen Folgenden, die Nord- und Ost-Tafel. Die drei großen und kräftigen Namen Gottes beherrschen den mächtigen und Angelischen Monarchen des zweiten oder westlichen Quadrates, dessen Name RAAGIOS oder RAGIOSEL lautet, und der die sechs Älteren beherrscht, durch den sie hervorgerufen werden und erscheinen. Der Name Gottes HeTaad beherrscht die vier Engel, welche der ersten kleinen Ecke des zweiten oder westlichen Quadrates vorstehen. Hetedim beherrscht die vier Engel, welche der zweiten kleinen Ecke des zweiten oder westlichen Quadrates vorstehen. Der Name Gottes Hemagel beherrscht die vier Engel, welche der dritten kleinen Ecke des zweiten oder westlichen Quadrates vorstehen. Der Name Gottes Henlarex beherrscht die vier Engel, welche der vierten und letzten kleinen Ecke des zweiten oder westlichen Quadrates der Tafel vorstehen. Durch diese Namen werden sie hervorgerufen und erscheinen. Dann steht dort der Name Gottes Obecga, welches die sechs Buchstaben in der aufrechten schwarzen Linie der ersten kleinen Ecke des zweiten und westlichen Quadrates sind. Dieser Name beherrscht die vier dienenden Engel unter der schwarzen überschneidenden Linie und ruft sie hervor, so daß sie bei seiner Kraft erscheinen.

93

Weiter steht in der überschneidenden Linie das Wort Aabego. Durch seine Wirkung tun die besagten dienenden Engel, was ihnen befohlen wird. Der Name Gottes Nepalar, welches die sechs Buchstaben in der aufrechten schwarzen Linie sind, beherrscht die vier Engel in dieser zweiten kleinen Ecke. Durch seine Kraft werden sie hervorgerufen und erscheinen. Und durch den Namen Gottes Omobeb, die fünf Buchstaben der überschneidenden Linie, tun sie, was ihnen befohlen wird. Weiter ist dort der Name Gottes olaladi in der aufrechten Linie der dritten kleinen Ecke, durch welchen die dienenden Engel hierin hervorgerufen werden und erscheinen. Dann ist dort der Name Gottes Olaad in der überschneidenden Linie, durch welchen sie tun, was ihnen befohlen wird. Der Name Gottes Iaaosdi, welches die sechs Buchstaben in der aufrechten Linie der vierten kleinen Ecke dieses zweiten oder westlichen Quadrates sind, ruft die vier dienenden Engel dieser Ecke zu sichtbarer Erscheinung hervor. Und der Name Gottes Atapa, welches die fünf Buchstaben der schwarzen überschneidenden Linie sind, drängt sie kräftig und bezwingt zu tun, was ihnen befohlen wird. Auf dieselbe Art und mit derselben Methode sind die anderen Namen Gottes sorgfältig und genau abzuleiten aus den folgenden nördlichen und südlichen Quadraten. Bei ihrer Tugend, Kraft und Wirkung und mit der Benennung und Intonierung der Namen werden alle die ministrierenden Engel des Lichtes himmlischer Göttlichkeit, sowohl dienend als auch darunter dienend, sowohl von der höchsten als auch bis zu der niedrigsten Rangordnung unter dem großen König und obersten Kopf und Gouverneur jedes verbleibenden Generals oder größeren

94

Engels der Ecken, entsprechend ihrer Rangordnung und ihren Ämtern hervorgerufen und zu sichtbarer Erscheinung gebracht, um dementsprechend zu tun, was ihnen befohlen wird, wie zuvor gesagt - wie auch für die bösen Geister, mehr von ihnen später. Es wurde zuvor gesagt, daß die unter den dienenden Engel, deren Namen aus den vier roten Zeilen unter der schwarzen überschneidenden Linie in jeder kleinen Ecke der Tafel abgeleitet werden, in der Rangordnung unter den anderen Engeln stehen, deren Namen aus der roten Linie abgeleitet werden, die über der überschneidenden Linie in jeder kleinen Ecke der Tafel steht. Unter diesen besagten Dienern stehen viele wohlgesinnte Diener der Diener, welche ihnen unterstellt sind. Und unter diesen wiederum stehen viele Legionen von assistierenden Engeln, ihnen weiter untergeordnet in Kraft und Autorität, und ebenso viele Legionen von Geistern, wiederum ihnen unterstellt, von unterschiedlichen Naturen und Ämtern, sowohl gut als auch böse: So wie es ursprünglich vorgesehen war von Ihm, der alle Dinge schuf, beide himmlischer und irdischer Ordnung, um Ihm zu dienen und seine Befehle auszuführen, entsprechend ihrer Ordnung, ihren Ämtern, ihren Naturen, ihren Herrschaftsbereichen und Graden, in die sie eingesetzt wurden. Und seither steht es fest, daß alle feinstofflichen und elementalen Geister von verschiedenen und unterschiedlichen Naturen sind, dementsprechend wie sie geschaffen und in ihre unterschiedlichen und bestimmten Ämter, Stellen und Ordnungen eingesetzt wurden, durch den ersten und obersten Erlaß des Höchsten, in Beachtung und Erfüllung seines Erlasses und seiner Befehle, seiner Gerechtigkeit und Gnade sich fügend. Und so sind zu vielen Zeiten die Ausführenden der Rache und Vergeltung nicht immer die alle von ihnen; Denn wenn Gott durch Bitten gnädig gestimmt wird, zu vergeben und unsere Schwäche zu berücksichtigen und so Gnade walten zu lassen, dann zu vielen Zeiten bewahren sie uns, warnen uns vor und wachen über uns und verteidigen uns vor vielen Gefahren und Verhängnissen und sind wohlgesinnt und hilfreich uns gegenüber, in jeder Hinsicht, entsprechend ihrer Ämter und so, wie es unsere Bedürfnisse erfordern.

95

3.2.2.2.8. Die Anrufung der bösen Geister Zu den bösen und übelwollenden, mit den Menschen verfeindeten Geistern, deren Namen aus drei Buchstaben gebildet werden, indem ein Buchstabe aus der Tafel der Vereinigung hinzugefügt wird, wie zuvor erklärt wurde. Sie werden folgendermaßen hervorgerufen. Ihre Namen werden aus diesen vier roten Zeilen unter der überschneidenden Linie in jeder kleinen Ecke der Tafel abgeleitet, und sie beginnen mit einem Buchstaben aus der Tafel der Vereinigung zu zwei Buchstaben aus den zuvor genannten Buchstaben aus einer kleinen Ecke, entweder von links nach rechts, oder von rechts nach links. Beide dienen ein und demselben Zweck wenn sie abgeleitet und zusammengefügt werden, in der Art und entsprechend der Ordnung, so wie sie, ihre richtige Stellung berücksichtigend, hinzugezogen werden. Mache den Namen eines Teufels, wie es in einem vorhergehenden Beispiel durchgeführt und gezeigt wurde. Sie hervorzurufen erfolgt z.B. folgendermaßen: In der ersten kleinen Ecke des östlichen Quadrates beinhaltet die aufrechte schwarze Linie von oben nach unten den Namen Gottes Idoigo, welcher die guten dienenden Engel dieser Ecke hervorruft. In der schwarzen überschneidenden Linie dessen, ist der Name Gottes Ardza enthalten, durch welchen sie befohlen werden. So werden durch den Namen Gottes Idoigo rückwärts die übelwollenden Geister, deren Namen aus drei Buchstaben aus dieser kleinen Ecke des östlichen Quadrates abgeleitet werden, hervorgerufen, und durch den Namen Gottes Ardza rückwärts tun sie, was ihnen befohlen wird. So daß der Name Ogiodi sie erscheinen läßt, auf Anweisung von Idoigo, und der Name Azdra ihnen durch dieselbe Anweisung befielt. In der zweiten kleinen Ecke des besagten östlichen Quadrates befindet sich in der mittleren aufrechten Linie der Name Gottes Ilacza, welcher rückwärts intoniert Azcali ergibt, und der die übel gesonnenen Geister hervorruft, deren Namen aus drei Buchstaben gebildet werden. Und durch

96

den Namen Palam, der rückwärts Malap ergibt, tun sie, was ihnen befohlen wird. Die mittlere aufrechte schwarze Linie der dritten kleinen Ecke beinhaltet den Namen Gottes Aiaoai, rückwärts ausgesprochen laoaia. Dieser ruft die bösen Geister hervor, deren Namen aus drei Buchstaben aus dieser Ecke gebildet werden. Die überschneidende Linie dessen beinhaltet den Namen Gottes Oiiit, welcher rückwärts gesprochen Tiiio ergibt, durch welchen sie zu Gehorsamkeit gezwungen werden. Die aufrechte schwarze Linie der vierten kleinen Ecke des besagten Quadrates beinhaltet den Namen Gottes Aovrrz, rückwärts gesprochen zrrvoa, und dieser ruft die bösen Geister hervor, deren Namen aus drei Buchstaben aus dieser Ecke gebildet werden. Die überschneidende schwarze Linie darin, beinhaltet den Namen Gottes Aloai, rückwärts Iaola, welcher sie zwingt zu tun, was immer ihnen befohlen wird. Dieselbe Regel und Methode soll für die übrigen drei Quadrate der gesamten Tafel gebraucht werden. Ihre Ämter sollen nach und nach besprochen werden, so daß die Anrufung eines jeden Engels oder Geistes, ob gut oder böse, ihre Entbietung der Gehorsamkeit demgegenüber, was ihnen befohlen wird, durch respektvolle Wiedergabe der Namen Gottes, auf welche sie verschieden und sehr unterschiedlich zurückbezogen werden, und von weichen sie beherrscht werden, möglich wird. Die Namen Gottes, die die dienenden Engel jeder kleinen Ecke eines größeren Quadrates hervorrufen, rufen die bösen Geister hervor, deren Namen aus drei Buchstaben gebildet werden, wenn rückwärts ausgesprochen, denn für ihn ist er ein Gott.

3.2.2.2.9. Die Naturen der Engel und Geister

Nun nach dem generellen Gebrauch und der Signifikation der Tafeln und der Ämter der Engel und anderen bemerkenswerten Beobachtungen:

97

Diese Tafeln oder Tafel beinhalten(t) alles menschliche Wissen, oder sie erstrecken sich über das Wissen des Nicht-menschlichen, denn daraus entspringt die Physik, das Wissen der Auffindung und des Gebrauches der Metalle, ihre Bedeutungen, die Zusammensetzung und Bedeutung der Steine (sie sind alle einer Art), das Wissen über alle elementalen Kreaturen unter uns, wieviele Arten bestehen, und zu welchem Nutzen sie geschaffen sind. Diese, die leben in der Luft, dem Wasser und auf der Erde. Die Eigenschaft des Feuers, weiches das geheime Leben aller Dinge ist, aber dies mehr im Speziellen. 1.

Die Verbindung der Natur und ebenso die Zerstörung der Natur, und der Dinge die vergehen (verschwinden); wie von ihrer Verbindung und Zusammenfügung obliegt:

2.

Die Bewegung von Ort zu Ort, wie in dieses oder jenes Land nach Wille und Wunsch obliegt: *

3.

Das Wissen jeglicher mechanischer Kraft obliegt: •

4.

Die Geheimnisse des menschlichen Wissens obliegen: ^

obliegt den

erst en

vier Engeln die vorstehen der

* zweiten • dritten ^ vierten

Ost kleinen

Ecke des

West Nord Süd

des größeren Quadrates

Ebenso sind die Ämter der darunter dienenden Engel in jeder dieser kleinen, letzten Ecken wie folgt:

98

1.

Das Wissen der Physik in all ihren Bestandteilen und die Heilung von Krankheiten und jeglicher Beschädigung des menschlichen Körpers obliegt:

2.

Das Wissen über die Auffindung und Benutzung der Metalle, die Zusammensetzung der Steine und ihre Bedeutung obliegt: *

3.

Das Wissen der Veränderung und Verpflanzung obliegt: •

4.

Das Wissen über die elementalen Kreaturen unter uns, wieviele Arten es gibt und der Zweck ihrer Schöpfung und wie sie unterschiedlich in den 4 Elementen Luft, Wasser, Erde und Feuer plaziert sind obliegt: ^

obliegt

ersten

den 4 Engeln die dienen der

* zweiten •dritten ^ vierten

Ost kleinen Ecke des

West Nord Süd

größeren Quadrates

3.2.22.10. Nutzen der Tafeln

Mit diesen Tafeln können die geheimen Schätze des Wasser und die unbekannten Tiefen der Erde bekannt werden, so wie zum Beispiel die dienenden Engel der zweiten kleinen Ecke jedes größeren Quadrates und ebenso die vorstehenden dienenden Engel unter ihnen Wissen über die Auffindung und die Benutzung von Metallen geben können.

99

Die wohlwollenden Engel dieser Ordnung werden Pfade der Erde zum Eingang des Sinnes der Menschen (hauptsächlich des Sehens) anbieten, so daß die Erde ihren Augen offen liegt. Mit der wohlwollenden Unterstützung der Engel des Lichtes und der zuvor genannten Engel und der Minister dieses Zweckes mögen sie klar sehen und entdecken, welche Schätze sich in der Erde befinden, sowohl als natürliche Minen der Erde als auch in der Art von Entdeckungen. Entdeckungen oder solche Schätze der Erde, die begraben sind und geschaffen wurden, damit der Mensch sie besitzt, befinden sich in der Gewalt der bösen Geister, deren Namen aus drei Buchstaben gebildet werden, und sie können dieselben dem Menschen geben. Aber sie haben nichts gemein mit den natürlichen Minen der Erde, noch haben sie irgendeine Gewalt über sie. Diese Schätze gehören zu dem Besitz der dienenden Engel, die in jeder kleinen Ecke jedes Quadrates gefunden werden. Sie können (wie zuvor gesagt) die Tiefen der Erde dem menschlichen Auge offenlegen: Wo er die Schätze der Erde sehen mag, die darin enthalten sind, entsprechend der unterschiedlichen und zu berücksichtigenden Naturen und Eigenschaften. Wenn er diese kennt, hat er die wohlwollende Unterstützung beider, der guten und der bösen Engel, seinen Bedürfnissen darin zu dienen, entsprechend der Natur ihrer Art und Ämter, welchen sie angehören, worauf sie bezogen werden und worüber sie Gewalt haben. Die Naturen und Ämter der zuvor genannten bösen Geister sind denen der guten Engel entgegengesetzt. Wo die guten Engel, die zur Physik gehören, Krankheiten heilen und die elementale Energie und die grundlegende Lebenskraft der Dinge bewahren, bringen im Gegensatz dazu die bösen Engel, übelwollend, Krankheiten und sind bemüht, die grundlegende aller Energie und Stärke der Dinge zu zerstören. Die Praxis all dessen soll hiernach gezeigt werden, speziell in der eigenständigen Tätigkeit.

100

3.2.2.2.11. Beschreibung der übrigen Quadrate und das Verhältnis der Quadrate Wir haben in Kürze an dem Beispiel des ersten und östlichen Quadrates der Tafel gezeigt, wie der Name des großen Engels oder mächtigen Angelischen Monarchen, der das Gesetzt trägt und über den östlichen Teil oder Punkt des Kompaß, Ecke oder Quadrat, beides himmlisch und irdisch, herrscht, und die Namen der sechs Älteren und vieler anderer dienender Engel abgeleitet werden, und wie die Naturen und Ämter beider, guter und böser, beschaffen sind, sowie den Nutzen von alledem erklärt. Das richtige Verständnis ist anwendbar vorhanden zur Entfaltung der übrigen drei Ecken oder Quadrate der Tafel. Die Benutzungen dieser übrigen sind dieselben wie in dieser, für die Namen ihrer Prinzen und die großen Namen Gottes, durch welche sie beherrscht werden, und welchen sie dienen und gehorchen, die die Waffen der Siegel oder Banner sind, die vor ihnen getragen werden. Die Namen der Älteren und der herrschenden, den kleinen Ecken eines jeden größeren Quadrates vorstehenden, Engel und die Namen Gottes, die herrschen, hervorrufen und befehlen, und der dienenden wohlgesinnten Engel, welche ihr Amt wiederum unter diesen erfüllen, und die Namen Gottes, die diesen befehlen, sie hervorrufen und bezwingen und die vieler Legionen anderer, sowohl guter als auch böser, werden hieraus nach derselben Methode, die am Beispiel des östlichen Quadrates gezeigt wurde, abgeleitet. Und auch die Ämter der Engel, welche für die größere östlichen Ecke beschrieben wurden, sind die gleichen, vom obersten Monarchen bis zum untersten Diener. Bezüglich des Westens sind die Ämter und Naturen des Königs und der sechs Älteren ein- und dieselben wie in allen anderen vier Quadraten der Tafel. Dies gilt auch für die Ämter und Naturen aller Engel, sowohl herrschender als auch dienender, in allen kleinen Ecken, die dem östlichen Quadrat dienen. Wie die erste kleine Ecke des östlichen Quadrates physischer Art ist und den

101

ganzen Körper dessen beinhaltet, in allen Teilen, so gilt dies auch genauso für die erste kleine Ecke des zweiten Quadrates und die erste kleine Ecke des dritten Quadrates und die erste kleine Ecke des vierten Quadrates. Ebenso sind die Engel der zweiten kleinen Ecke des östlichen Quadrates von derselben Natur und erfüllen dasselbe Amt, wie die der anderen drei kleinen Ecken, die den anderen drei größeren Quadraten dienen. Und ebenso sind die dritten und vierten kleinen Ecken des westlichen, nördlichen und östlichen Quadrates von derselben Natur und erfüllen dasselbe Amt, wie die dritte und vierte kleine Ecke des östlichen Quadrates. Und jeder Weg hat dieselbe Signifikation. Sie unterscheiden sich darin lediglich dadurch, daß einige östlich, einige westlich, einige nördlich und einige südlich sind. 3222.12. Die sorgfältige Anrufung

Eine exakte Sorgfalt soll für ihre Anrufung entwickelt werden. Es soll immer sichergestellt werden, von einem solchen Punkt des Kompasses oder Himmelsachse anzurufen, an dem sich ihre Kraft und Größe und alles andere betreffs hierzu befindet, so wie es benötigt wird, oder es soll ebenso dahin oder dorthin oder so und so, ein Quadrat oder eine Ecke, ausgerichtet werden, Ost, West, Nord und Süd, wozu sie korrekterweise gehören und worauf sie sich korrekterweise beziehen. Und mit alledem soll verstanden werden: Die Buchstaben der Tafel, so wie sie abgeleitet werden (wie zuvor beschrieben) scheinen schwierig, sie auszusprechen, wegen des Wunsches, nach Vokalen zu klingen und jede Silbe auszumachen. Um die korrekte Aussprache eines Namens zu ermöglichen, wird dafür gesorgt, daß jeder Buchstabe deutlich ausgesprochen wird, als stünde ein Vokal vor ihm oder folge einer auf ihn. Dann klingt es gut genug. Der Grund der fremden Art des Unterschiedes zu unserer Orthographie liegt darin, daß da kein Buchstabe noch ein Teil eines Buchstaben ist, der nicht nummeriert ist und dieselbe Signifikation hat. Zur Praxis dessen:

102

3222.13 Die Praxis der Anrufung Laß den Philosophen ein Buch aus sehr feinem Papier vorbereiten und sauber dort hineinschreiben, wie es hier angewiesen werden soll. Und er soll ebenso einen geeigneten Raum oder Arbeitsplatz zur Hand haben. Das Buch soll erstens die Invokationen der Namen Gottes und zweitens die der Engel bei den Namen Gottes beinhalten, wie z.B. in der schwarzen überschneidenden Linie, die waagerecht in dem östlichen Quadrat verläuft, in welcher folgende drei Namen Gottes enthalten sind: Oro Ibah Aozpi, so ebenso in dem zweiten westlichen Quadrat Empeh Arsel Gaiol, in dem dritten nördlichen Quadrat Emor Dial Hectega und so in dem vierten südlichen Quadrat Oip Teaa Pedoce. Vier Tage, nachdem das Buch geschrieben wurde, muß die Magie des Philosophen wahrhaft nach den Namen Gottes, oder nach dem Gott der Heere von den vier Ecken des Kompaß Ost, West, Nord und Süd rufen. Und vierzehn Tage danach soll er die Engel mit Ehrerbietung und bei dem Namen Gottes anrufen, dem sie gehorchen, aus den Ecken oder den Räumen, in denen sie ihren Sitz haben und wohnen, Ost, West, Nord und Süd, so wie sie in der Tafel gefunden werden. Am fünfzehnten Tage soll er sich in ein aus weißem Leinen gemachtes Gewand kleiden und so Sicht, Nutzen und Erfahrung mit den geistigen Kreaturen haben. Wenn er dies zu einem Ende gebracht hat (zweifelsohne kann er das), kann er so erfahren in dem praktischen Teil hiervon sein, daß er keinen Gebrauch mehr von dem leinenen Gewandt machen muß, noch von dem Buch, noch muß er gebunden sein an irgendwelche Maßnahmen und Kuriositäten der Plätze, oder anderer Dinge, als der Ordnung halber angegeben, um in das Wissen und die Praxis dieser Kunst einzuführen, welche darin besteht in den Genuß der Gesellschaft, der Konversation und des Nutzens der geistigen Kreaturen zu gelangen. Denn wenn der Philosoph in seinen fünfzehn Tagen der Zurückgezogenheit sich der Namen der Engel und der Namen Gottes, durch welche sie

103

hervorgerufen werden, erscheinen und das tun, was ihnen befohlen wird, erinnern kann, mag er sie rufen und mit ihnen sprechen und Gebrauch von ihnen machen (entsprechend ihrer Naturen und Ämter) ohne Gewand, Buch und Wahl des Ortes, sondern wann immer und wo immer er will, oder wo immer er sich befinden wird. Denn die Schreie, Anrufungen, Einladungen und Ehrerbietungen, welche hierbei benutzt werden und welche sorgfältig in das gewählte Buch, welches zu diesem Zwecke vorgesehen wurde, dementsprechend, was zuvor zum Ausdruck gebracht wurde, eingetragen werden, sollen lediglich eine kurze und knappe Rede, in vorher sorgfältig gewählten Worten, sein, wie das Gedächtnis sie erinnern oder richten kann, verfügbar in der Ecke oder dem Punkt des Kompasses, an dem er sich gerade bezüglich der Pole befindet. Und eine kleine außerordentliche Sache beachte noch: Verstehe, daß die Naturen und Ämter der dienenden Engel jeder zweiten kleinen Ecke, jedes größeren Quadrates oder jeder Tafel in dem Wissen bestehen, Metalle aufzufinden, zu benutzen und zusammenzufügen. Dies meint die natürlichen Minen der Erde und kein geprägtes Geld, welches unter den Menschen benutzt wird und von ihnen mißtrauisch vor dem nächsten versteckt wird, und, wie allgemein formuliert, Entdeckungen und verborgene Schätze. Und, ebenso zuvor gesagt, legen sie Wege der Erde und die geheimen Tiefen der Berge offen, sichtbar für unsere Augen, so daß wir sehen und wissen mögen, was in ihren Niederungen eingeschlossen und beinhaltet liegt, und, um uns einzuweisen in die Benutzung der Metalle, mit all ihren Möglichkeiten und unseren Bedürfnissen zu dienen, mit solchen von diesen, worüber sie Gewalt haben und befehlen können, welche solche sind, die nicht unter den Menschen hervorgebracht wurden, noch von ihnen korrumpiert wurden. Die gegnerischen bösen Engel, deren Namen aus drei Buchstaben bestehen, und die aus der dritten Ecke abgeleitet werden, haben keine Gewalt über die natürlichen Minen der Erde, noch haben sie irgendetwas damit zu tun. Doch sie halten von der Entdeckung und dem Gebrauch durch den Menschen alle diese Schätze aus Gold und Silber zurück, wie

104

sie üblicherweise unter ihnen in Gebrauch sind, und, wie bereits gesagt, sehr mißtrauisch versteckt werden. Und entfernt von ihnen in den Niederungen der Erde, Entdeckungen oder versteckte Schätze. Mit diesen Arten von Schätzen haben die guten Engel nicht das geringste zu schaffen, weder die Sicht offenzulegen, noch Gewalt darüber, unseren Bedürfnissen zu dienen, andernfalls, uns zu entdecken, wie zuvor gesagt. Aber diese Arten der Entdeckung werden heilig gehalten und besetzt von den zuvor genannten übelwollenden Engeln oder Geistern, die Seelenkraft über sie haben und befohlen oder bezwungen werden können, um unseren Bedürfnissen mit ihnen zu dienen. Ihre Anrufung, sowie die Anrufung der guten Engel, und sie zu sichtbarer Erscheinung zu bringen und sie dazu zu zwingen zu tun, was ihnen befohlen wird, wurde ebenso zuvor gezeigt. Verstehe ebenso, daß dann all dieses dem Philosophen sichtbar offengelegt werden soll, und daß er dann erhalten und wohl wissen soll, daß es von einem übelwollenden Geist aufbewahrt wird, und daß es sich möglicherweise, entsprechend der allgemeinen Erfahrung, als schwierig zu erhalten erweisen wird. Und der Philosoph sollte imstande sein zu wissen, wie mit dem Bewahrer dessen zu verhandeln, oder ihn davon zu vertreiben^ so daß er stückweise und ohne Zögern oder Unterbrechung dasselbe nehmen kann und sich während dieser Tat entledigt: Jeder Besorgnis oder Furcht vor eigenem Schaden, oder dem seiner Mitarbeiter (wenn er irgendwelche hat), oder Unstimmigkeit mit Gott, oder Verletzung des Seelenheils, oder irgendwelcher Vorbehalte oder Gegnerschaften gegenüber der Religion, dem christlichen Schicksal, oder einem Mangel an moralischem Bewußtsein: Laß ihn erkennen seine Rühmlichkeit und Kraft in seiner Schöpfung und die Göttlichkeit seiner Seele als Mensch, und wie nah er steht dem großen omnipotenten Archetyp, dessen ebenbürtiges Abbild und Idee er ist. Und daß er Monarch der Welt ist und allen solchen bösen Geistern Unterwerfung, Unterordnung und Gehorsam befiehlt. Und er soll sich

105

dessen vollkommen sicher sein, daß sie lediglich niedere Diener und unterlegene Sklaven sind. Und diesem soll er sagen: Hebe Dich hinfort, flir seid Behinderung und Zerstörung und kommt aus den Orten der Dunkelheit. Diese sind vorbestimmt, den Menschen zu dienen. Dir seid verloren, eure Tage sind gezählt und nun vollkommen vorherbestimmt. Deshalb sage ich, entfernet euch, eurer Order gehorchend. Jehova Jeovascha Und so besiegle ich das Ende. Dies soll nutzen gegen die übelwollenden Geister und Bewahrer der Entdeckung und nichts anderes, und wenn sie auch nicht wollen, so müssen sie dennoch sofort verschwinden. Und so wurde in Kürze dargelegt und erklärt die Benutzung und die Bedeutung der Tafel, welche die vier Quadrate Ost, West, Nord und Süd beinhaltet, welche nun bekannt ist.

3.3. Die Anrufung der Tafeln

3.3.1. Englisches Original (5l) Names of the four Kings governing the four Watch Towers, set over the four terrstiall Angles, are Bataiva King of the East, Raagios King of the West, Jczodhehca King of the North, Edelpcrna King of the South.

3.3.7.1. The Practice of the East Table The Regall Invocation. O Thou great, mighty and powerful! Angell of the Immortal GodBataiva who art by the pcrtniltive Decree of the Highest, ordained, constitutes and appointed and sett over the

106

terresiall Angle of the East, as the onely King, govemour, overseer, principal! watchman, protector and Keeper thereof, from the Malice, Misuse, Musion, Temptation and wicked Encroachments and Usurping Blasphemy of the great Enimy of God's glory, and the wellfare of man Kind, the princes and Spirits of Darkness, and art a Snaffle to them to Restraine there wickedness by the bitt of Gods boundless power and justice... To the intent, that (they being put out into the Earth) there Envious will might be bridled, the Determinations of the heavenly God fulfilled, and his Creatures Kept within the compass and measure of order,I The Servant of the Highest, doe call upon you, o you mighty Regall Angell Dalaiva, most humbly and Earnestly Entreating you, In and through these great names of the Immense and Incomprehensible (52) God of hosts Oro, jbah, Aozpi, and by the vertue, power, and Efficazy thereof, to Assist and help me in these my present operations and Affaires, and by the powerfull permission and Authority, to send and cause to come appeare unto me,residing under your govcrment, in the Angle of he East, whom I shall call forth by name, to instruct, Direct, and help me in all such matters or things, according to their offices as I shall Request, and Desire of them, both now and at all times Else, whenever necessity shall require there favourable aid and Assistance, and such there good Counsel), and Advertisements, as shall be Requested ans necessary forme; and therein I most Ardently and Incessantly Implore and beseefh you O Bataiva, humbly Desineing your frcind ship and to Doe forme as for the Servant of the most high God of Hosts Or«, jbah, Ao/pi, the almighty creator of heaven and liarlh and Disposer of all things, both Galcsliall Ayeriall, Teyrestiall and Infernal!.

Names of the Six Seniors and to call them forth, Habioro (1), Aaoxaif (2), Hetemorda (3), Ahaozpi (4), Hipotqa (5), Autotar (6). O you Gloriouse And Benevolent Angclls Habioro, Aaoxaif, Hel«nordu, Ahaoxpi, llipolqa, Autotar, who are the Six Angclicall Seniors serving Bataiva, the great honoured and Rcgall Angcll of the High and Immortal! god of Hosts, in the (53) Tcrrestiall Angle of the East, I most Earnestly Entreat, humbly request, and powerfully adjure and call you forth to Visibla Apparition, In and through the mighty Afficacouse name of your King and sovereigne head of the East Angle of the World Bataiva, and by the Ineffable power and nature thereof preordinatly decreed, by the highest to be most formely and Soledly

107

effectual), for the calling you forth now therefore, O you Benevolent Angells Habioro, Aaoxaif, Hclemorda, Ahaozpi, Hipotqa, Anlotar, Indjure amd call you forth, in this true and most Especial! name of your King Bataiva, and by the Excellency thereof, urgently patently Entreating you to gird up and gather yourselves togather and by divine permition, now Descend and appear visibly and freindly unto me, in this CS or G.R: and in and through Ihe same to transmit! your splendid Rayes to any sight, and your Benevolent Voices to my Ears that I may plainly See and audibly hear you Speak unto me and to assist, Direct Instruct Illuminate and Show forth, what I shall humbly desire, and request of you: O you Servants of mercy Habioro, Aaoxaif, Helemorda, Ahaozpi, Hipotqa, Autolar, come away and appear visibly, unto me (as afore said) to the honour and glory of the Omnipotent creator and the prince of this great and holy name, for unto this rcmemberence is given power and my Strength waxeth strong in my comforter, Move therefore and show your selves, open to the mysteryes of your creation: Bee freindly unto me for I am a servant of the same your God the true worshiper of the Highest.

(54) Names of the four Angells sett over tlie first (Table) lesser Angle of the East, and to call them fourth... Urzlar (1), zlar (2), Larzod (3), Arzel, Divine name governing Erzla. O you glorious and benevolent Angells, Urzlar, zlar, Larzod, Arzel, who are the four Angells, sett over the first lesser Angle of the greater Terrestiall Angle of the East, 1 invocalc, adjure and call you forth to Visible apparition, in and through the great Signal! prevalent and Devine name of the most high God Erzla, and by the Ineffectable and Effications vertue and power thereof, whereby you are governed and called forth, in being therefore absolutely necessary preordained (and appointed) and directed to be most solidly effectual, now therefore I doe most Earnestly intreate and powerfully adjure you, O you Benigne Angells Urzlar, zlar, Larzod, Arzel, in this potent name of your God Erzla, to move, descend, appear, and visibly show your selves to me in this CS or GR: here before me and in and through the same to transmitt your Raycs to my Sight, and your Voices to my Ears, that I may audibly hear you Speake unto me, and plainly see you, and conclude me as a Receiver of your mysteryes, wherefore I doe urgently request and again you, O you luminous and Amicable Angells Urzlar, zlar, Larzod, Arzel, in this most Excellent name of

108

your God Erzla, and I (as the servant of the Highest) doe thereby Efficatiously move you in power and presence, to appear now presently visible to me as aforesaid: O you Servants of mercy move, Descend, personally show forth and apply yourselves frcindly to me as unto the partaker of his Secret t wisdome in your creation for he our God and Master is all one...

(55) Names of the four Angells serving to the first lesser Angle of the East Table, and to call them fourth.,. Cezodenes, Tötet, Sias, Efemende devine Names governing and: calling forth Idoigo/constrainingArdza O you Benevolent Angells of light, Cezodenes, Tötet, Sias, Efemende, who are the four scrvicanf Angells, serving in the First lesser Angle of the greater Terrcstiall Angle of the Bast: I invocate, adjure, command and powerfully call you forth from your orders and mantion, to Visible apperation, in and through the great prevalent Signal! and Devine name of your God jdoigo, and by the the Afficacy, vertue and power thereof, most firmly and solidly effectual!, for the calling you forth, commanding you to transmitt your Rayes Visibly to my Sight and your Voices to my Ears, in and through this C:S: or OR: or otherwise to appear out here before me that'I may plainly see you, and audibly hear you Speake unto me; Move therefor O you Denigne Servicnt Angells of light, Cezodenes, Totel, Sins, KfcintMule und in the potent name of God jdoigo and by the Imperial! Dignity thereof, Descend, and by Divine permission Visibly show your selves as pleasant Deliverers, that you may praise him amongst the sons of men, O you Servants of mercy Cezodenes, Tolet, Sias, Efemende.come away, and in this Ineffable and most Excellent name of the God Idoigo, Visibly and personally appear, to the admiration of the Earth, and to my comfort; come away, open the Mysteryes of your creation, bee freindly unto me, x for I am a servant of the same your God, the true worshiper of the Highest...

(56) Wlicn the Servient Angells of this order appeareth and are knowne, then receive them as followeth,-

109

Welcome be the light of the Highest, who so name be gloryfied, for his mercyes Endercth for ever. And O you servants of mercy and Benigne Angclls of light Cezodenes, Tötet, Sins, Efemende, you are to me sincearly welcome, And God in the Inestimable and Divine name of your Eternall God Ardza, and by the absolute Vertue Efficacy, and force (hereof most firmly, Solidly and also Effectually binding, constraining you to spcake, Andibly unto me, and to fulfill my Earnest petitions and Requests, for which I am now at this time very much necessitated to call you forth, Defining your Benevolent Aid and Assistance, in these my temporal! and Terrestiall undertakings and affairs, constraining you in this Imperiall name of your Omnipotent God Ardza and the Dignity thereof, to be freindly unto me, and to Doe for me as for the Servant of the Highest, where in your office Is apparently manifest and Efficient...

Names of the four Angells sett over the second Lesser Angle of the East Table, and to call them fourth. Vlcpa (1), Tepau(2), Paute(3), Autep, divine name governing is Eutepa. O you glorious and benevolent Angells, Vtepa, Tepau, Paute, Autep, who are the four Angells, sett over the second lesser Angle of the greater Terrestiall Angle of the East, I invocate, adjure and call you forth to Visible apparition, (57) In and through the great Signal! and Dcvine name of the most high God Eutepa, and by the Ineffable and Effications vertue and power thereof, whereby you are governed and called forth, it being therefore absolutely preordained and decreed to be most solidly Effectual, now therefore I doe most I'jirncslly intreate and powerfully adjure you, O you Benigne Angells Vtepa, Tepau, Paute, Aulep, in this potent name of your God Eutepa, to move, descend, appear, and visibly show your selves to me in this C.S or OR. here before me and in and through the same to transmit! your Rayes to my Sight, and your Voices to my Ears, that I may plainly see you, and audibly hear you Speake unto me, and conclude me as a Receiver of your Mysteryes, wherefore I doe Earnestly request and adjure you, O you luminous and Amicable Angells Vlepa, Tepau, Paute, Autep, in this most Excellent name of your God Eutepa, and I (as the servant of the Highest) doe thereby Efficatiously move you in power and presence, to appear now presently visible unto me as aforesaid: O you Servants of mercy move, Descend personalty, show forth and apply yourselves freindly unto me, as unto the partaker of his Secret wisdome in your creation, for why our Lord and Master is all one...

110

Names of the four Angells serving in the second lesser Angle of the East Angle, and to call them fourth OYube (1), Paoc (2), Vrbeneh (3), Diri (4), devine Names governing and: calling forth Ilacza/constraining Palam O you Benevolent Angells of light, OYube, Paoc, Vrbeneh, Diri, who are the four servient Angells, serving in the second lesser Angle of the greater terresliall Angle of the East, (58) I invocate, adjure, command and powerfully call you forth from your orders and mansion, to Visible apperatton, in and through the great, prevalent, Signal! and Devine name of your God jlacza, and by the Afficacy, power and vertue thereof, most firmly and solidly effectual!, for the calling you forth, commanding you to transmit! your Rayes Visibly to my Sight, and your Voices to my Ears, in and through this C:S or GR or otherwise to appear thereout here before me, that I may plainly see you, and Audibly hear you Spcake unto me, move therefore O you Dcnigne Servient Angells of light, OYube, Paoc, Vrbeneh, Diri, and in the potent name of God jlacza, And by the Imperiall Dignity thereof Descend and Visibly show your serves as pleasant deliverers, that you may praise him amongst the sons of men, O you Servants of mercy OYube, Paoc, Vrbeneh, Diri, come away, and in this Ineffable and most Excellent name of the God jlacza, Visibly and personally appear, to the admiration of the Earth, and to my comfort; come away, open the Mysteryes of your creation, be freindly unto me, for I am a servant of the same your God, the true worshiper of the highest...

When there is apparition then receive it, and Constraine as followeth, paying Welcome be the Light of the Highest, whose holy name be gloryfied, for his mercyes Endure for ever. And O you servants of mercy and Benigne Angells of Light OYube, Paoc, Vrbeneh, Diri, you are to me sincearly welcome, And I doe in and through this Inestimable and Divine name of your Eternal! God (59) Palam, and by the absolute Vertue Efficacy, and force thereof most firmly, Solidly and Effectually binding, constraining you lo spcakc audibly unto me, and to fulfill my Earnest petitions and Requests, for which I am now a( this time very much necessitated to call you forth, Defining your Benevolent Aid and Assistance, in these my temporal! and Terrestiall undertakings and affairs, urgently constraining you in this Imperiall name of your Omnipotent God Palam, and the Dignity thereof, to be freindly unto me, and to Doe for me as for the Servant of the Highest, where in your office is Apparently manifest and Efficient...

111

Names of the four Angells sett over the third lesser Angle of the East Table, and to call them fourth. cenbar (1), Enbarc (2), Barcen (3), Vrcenbe, divine name governing is Ecenbar. O you glorious and benevolent Angells, center, Enbarc, Barcen, Vrcenbe, who are the four Angells, sett over the third lesser Angle of the greater Tenrestiall Angle of the East, I invocate, adjure and call you forth to Visible apparition, In and through the great Signal I, prevalent and De vine name of your most high God Ecenbar, and by the Ineffable, and Kffications vertue and power thereof, whereby you are governed and called forth, it being therefore absolutely preordained and decreed to be most solidly Effectual, now therefore I doe most Earnestly Enlreate and powerfully adjure you, O you Benigne Angells cenbar, Enbarc, Barcen, Vrcenbe, in this potent name of your God Ecenbar, to move, descend, appear, and visibly show your selves in this CS or GR here before me, and in and through I he Käme, to transmilt (6fl) your Raycs to my Sight, and your Voices to my Ears, that I mny plninly see you, and audibly hear you Speake unto me, and conclude me as a Receiver of your Mysleryes, wherefore I doe most urgently Request and (Desire) or adjure you, O you Luminous and Amicable Angells cenbar, Enbarc, Barcen, Vrcenbe, in this most Excellent name of your God Ecenbar, and I (as a servant of the Highest) doe thereby Efficatiously move you in power and presence, to appear now presently visible unto me as aforesaid, O you Servants of mercy, move Descend (appear) and by Divine permission personally show forth and apply yourselves freindly unto me, as unto the partaker of his Secret wisdome in your creation, for why our Lord and Master is all one...

Names of the four Angells serving in the third lesser Angle of the East Table, and to call them fourth Abemo, Naco: Ocenem, Shael, Devine Names governing and: calling forth A iaoai/conslraining Oiiit O you Benevolent Angells of light, Abemo, Naco, Ocenem, Shael, who are the four servient Angells, serving in the third lesser Angle of the greater terrestiall Angle of the East: I invocale, adjure, command and powerfully call you forth from your orders and mansion, to Visible appcration, In and through this great, prevalent, Signal! and Devine name of your God Aiaoai, and by the Efficacy, power and vertue thereof, most firmly and solidly Effectual), for the calling you forth, commanding you to transmit! (61) your Raycs

112

Visibly unto my Sight, and your Voices to my Bars, in and through this C:S or GR or otherwise to appear thereout, here before me, that I may plainly see you, and Audibly hear you Speake unto me, move therefore O you Denigne Servient Angells Abemo, Naco, Ocenem, Shael, and in the potent name of God Aiaoai, and by the Imperiall Dignity thereof Descend, and by Divine permission Visibly show your selves, as pleasant deliverers, thatyou may praise him amongst the sons of men. O you Servants of mercy Abemo, Naco, Ocenem, Shael, come away, open the mysteryes of your creation, be freindly unto me, and in this Ineffable and most Excellent name of your God Aiaoai, visibly and personally appear, to the admiration of the Earth, and to my comfort, for I am a servant of the same your God, the true worshiper of the highest...

Wien there is apparition, then receive it, and Constraine as followeth saying Welcome be the Light of the Highest, whose name be gloryfied, for his mercye Endurcfh for ever, And O you, Benigne Angells of Light Abemo, Naco, Ocenem, Shael, you are to me Sincearly welcome, and I doe in and through, this Inestimable and Divine name of your Elernall God Oiiit, and by the absolute Vertue Efficacy, and force thereof, most firmly, Solidly and Effectually binding and constraining you to Speake audibly unto me, and to fulfill my Earnest petitions and Requests, for which I am now at this time very much necessitated to call you forth, Requesting your Benevolent Assistance (62) Aid and Instructions, in these my temporal! and Terrestiall undertakings and affaires, Urgently ttinslraining you in this Impcriall name of your Omnipotent God Oiiit, and the Dignity thereof, to be freindly unto me, and by Divine permission, to Doe for me as for the Servant of the Highest, wherein your office is apparently manifest and Efficient...

Names of the four Angells sett over the fourth lesser Angle of the East Table, and to call them fourth. Exgezod (1), Gezodex (2), Zodexge (3), Dexgezod, divine name governing is Exgezod. O you glorious and benevolent Angells, Exgezod, Gezodex, Zodexge, Dexgezod, who are the four Angells, sett over the fourth lesser Angle of the greater Terrestiall Angle of the East, 1 invocate, adjure and call you forth to Visible apparition, In and through the great Signal!, prevalent and De vine name of your most high God Eexgezod, and by the Ineffable,

113

and Effications vert ue and power thereof, whereby you are governed and called forth, it being therefore absolutely preordained and decreed to be most solidly Effectual, now therefore I doe most Earnestly Entreate and powerfully adjure you, O you Benigne Angells Exgezod, Gezodex, Zodexge, Dexgczod, in this potent name of your God Eexgezod, to move, descend, appear.and visibly show your selves in this GS or GR here before me, and in and through the same, to transmit! your Raycs unto (63) my Sight, and your Voices unto my Ears, that I may plainly see you, and audibly hear you Speake unto me, and conclude me as a Receiver of your Mysteryes, wherefore I doe urgently Request and (Desire) or adjure you, O you Luminous and Amicable xx Angells Exgezod, Gezodex, Zod«xge, Dexgezod, in this most Excellent name of your God Eexgezod, and I (as a servant of the Highest) doe thereby Efficatiously move you in power and presence, to appear now presently visible unto me as aforesaid, O you Servants of mercy, move Descend (appear) and by Divine permission personally show forth and apply yourselves friendly unto me, as unto the partaker of his Secret wisdonte in your creation, for why our Lord and Master is all one...

Names of the four Angells serving in the fourth lesser Angle of the East Table, and to call them fourth Acca, Epeat, Oloi, Pemox, Devine Names governing and: calling forth Aovararzod/constrainingAtoai O you Benevolent Angells of light, Acca, Epcat, Otoi, Pemox, who are the four scrvicnt Angells, xx serving in the fourth lesser Angle of the greater Terrestiall Angle of the East. I invocatc, adjure, command and powerfully call you forth from your orders and mansion, to Visible apperation, In and through this great, prevalent, Signal! and Devine name of your God AovBranod, and by the Efficacy, power and vertue thereof, most firmly and solidly Effectual!, for the calling you forth, commanding you to transmit! your Rayes (64) Visibly unto my Sight, and your Voices to my Ears, in and through this CS or GR or otherwise to appear thereout, here before me, that I may plainly see you, and Audibly hear you Speake unto me, move therefore, O you Benigne Serviert Angells Acca, Epeat, Otoi, Pemox, and in the potent name of your God Aovararzod, and by the Imperiall Dignity thereof Descend, and Visibly show your selves, as pleasant deliverers, that you may praise him amongst the sons of men. O you Servants of mercy Acca, Epeat, Otoi, Pemox, and in this Ineffable and most Excellent name of your God Aovarariaoai, visibly and personally appear, to the admiration of the Earth, and to my comfort, come away, open the Mysteryes of your Creation, be friendly unto me, for I am a servant of the same your God, the true worshiper of the highest...

114

Wlien there is apparition, then receive it, and Constrains as followeth saying Welcome be the Light of the Highest, whose name be gloryfied, for his mercyes Endure for ever; And O you, Benigne Angells of Light Acca, Epeat, Oloi, Peniox, you are to me Sincearly welcome, and I doe in and through, this inestimable name of your Eternal! God Aloai, and by the absolute Vertue and power Efficacy, and force thereof, most firmly, Solidly and Effectually binding, constraine you to Speake (65) audibly unto me, and to fulfill my luiincsl petitions and Requests, for which I am now at this lime very much necessitated to call you forth, Requesting your Benevolent Assistance, Aide and Instructions, in these my temporal! and Terrestiall undertakings and affaires, Urgently constraining you in this Imperiall name of your Omnipotent God Aloai, and the Dignity thereof, to be freindly unto me, and by Divine permission, to Doe for me as for the Servant of the Highest, wherein your office is apparently manifest and Efficient...

3.3.1.2. The Practice of the West Table The Regall Invocation O Thou great, powerful! and mighty Angcll of the Immortal God Raagios, who art old,mied, amsliliilcd and appointed und sell over the tcrrcsiall Angle of the West, by and according I liiin.sniill your Kayos to my Sight, und your Voices to my liars, thai I may plainly sec you, and audibly hear you Spcakc unto me, and conclude me as a Receiver of your Mysteryes, wherefore I doe most urgently Request and (Desire) or adjure you, O you Luminous and Amicable Angells, Aeoan, Oanae, Anaeo, Naeoa, in this most Excellent name of your God Naeoan, and I (as a servant of the Highest) doe thereby Efficatiously move you in power and presence, to appear now presently visible unto me as aforesaid, O you Servants of mercy, move Descend (appear) and by Divine permission personally show forth and apply yourselves (91) freindly unto me, as unto the partaker of his Secret wisdome in your creation, for why our Lord and Master is all one...

Names of the four Angells serving in the third lesser Angle of the North Table, and to call them forth Opena, Dopa, Rexao, Axir, Devine Names governing and: calling forth Cebalpet/constraining Arbizod.

129

O you Benevolent Angells of light, Open«, Dopa, Rexao, Axir, who are the four scrvient Angells, serving in the third lesser Angle of the greater terrestiall Angle of the North: I invocate, adjure, command and powerfully call you forth from your orders and mansion, to Visible appcration, In and through this great, prevalent, Signal! and Devine name of your God Cebalpet, and by the Efficacy, power and vertue thereof, most firmly and solidly Effectual), for the calling you forth, commanding you to transmit! your Rayes Visibly unto my Sight, and your Voices to my Ears, in and through this OS or GR or otherwise to appear thereout, here before me, that I may plainly see you, and Audibly hear you Spcake unto me, move therefore O you Benigne Scrvient Angells of Ligh Opcna, Dopa, Rexao, Axir, and in (he potent name of your God Cebalpet, and by the Imperiall Dignity thereof Descend, and by Divine permission Visibly show your selves, as pleasant deliverers, that you may praise him amongst the sons of men. O you Servants of mercy Opena, Dopa, Rexao, Axir, (92) come away, open the mysteryes of your creation, be freindly unto me, and in this Ineffable and most Excellent name of your God Cebalpet, visibly and personally appear, to the admiration of the Earth, and to my comfort, for I am a servant of the same your God, the true worshiper of the highest...

Wlien there is apparition, then receive it, and Constraine as followelh saying Welcome be the Light of the Highest, whose name be gloryficd, for his mcrcyc Endureth for ever; And O you, Benigne Angells of Light Opena, Dopa, Rexao, Axir, you are to me Sincearly welcome, and I doe in and through, this Inestimable and Divine name of your Elcrnall God Arbizod, and by the absolute Vertue Efficacy, and force thereof, most firmly, Solidly and Effectually binding and constraining you to Speake audibly unto me, and to fulfill my Earnest petitions and Requests, for which I am now at this time very much necessitated to call you forth, Requesting your Benevolent Assistance Aid and Instructions, in these my temporal! and Terrestiall undertakings and affaires, Urgently constraining you in this Imperiall name of your Omnipotent God Arfaizad, and the Dignity thereof, to be freindly unto me, and by Divine permission, to Doe for me as for the Servant of the I lighest, wherein your office is apparently manifest and Efficient...

(93) Names of the four Angells sett over thefourtlt lesser Angle of the North Table, and to call them fourth.

130

Jaom, Aomi, Omia, Miao divine name governing is Niaom. O you glorious and benevolent Angells, Jaom, Aomi, Omia, Miao, who are the four Angells, sett over the fourth lesser Angle of the greater Terrestiall Angle of the West, I invocate, adjure and call you forth to Visible apparition, In and through the great Signal), prevalent and Devine name of your most high God Niaom, and by the Ineffable, and Efflcations vertue and power thereof, whereby you are governed and called forth, it being therefore absolutely preordained and decreed to be most solidly Effectual, now therefore I doe most Earnestly Entreate and powerfully adjure you, O you Benigne Angells Jaom, Aomi, Omia, Miao, in this potent name of your God Niaom, to move, descend, appear, and visibly show your selves in this C.S or GR here before me, and in and through the same, to (runsmilt your Rayes unto my Sight, and your Voices unto my Ears, that I may plainly see you, and audibly hear you Speake unto me, and conclude me as a Receiver of your Mysteryes, wherefore I doe urgently Request and (Desire) or adjure you, O you Luminous and Amicable Angells Jaom, Aomi, Omia, Miao, in this most Excellent name of your God Niaom, and I (as a servant of the Highest) doe thereby Efficatiously move you in power (93) and presence, to appear now presently visible unto me as aforesaid, O you Servants of mercy, move Descend (appear) and by Divine permission personally show forth and apply yourselves freindly unto me, as unto the partaker of his Secret wisdome in your creation, for why our Lord and Master is all one...

Names of the four Angells serving in the fourth lesser Angle of the No/fh Table, and to sail them fourth Mesael, jaba, jtexpe, Estim, Devine Names governing and: calling forth Espemenir/constrainingApizod O you Benevolent Angells of light, Mesael, jaba, jlexpe, Estim, who are the four semen l Angells, xx serving in the fourth lesser Angle of the greater Terrestiall Angle of the North. I invocate, adjure, command and powerfully call you forth from your orders and mansion, to Visible apperation, In and through this great, prevalent, Signal! and Devine name of your God Espemenir, and by the Efficacy, power and vertue thereof, most firmly and solidly Effectual), for the calling you forth, commanding you to transmitt your Rayes Visibly unto my Sight, and your Voices to my Ears, in and through this C:S or GR or otherwise to appear thereout, here before me, that I may plainly see you, andAudibly hear you Speake unto me, move therefore, O you Benigne Servient Angells Mesael, jaba, jtexpe,

131

Estim, and in the potent name of your God Espenwnir, and by the Imperiall Dignity thereof Descend (94), and Visibly show your selves, as pleasant deliverers, that you may praise him amongst the sons of men. O you Servants of mercy Mesacl, jaba, jtexpe, Estim, and in this Ineffable and most Excellent name of your God Espcmenir, visibly and personally appear, to the admiration of the Earth, and to my comfort, come away, open the Mysteryes of your Creation, be friendly unto me, for I am a servant of the same your God, the true worshiper of the highest...

Wl\en there is apparition, then receive it, and Constraine as folioweih saying Welcome be the Light of the Highest, whose name be gloryfied, for his mercyes Endure for ever; And O you, Benigne Angells of Light Mcsacl, jaba, jtexpe, Estim, you are to me Sincearly welcome, and I doe in and through, this inestimable name of your Eternal! God Apizod, and by the absolute Vertue and power Efficacy, and force thereof, most firmly, Solidly and Effectually binding, constrain« you to Speake audibly unto me, and to fulfill my Earnest petitions and Requests, for which I am now at this time very much necessitated to call you forth, Requesting your Benevolent Assistance, Aide and Instructions, in these my temporal! and Terrestiall undertakings and affaires, Urgently constraining you in this Imperiall name of your Omnipotent God Apizod, and the Dignity thereof, to be freindly unto me, and by Divine permission, to Doe for me as for the Servant of the Highest, wherein your office is apparently manifest and Efficient...

(96)

3.3.1.4. The Practice of the South Table The Regall Invocation. O Thou great, powerfull and mighty Angell of the Immortal God Edelperna, who art ordained, constituted and appointed and sett over the terrcsiall Angle of the South, by and according to the original) and de vine Decree of the (highest) omnipotent God of Hosts, Oip, Teaa, Pedoce, and under whome the only King, governour, overseer, principal! watchman, protector and Keeper thereof, from the Malice, Misuse, Musion, Temptation

132

and wicked Encroachments and Usurping Blasphemy of the great Enimy of God's glory, and the wellfarc of man Kind, the princes and Spirits of Darkness, and art a Snaffle to them to Restraine there wickedness by the bitt of Gods boundless power and justice. To the intent, that (they being put out into the Earth) there Envious will might be bridled, the Determinations of the heavenly God fulfilled, and his Creatures Kept within the compass and measure of order,I The Servant of the Highest, doe call upon you, O you mighty and Regall Angell called Edelperna, most humbly and Earnestly entreating you, in and through these great names of the Immense and Incomprehensible God of hosts Oip, Teaa, Pedoce, and by the vertue, power, and Efficazy thereof, to Assist and help me in these my present operations and affaires, and by the powerful! permission and Authority, to send and cause to come appeare unto me,- Residing under your govemement, in the (97) Angle of the South, whom I shall call forth by name, to instruct, Direct, and help me in all such matters or things, according to their offices as I shall Request, and Desire of,them, both now and at all times else, whenever necessity shall require there favourable Aide and Assistance, and such there good counsel!, and Advertisements, as shall be Requested ans necessary forme; and therein 1 most Ardently and Incessantly Implore and beseech you O Edelperna, humbly Desircing your freindshipp, and to Doe forme as for the Servant of the most high, and heavenly God of Hosts Oip, Teaa, Pedoce, the almighty Creator and Disposer of things both, Calesliall, Ayeriall, Terrestiall and Infernal).

Names of the Six Seniors and to call them forth, Aaetpio, Adoeoel, Alendood, Aapedoce, Arinanaquu, Anodoin. O you gloriousc and beneficient Angells Aaetpio, Adoeoet, Alendood, Aapedoce, Arinanaquu, Anodoin, who are the Six Seniors Angelical! serving Edelperna, the great honoured and Regall Angell of the High and Immortal! god of Hosts, in the Terrestiali Angle of the South, I most Earnestly Entreat, humbly request, and powerfully adjure andcull you forth to Visible x Apparition, in and through the mighty Efficacouse x name of your King and soveraigne head of the South Angle of the Earth Edelperna, and by the Ineffable power x and nature thereof, preordinatly decreed, by the highest to be most formely and Soledly effectual!, for the calling you forth now therefore, O you Benevolent Angells Aaetpio, Adoeoet, Alendood (98), Aapedoce, Arinanaquu, Anodoin, I adjure amd call you forth, in this true and most Especiall name of your King Edelperna, and by the

133

Excellency thereof, urgently potently Entreating you to gird up and gather yourselves togather, and by divine permition, now Descend and appear visibly and freindly unto me, in this C.S or G.R: and in and through the same to transmit! your splendid Rayes to any sight, and your Benevolent x Voices to my Ears, that I may plainly See you and audibly hear you Speak unto me, and to assist, Direct Instruct Illuminate and Show forth, what I shall humbly desire, and request of you: O you Servants of mercy Aaetpio, Adoeoet, Alendood, Aapedoce, Arinanaquu, Anodoin, come away and appear visibly, unto me (as afore said) to the honour and glory of the Omnipotent Creator, and the praise of this great and holy name, for unto this rememberence is given power and my Strength waxeth strong in my comforter, Move therefore and show your selves, open to the Mysteryes of your Creation: Ike freindly unto me for I am a servant of the same your God the true worshiper of the Highest.

Names of the four Angells sett over the first lesser Angle of the South Table, and to call them fourth... Dopa, Opad, Pado, Adop, Divine name governing Bedopa. O you glorious and benevolent Angells, Dopa, Opad, Pado, Adop, who are the four Angells, sett over the first lesser Angle of the greater Terrestiall Angle of the South, I invocate, adjure and call you fo rth to Visible apparition, in and through the great Signal! prevalent (99) and Devine name of your most high God Bedopa, and by the Ineffable and Efficalions vertue and power thereof, whereby you are governed and called forth, it being therefore absolutely preordained and decreed to be most solidly Effectual, now therefore I doc most Earnestly Entreate and powerfully adjure you, O you Denigne Angells Dopa, Opnd, Pnilo, Adop, in this potent name of your God Bedopa, to move, descend, appcar.and visibly show your selves to me in this C:S or GR: here before me and in and through the same to transmitt your Rayes to my Sight, and your Voices to my Ears, that I may audibly hear you Speake unto me, and plainly see you, and conclude me as a Receiver of your mysteryes, wherefore I doe urgently request and adjure you, O you Luminous and Amicable Angells Dopa, Opad, Pado, Adop, in this most Excellent name of your God Bedopa, and I (as a servant of the Highest) doe thereby Efficatiously move you in power and presence, to appear now presently visible to me as aforesaid, O you Servants of mercy move, Descend, personally show forth and apply yourselves freindly to me as unto the partaker of his Sccrctt wisdome in your creation for he our God and Master is all one...

134

Names of the four Angells serving to the first lesser Angle of the South Table, and to call them fourth... Opemen, Apeste, Scio, Vasgo, devine Names governing: calling forth Noalmar/constraining Olag O you Benevolent Angells of light, Opemen, Apeste, Scio, Vasgo, who are the four servieant Angells, serving in the first lesser Angle of the greater Terrestiall Angle of (he South: (100) I invocate, adjure, command and powerfully call you forth from your orders and mansion, to Visible apperation, in and through the great prevalent Signal! and Devine name of your God Noalmar, and by the the Efficacy, vertue and power thereof, most firmly and solidly effcctuall, for the calling you forth, commanding you to transmit! your Rayes Visibly to my Sight and your Voices to my Bars, in and through this OS: or GR: or otherwise to appear out here before me, that I may plainly see you, and audibly hear you Spcakc unto me; Move therefor O you Benigne Servicnt Angells of light, Opemen, Apeste, Scio, Vasgo, and in the potent name of God Noalmar and by the Imperiall Dignity thereof, Descend, and by Divine permission Visibly show your selves as pleasant Deliverers, that you may praise him amongst the sons of men, O you Servants of mercy Opemen, Apeste, Scio, Vasgo, come away, and in this Ineffable and most Excellent name of the God Noalmar, Visibly and personally appear, to the admiration of the Earth, and to my comfort; come away, open the Mysteryes of your creation, bee frcindly unto me, for I am a servant of the same your God, the true worshiper of the Highest...

Wlien these is appearation Receive and constrain as foHowethWelcome be the light of the Highest, whose name be gloryfied, for his mercyes Endureth for ever. And O you servants of mercy and Benigne Angells of light Opemen, Apeste, Scio, Vasgo, you are to me sinccarly welcome, And I doe in the Inestimable andDivine name of your Eternal! God Oloag, and by the absolute Vertue and power, Efficacy (101) and force thereof most firmly, Solidly and also Effectually binding and constraining you to speake, Audibly unto me, and to fulfill my Earnest petitions and Requests, for which I am now at this time very much necessitated to call you forth, Desireing your Benevolent Aid and Assistance, in these my tcmporall and Terrestiall undertakings and affairs, constraining you in this Imperiall name of your Omnipotent God Oloag and the Dignity

135

thereof, to be frcindly unlo me, and to Doe for me as for the Servant of the Highest, where in your office is apparently manifest and Efficient...

Names of the four Angells sett over the second Lesser Angle of the South Table, and to call them fourth. Anaa, Naaa, Aaan, Aana, divine name governing is Banaa. O you glorious and benevolent Angells, Anaa, Naaa, Aaan, Aana, who are the four Angells, sett over the second lesser Angle of the greater Terrestiall Angle of the South, I invocatc, adjure and call you forth to Visible apparition, In and through the great Signal! prevalent and DC vine name of the most high God Banaa, and by the Ineffable and Efficaciouse vertue and power thereof, whereby you are governed and called forth, it being therefore absolutely preordained and decreed to be most solidly Effectual, now therefore I doe most Earnestly intreate and powerfully adjure you, O you Benigne Angells Anaa, Naaa, Aaan, Aana, in this potent name of your God Banaa, to move, descend, (102) appear, and visibly show your selves to me in this CS or GR. here before me and in and through the same to transmit! your Rayes to my Sight, and your Voices to my Ears, that I may plainly see you, and audibly hear you Speake unto me, and conclude me as a Receiver of your Mysteryes, wherefore I doe Earnestly request and adjure you, O you luminouse and Amicable Angetts Anaa, Naaa, Aaan, Aana, in this most Excellent name of your God Banaa, and I (as the servant of the Highest) doe thereby Efficatiously move you in power and presence, to appear now presently visible unto me as aforesaid: O you Servants of mcrcycs move, Descend personally, show forth and apply yourselves freindly unto me, as unlo the partaker of his Secret wisdome in your creation, for why our Lord and Master is alt one...

Names of the four Angells serving in the second lesser Angle of the South Table, and to call them forth Gemenem, Ecope, Amox, Bcrape, devine Names governing and: calling forth Vadali/constraining Obavi. O you Benevolent Angells of light, Gemenem, Ecope, Amox, Berape, who are the four servicnt Angells, serving in the second lesser Angle of the greater terrestiall Angle of the South, I invocatc, adjure , command and powerfully call you forth from your orders and

136

mansion, to Visible apperation, in and through the great, prevalent Signall and Devine name of your God Vadali, and by the Efficacy (103), power and venue thereof, most firmly and solidly effectual!, for the calling you forth, commanding you to transmit! your Rayes Visibly to my Sight, and your Voices to my Ears, in and through this OS or G R or otherwise to appear thereout here before me, that I may plainly see you, and Audibly hear you Speake unto me: move therefore O you Benigne Servient Angells of light, Gemenem, Etop«, Amox, Berape, and in the name of your God Vadali, And by the Imperiall Dignity thereof Descend and Visibly show your selves as pleasant deliverers, that you may praise him amongst the sons of men, O you Servants of mercy Gemenem, Ecope, Amox, Berape, come away, and in this Ineffable and most Excellent name of your God Vadali, Visibly and personally appear, to the admiration of the Earth, and to my comfort; come away, open the Mysteryes of your creation, be freindly unto me, for I am a servant of the same your God, lhe true worshiper of the Highest...

When there is appearation, then Receive it and constrain as followelh saying Welcome be the Light of the Highest, whose holy name be gloryfied, for his mercyes Endure for ever. And O you servants of mercy and Benigne Angells of Light, Gemenent, Ecope, Amox, Berape, you are to me sincearly welcome, And I doc in and through this Inestimable and Divine name of your Eternall God Obavi, and by the absolute Venue Efficacy, and force thereof most firmly, Solidly (104) and Effectually binding, constraining you to spcukc audibly unto me, and to fulfill my Earnest petitions and Requests, for which I am now at this time very much necessitated to call you forth, Requesting your Benevolent Instructions, Aids and Assistance, in these my temporall and Terrestiall undertakings and affairs, urgently constraining you in thisImperiall name of your Omnipotent God Obavi, and the Dignity thereof, to be freindly unto me, and to Doe for me as for the Servant of the Highest, where in your office is Apparently manifest and Efficient...

Names of the four Angells sett over the third lesser Angle of the South Table, and to call them fourth. Pesac, Sacepe, Acepes, Cepasa, divine name governing is Bepasac.

137

O you glorious and benevolent Angells, Pcsae, Sacepe, Acepes, Cepasa, who are the four Angells, sell over the thin] lesser Angle of the greater Tcrrcstiall Angle of the South, I invocate, adjure and call you forth to Visible apparition, In and through the great Signal!, prevalent and DC vine name of your most high God Bcpesac, and by the Ineffable, and Efflcations vertue and power thereof, whereby you are governed and called forth, it being therefore absolutely preordained and decreed to be most solidly Effectual, now therefore I doe most Earnestly Entreate and powerfully adjure you, O you Benigne Angells, Pesac, Sacepe, Acepes, Cepasa, in this potent (105) name of your God Bcpesac, to move, descend, appear, and visibly show your selves in this C.S or GR here before me, and in and through the same, to transmit! your Rayes to my Sight, and your Voices to my Ears, that I may plainly sec you, and audibly hear you Speake unto me, and" conclude me as a Receiver of your Mystcrycs, wherefore I doe most urgently Request and (Desire) or adjure you, O you Luminous and Amicable Angells, Pesae, Sacepe, Acepes, Cepasa, in this most Excellent name of your God Bepesac, and I (as a servant of the Highest) doe thereby Efficatiously move you in power and presence, to appear now presently visible unto me as aforesaid, O you Servants of mercy, move Descend (appear) and by Divine permission personally show forth and apply yourselves freindly unto me, as unto the partaker of his Secret wisdome in your creation, for why our Lord and Master is all one...

Names of the four Angells serving in the third lesser Angle of the South Table, and to call them forth Datele, Diont, Oopezod, Urgan, Devine Names governing and: calling forth Volexdo/constraining Sioda, O you Itencvolcnt Angells of light, Datele, Diont, Oopezod, Urgan, who are the four Kcrvicnl Angells, serving in the third lesser Angle of the greater terrestiall Angle of the South: I invocalc, adjure, command and powerfully call you forth from your orders and mansion, to Visible apperation, In and through this great, prevalent, Signal) and Devine name of your God Volexdo, and by the Efficacy, power and vertue thereof, most firmly and solidly Effectual! (106), for the calling you forth, commanding you to transmitt your Rayes Visibly unto my Sight, and your Voices to my Ears, in and through this C:S or G R or otherwise to appear thereout, here before me, that I may plainly see you, and Audibly hear you Speake unto me, move therefore O you Benigne Servient Angells of Ligh Dalete, Diom, Oopezod, Urgan, and in the potent name of your God Volexdo, and by the Imperiall Dignity thereof Descend, and by Divine permission Visibly show your selves, as pleasantdeliverers, that you may praise him amongst the sons of men. O you Servants of mercy

138

Datele, Diom, Oopezod, Urgan, come away, open the mystcryes of your creation, be freindly unto me, and in this Ineffable and most Excellent name of your God Volexdo, visibly and personally appear, to the admiration of the Earth, and to my comfort, for I am a servant of the same your God, the true worshiper of the highest...

Wlien the apparition appears, say asfolloweth Welcome be the Light of the Highest, whose name be gloryfied, for his mcrcye Endureth for ever, And O you, Bcnigne Angells of Light Dalete, Diom, Oopezod, Urgan, you are to me Sincearly welcome, and I doe in and through, this Inestimable and Divine name of your Eternall God Sioda, and by the absolute Vertue Efficacy, and force thereof, most firmly, Solidly and Effectually binding and constraining you to Speake audibly unto me, and to fulfill my Earnest petitions and Requests, for which I am now at this time very much necessitated to call you forth, Requesting your Benevolent Assistance Aid and Instructions, in these my temporall and Terrestiall undertakings and affaires, Urgently constraining you in this Imperiall name of your Omnipotent (107) God Sioda, and the Dignity thereof, to be freindly unto me, and by Divine permission, to Doe for me as for the Servant of the Highest, wherein your office is apparently manifest and Efficient...

Names of the four Angells sett over the fourth lesser Angle of the South Table, and to call them fourth. Zha, jzaz, zazi, Aziz, divine name governing is Beziza. t O you glorious and benevolent Angells, Ziza, jzaz, zazi, Aziz, who are the four Angells, sell over the fourth lesser Angle of the greater Terrestiall Angle of the South, I invocate, adjure and call you forth to Visible apparition, In and through the great Signal!, prevalent and Devine name of your most high God Beziza, and by the Ineffable, and Effications vertue and power thereof, whereby you are governed and called forth, it being therefore absolutely preordained and decreed to be most solidly Effectual, now therefore 1 doc most Earnestly Entreate and powerfully adjure you, O you Benigne Angells Ziza, jzaz, zazi, Aziz, in this potent name of your God Beziza, to move, descend, appear.and visibly show your selves in this C.S or GR here before me, and in and through the same, to transmit! your Rayes unto my Sight, and your Voices unto my Ears, that I may plainly see you, and audibly hear you Speake unto me, and conclude me as a Receiver of your Mysteryes, wherefore I doe urgently Request and (Desire) or adjure you, O you Luminous and Amicable Angells

139

Ziza, jzaz, zazi, Aziz, in this most Excellent name of your God Bcziza, and I (as a servant of the Highest) doe thereby Efficatiously (108) move you in power and presence, to appear now presently visible unto me as aforesaid, O you Servants of mercy, move Descend (appear) and by Divine permission personally show forth and apply yourselves frcindly unto me, as unto the partaker of his Secret wisdome in your creation, for why our Lord and Master is all one...

Names of the four Angetts serving in the fourth lesser Angle of the South Table, and to call them fourth Adre, Sispe, Pali, Acar, Devine Names governing and: calling forth Arzodionar/constraining Narzesem O you Benevolent Angells of light, Adre, Sispe, Pali, Acar, who are the four servient Angells, xx serving in the fourth lesser Angle of the greater Tcrrestiall Angle of the South. I invocate, adjure, command and powerfully call you forth from your orders and mansion, to Visible apperation, In and through this great, prevalent, Signal! and Devine name of your God Arzodionar, and by the Efficacy, power and vertue thereof, most firmly and solidly Effectual!, for the calling you forth, commanding you to transmit! your Rayes Visibly unto my Sight, and your Voices to my Ears, in and through this OS or GR or otherwise to appear thereout, here before me, that I may plainly see you, and Audibly hear you Speakc unto me, move therefore, O you Benigne Servient Angells Adre, Sispe, Pali, Acar, and in the potent name of your God Arzodionar, and by the Imperiall Dignity thereof Descend, and Visibly show your selves, as pleasant deliverers, that you may praise him amongst the sons of men. O you Servants of mercy Adre, Sispe, Pali, Acar, and in this Ineffable and most Excellent name of your God Arzodionar, visibly and personally appear, to the admiration of the Earth, and to my comfort, come away, open the Mysteryes of your Creation, be friendly unto me, for I am a servant of the same your God, the true worshiper of the highest...

When there is apparition, then receive it, and Constraine as followeth Welcome be the Light of the Highest, whose name be gloryfied, for his mercyes Endure for ever; And O you, Benigne Angells of Light Adre, Sispe, Pali, Acar, you are to me Sincearly welcome, and I doe in and through, this inestimable name of your Eternal! God Narzetem, and by the absolute Vertue and power Efficacy, and force thereof, most firmly,

140

Solidly and Effectually binding, constraine you to Speake audibly unto me, and to fulfill my Earnest petitions and Requests, for which I am now at this time very much necessitated to call you forth, Requesting your Benevolent Assistance, Aide and Instructions, in these my temporal! and Terrestiall undertakings and affaires, Urgently constraining you in this Impenall name of your Omnipotent God Narzetem, and the Dignity thereof, to be freindly unto me, and by Divine permission, to Doe for me as for the Servant of the Highest, wherein your office is apparently manifest and Efficient...

3.3.2. Zusammenstellung eines Anrufungsmoduls in deutscher Sprache 17

Es handelt sich in der folgenden Anrufung um eine Zusammenstellung aus den Originalen von Dee zur Evokation der Tafeln des Ostens, Westens, Nordens und Südens. Dem Leser des Originals wird aufgefallen sein, daß es sich hierbei um, zu großen Teilen identische, Wiederholungen von Ritualtexten handelt. Aus diesem Grunde habe ich aus den Originaltexten ein Modul in deutscher Sprache zusammengestellt, welches zur Anrufung jeder Tafel benutzt werden kann. Zur Anrufung einer bestimmten Tafel müssen lediglich die zu der Tafel gehörigen Namen (siehe 3.3.3.) in die im Anrufungsmodul gekennzeichneten Stellen eingesetzt werden. Die entsprechenden Stellen habe ich folgendermaßen gekennzeichnet: "... [___]". Der Klammertext gibt hierbei an, welcher Name (siehe 3.3.3.) eingefügt werden muß. So kann mit dem folgenden Modul die Anrufung einer einzelnen Tafel, sowie der vier Tafeln in Folge, durchgeführt werden. Wie die Anrufung genau erfolgen soll, hat Dee bereits beschrieben (s.o.). Im Anfangsstadium der Praxis der Henochischen Magie empfehle ich eine genaue Befolgung der Anweisungen von Dee. Obwohl der deutschsprachige Text sicherlich zur Anrufung benutzt werden kann, empfehle ich persönlich die Anrufung mit de m englischen 17

Aus. den Originalen fo.51-108.

141

Original, denn die klassische englische Sprache scheint mir wirkungsvoller als die deutsche Übertragung. Das folgende Modul kann in diesem Falle zur Überbrückung von eventuellen Verständnislücken dienlich werden. 3.3.2.1. Anrufung des Königs O ihr mächtigen und großen Engel des unsterblichen Gottes... [Name des Königs], die ihr durch den Erlaß des Höchsten gesandt seid, geordert, bestimmt und eingesetzt und überstellt der irdischen Ecke des ... [Himmelsric htung des Quadrates], als einziger König, Gouverneur, Überschauer, und prinzlicher Wächter, Schützer und Bewahrer dessen vor übler Gesinnung, Mißbrauch, Trägheit, Versuchung und krankhaften Intrigen und usurpierender Blasphemie des großen Feindes des Ruhmes Gottes und des menschliches Wohlergehens, den Prinzen und Geistern der Dunkelheil, und da ihr diesen eine Fessel seid, zu bezwingen die Krankhaftigkeit durch den Zugriff Gottes ungebundener Kraft und Gerechtigkeit. Zu dem Zwecke, daß (diese in die Welt ausgesetzt) ihr böser Wille bezwungen, die Begrenzungen des himmlischen Gottes erfüllt werden und seine Kreaturen im Kompaß und dem Raum der Ordnung zu halten. Ich, der Diener des Höchsten, rufe dich, o du mächtiger regierender Engel ... [Name des Königs], ehrerbietigst und dringlichst dir aufwartend, in und durch diese großen Namen des unermeßlichen und unvergleichlichen Gottes der Heerscharen ... [die drei Namen Gottes] und bei ihrer Tugend und Kraft und Wirksamkeit und bei der gewaltigen Sendung und Autor ität zu senden und zu bewirken, zu mir zu kommen, unter deiner Herrschaft stehend in der Ecke des ... [Himmelsrichtung des Quadrates], den ich mit Namen hervorrufen soll, zu instruieren, zu richten und mir zu helfen in all solchen Angelegenheiten, entsprechend ihrer Ämter, wie ich es erfrage und von ihnen verlange, jetzt und zu allen Zeiten, wann immer die Notwendigkeit ihre hervorragende Unterstützung und Hilfe erfordert und ihren guten Ratspruch und Anweisungen, wie sie

142

in der notwendigen Form erfragt werden. Und darin höchst ereifert und ununterbrochen beschwöre ich dich und erflehe ich dich, o ... [Name des Königs], dringlichst verlangend nach deiner Freundschaft und Form zu geben, wie es dem höchsten Gott der Heere ... [Namen Gottes], dem allmächtigen Schöpfer der Himmel und der Erden und Veränderer aller Dinge, sowohl himmlisch als auch irdisch und höllisch, gebührt. 3.3.2.2. Die Anrufung der Älteren O ihr ruhmvollen und wohlgesinnten Engel ... [Namen der Älteren], der ihr die sechs Engel seid, die ... [Name des Königs], dem großen, geehrten und regierendem Engel des höchsten und unsterblichen Gottes der Heere in der Ecke des ... [Himmelsrichtung des Quadrates] dienen. Ich warte euch dringlichst auf, frage euch ehrerbietig und beschwöre euch gewaltig und rufe euch hervor zu sichtbarer Erscheinung, in und durch den mächtigen und wirksamen Namen eures Königs und den souveränen Kopf der ... [Himmelsrichtung des Quadrates] Ecke der Welt ... [Name des Königs]. Und bei der unnennbaren Kraft und Natur dessen, ordnend erlassen durch den Höchsten, höchst formgebend und beständig wirksam zu sein, um euch deswegen nun hervorzurufen. O ihr wohlgesonnenen Hagel... [Namen der Älteren], ich beschwöre euch und rufe euch hervor in diesem wahren und höchst besonderen Namen eures Königs ... [Name des Königs], und durch die Exzellenz dessen entbiete ich euch dringlichst, euch zu sammeln und nach göttlicher Weisung herabzusteigen und sichtbar zu erscheinen und freundlich zu mir zu sein, an diesem geheiligten Ort. Und in und durch dasselbe, zu schicken eure überflutenden Strahlen, für alle sichtbar, und eure wohlgesinnten Stimmen zu meinen Ohren, so daß ich euch deutlich sehen und zu mir sprechen hören kann und, um mir beizustehen, zu richten, zu instruieren, zu erleuchten und vorzuzeigen, was ich dringlichst erflehe und worum ich euch bitte. O, ihr Diener der Gnaden ... [Namen der Älteren], kommt und erscheint, sichtbar für mich, zu Ehren und Ruhm eures omnipotenten Schöpfers und des Prinzen dieses großen und heiligen Namen. Denn durch die Erinnerung daran wird Kraft gegeben, und meine Stärke wächst

143

zu meinem Vorteil. Deshalb bewegt euch und zeigt euch. Öffnet die Mysterien eurer Schöpfung. Seid freundlich zu mir, denn ich bin ein Diener desselben eures Gottes, dem wahren Verfechter des Höchsten. 3.3.2.3. Anrufung der herrschenden Engel der ersten kleinen Ecke O ihr ehrenhaften und wohlwollenden Engel... [Namen der Engel der ersten kleinen Ecke], die ihr die vier Engel seid, die die erste kleine Ecke des größeren Quadrates des ... [Himmelsrichtung des Quadrates] beherrschen, ich rufe euch an, beschwöre euch und rufe euch hervor zu sichtbarer Erscheinung, in und durch das große angesehene Signal und den göttlichen Namen eures höchsten Gottes [Gottesname/Gouverneur] und durch die unberührte und wirkungsvolle Tugend und Kraft dessen, wodurch ihr beherrscht und hervorgerufen werdet, dadurch daß ihr dem absolut notwendig untergeordnet seid und gerichtet, möglichst beständig wirkungsvoll zu sein. Nun, dafür gebiete ich euch und beschwöre euch gewaltig, o ihr guten Engel... [Namen der Engel der ersten kleinen Ecke], in diesem gewaltigen Namen eures Gottes ... [Name Gottes/Gouverneur], euch zu bewegen, herabzusteigen und euch mir sichtbar zu zeigen an diesem heiligen Ort hier vor mir. In und durch dasselbe schickt eure Strahlen zu meiner Sicht und eure Stimmen zu meinen Ohren, daß ich euch zu mir sprechen hören möge und euch deutlich sehe. Und erschließt mich als einen Empfänger eurer Mysterien, worum ich euch dringendst bitte, o ihr erleuchteten und freundlichen Engel ... [Namen der Engel der ersten kleinen Ecke], in diesem höchst exzellenten Namen eures Gottes ... [Name Gottes/Gouverneur]. Und ich (als Diener des Höchsten) bewege euch dabei wirkungsvoll in Gewalt und Gegenwart, zu erscheinen nun direkt sichtbar. O ihr Diener der Gnade bewegt euch, steigt herab, zeigt euch persönlich, und erweist euch freundlich mir gegenüber, wie es einem Teilhaber des geheimen Wissens eurer Schöpfung gebührt, denn er, unser Gott und Herr, ist alleins.

144

3.3.2.4. Anrufung der dienenden Engel der ersten kleinen Ecke O ihr wohlgesinnten Engel des Lichtes ... [Namen der dienenden Engel der ersten kleinen Ecke], die ihr den vier herrschenden Engeln der ersten kleinen Ecke des größeren Quadrates des ... [Himmelsrichtung des Quadrates] dient, ich rufe euch an, beschwöre euch, befehle euch und rufe euch gewaltig hervor aus eurer Ordnung und euren Räumen zu sichtbarer Erscheinung in und durch das große angesehene Signal und den göttlichen Namen eures Gottes ... [Name Gottes/Anrufender], und bei der Wirksamkeit, Tugend und Kraft dessen, höchst verfestigt und beständig wirksam, um euch hervorzurufen und zu befehlen, eure Strahlen sichtbar für mich auszusenden und eure Stimmen zu meinen Ohren an diesem geheiligten Ort. Erscheint vor mir, daß ich euch deutlich sehen mag und euch zu mir sprechen höre. Bewegt euch, o ihr guten dienenden Engel des Lichtes ... [Namen der dienenden Engel der ersten kleinen Ecke], und in dem gewaltigen Namen eures Gottes ... [Name Gottes/Anrufender] und seiner befehlenden Göttlichkeit, daß ihr ihn preisen möget unter den Söhnen der Menschen, o ihr Diener der Gnade ... [Namen der dienenden Engel der ersten kleinen Ecke], kommt hervor, und in diesem unermeßlichen und höchst exzellenten Namen Gottes ... [Name Gottes/Anrufender], erscheint sichtbar und persönlich, die Erde zu weihen und zu meinem Vorteil. Kommt hervor, öffnet die Mysterien eurer Schöpfung, seid freundlich zu mir, denn ich bin ein Diener eures Gottes, dem wahren Verfechter des Höchsten. Wenn die dienenden Engel dieser Ordnung erscheinen und bekannt sind, empfange sie wie folgt: Willkommen sei das Licht des Höchsten, dessen Name geehrt sei, denn seine Gnade wäret immer. Und o, ihr Diener der Gnade und guten Engel des Lichtes ... [Namen der dienenden Engel der ersten kleinen Ecke], ihr seid willkommen und gut in dem unerschöpflichen und göttlichen Namen des immerwährenden Gottes ... [Name Gottes/Bannender], und bei der absoluten Tugend und Wirksamkeit und Gewalt dessen in höchsten Maße festigend und beständig und wirksam

145

bindend, zwingend, euch zu sprechen, für mich hörbar und meine dringlichen Bitten zu erfüllen, wozu ich im Moment genötigt euch hervorzurufen, erbittend eure wohlwollende Hilfe und Unterstützung in diesen meinen momentanen irdischen Unternehmungen und Angelegenheiten, bezwingend, euch in diesem befehlenden Namen eures omnipotenten Gottes ... [Name Gottes/Bannender] und dessen Göttlichkeit, freundlich zu mir zu sein, und mir als einem Diener des Höchsten zu folgen, worin euer Amt manifest und wirksam ist. 3.3.2.5. Anrufung der herrschenden Engel der zweiten kleinen Ecke O ihr ehrenhaften und wohlwollenden Engel... [Namen der Engel der zweiten kleinen Ecke], die ihr die vier Engel seid, die die zweite kleine Ecke des größeren Quadrates des ... [Himmelsrichtung des Quadrates] beherrschen, ich rufe euch an, beschwöre euch und rufe euch hervor zu sichtbarer Erscheinung, in und durch das große angesehene Signal und den göttlichen Namen eures höchsten Gottes [Gottesname Gouverneur] und durch die unberührte und wirkungsvolle Tugend und Kraft dessen, wodurch ihr beherrscht und hervorgerufen werdet, dadurch daß ihr dem absolut notwendig untergeordnet seid und gerichtet, möglichst beständig wirkungsvoll zu sein. Nun, dafür gebiete ich euch und beschwöre euch gewaltig, o ihr guten Engel... [Namen der Engel der zweiten kleinen Ecke], in diesem gewaltigen Namen eures Gottes ... [Name Gottes/Gouverneur], euch zu bewegen, herabzusteigen und euch mir sichtbar zu zeigen an diesem heiligen Ort hier vor mir. In und durch dasselbe schickt eure Strahlen zu meiner Sicht und eure Stimmen zu meinen Ohren, daß ich euch zu mir sprechen hören möge und euch deutlich sehe. Und erschließt mich als einen Empfänger eurer Mysterien, worum ich euch dringendst bitte, o ihr erleuchteten und freundlichen Engel ... [Namen der Engel der zweiten kleinen Ecke] in diesem höchst exzellenten Namen eures Gottes ... [Name Gottes/Gouverneur]. Und ich (als Diener des Höchsten) bewege euch dabei wirkungsvoll in Gewalt und Gegenwart, zu erscheinen nun direkt sichtbar. O ihr Diener der Gnade

146

bewegt euch, steigt herab, zeigt euch persönlich und erweist euch freundlich mir gegenüber, wie es einem Teilhaber des geheimen Wissens eurer Schöpfung gebührt, denn er unser Gott und Herr ist alleins. 3.3.2.6. Anrufung der dienenden Engel der zweiten kleinen Ecke O ihr wohlgesinnten Engel des Lichtes ... [Namen der dienenden Engel der zweiten kleinen Ecke], die ihr den vier herrschenden Engeln der zweiten kleinen Ecke des größeren Quadrates des ... [Himmelsrichtung des Quadrates] dient, ich rufe euch an, beschwöre euch, befehle euch und rufe euch gewaltig hervor aus eurer Ordnung und euren Räumen zu sichtbarer Erscheinung in und durch das große angesehene Signal und den göttlichen Namen eures Gottes ... [Name Gottes/Anrufender] und bei der Wirksamkeit, Tugend und Kraft dessen, höchst verfestigt und beständig wirksam, um euch hervorzurufen und zu befehlen, eure Strahlen sichtbar für mich auszusenden und eure Stimmen zu meinen Ohren an diesem geheiligten Ort. Erscheint vor mir, daß ich euch deutlich sehen mag und euch zu mir sprechen höre. Bewegt euch, o ihr guten dienenden Engel des Lichtes ... [Namen der dienenden Engel der zweiten kleinen Ecke] und in dem gewaltigen Namen eures Gottes ... [Name Gottes/Anrufender] und seiner befehlenden Göttlichkeit, daß ihr ihn preisen möget unter den Söhnen der Menschen, o ihr Diener der Gnade ... [Namen der dienenden Engel der zweiten kleinen Ecke], kommt hervor und in diesem unermeßlichen und höchst exzellenten Namen Gottes ... [Name Gottes/Anrufender], erscheint sichtbar und persönlich, die Erde zu weihen und zu meinem Vorteil. Kommt hervor, öffnet die Mysterien eurer Schöpfung, seid freundlich zu mir, denn ich bin ein Diener eures Gottes, dem wahren Verfechter des Höchsten.

147

Wenn die dienenden Engel dieser Ordnung erscheinen und bekannt sind empfange sie wie folgt: Willkommen sei das Licht des Höchsten, dessen Name geehrt sei, denn seine Gnade wäret immer. Und o ihr Diener der Gnade und guten Engel des Lichtes ... [Namen der dienenden Engel der zweiten kleinen Ecke], ihr seid willkommen und gut in dem unerschöpflichen und göttlichen Namen des immerwährenden Gottes ... [Name Gottes/Bannender] und bei der absoluten Tugend und Wirksamkeit und Gewalt dessen in höchstem Maße festigend und beständig und wirksam bindend, zwingend euch zu sprechen für mich hörbar und meine dringlichen Bitten zu erfüllen, wozu ich im Moment genötigt, euch hervorzurufen, erbittend eure wohlwollende Hilfe und Unterstützung, in diesen meinen momentanen irdischen Unternehmungen und Angelegenheiten, bezwingend euch in diesem befehlenden Namen eures omnipotenten Gottes ... [Name Gottes/Bannender] und dessen Göttlichkeit, freundlich zu mir zu sein, und mir als einem Diener des Höchsten zu folgen, worin euer Amt manifest und wirksam ist. 5.5.2.7. Anrufung der herrschenden Engel der dritten kleinen Ecke O ihr ehrenhaften und wohlwollenden Engel... [Namen der Engel der dritten kleinen Ecke], die ihr die vier Engel seid, die die dritte kleine Ecke des größeren Quadrates des ... [Himmelsrichtung des Quadrates] beherrschen, ich rufe euch an, beschwöre euch und rufe euch hervor zu sichtbarer Erscheinung, in und durch das große angesehene Signal und den göttlichen Namen eures höchsten Gottes [Gottesname/Gouverneur] und durch die unberührte und wirkungsvolle Tugend und Kraft dessen, wodurch ihr beherrscht und hervorgerufen werdet, dadurch daß ihr dem absolut notwendig untergeordnet seid und gerichtet, möglichst beständig wirkungsvoll zu sein. Nun, dafür gebiete ich euch und beschwöre euch gewaltig, o ihr guten Engel... [Namen der Engel der dritten kleinen Ecke] in diesem gewaltigen Namen eures Gottes ...

148

[Name Gottes/Gouverneur], euch zu bewegen, herabzusteigen und euch mir sichtbar zu zeigen an diesem heiligen Ort hier vor mir. In und durch dasselbe schickt eure Strahlen zu meiner Sicht und eure Stimmen zu meinen Ohren, daß ich euch zu mir sprechen hören möge und euch deutlich sehe. Und erschließt mich als einen Empfänger eurer Mysterien, worum ich euch dringendst bitte, o ihr erleuchteten und freundlichen Engel ... [Namen der Engel der dritten kleinen Ecke] in diesem höchst exzellenten Namen eures Gottes ... [Name Gottes/Gouverneur]. Und ich (als Diener des Höchsten) bewege euch dabei wirkungsvoll in Gewalt und Gegenwart, zu erscheinen nun direkt sichtbar. O ihr Diener der Gnade, bewegt euch, steigt herab, zeigt euch persönlich und erweist euch freundlich mir gegenüber, wie es einem Teilhaber des geheimen Wissens eurer Schöpfung gebührt, denn er, unser Gott und Herr, ist alleins. 3.3.2.8. Anrufung der dienenden Engel der dritten kleinen Ecke O ihr wohlgesinnten Engel des Lichtes ... [Namen der dienenden Engel der dritten kleinen Ecke], die ihr den vier herrschenden Engeln der dritten kleinen Ecke des größeren Quadrates des ... [Himmelsrichtung des Quadrates] dient, ich rufe euch an, beschwöre euch, befehle euch und rufe euch gewaltig hervor aus eurer Ordnung und euren Räumen zu sichtbarer Erscheinung in und durch das große angesehene Signal und den göttlichen Namen eures Gottes ... [Name Gottes/Anrufender] und bei der Wirksamkeit, Tugend und Kraft dessen, höchst verfestigt und beständig wirksam, um euch hervorzurufen und zu befehlen eure Strahlen sichtbar für mich auszusenden und eure Stimmen zu meinen Ohren an diesem geheiligten Ort. Erscheint vor mir, daß ich euch deutlich sehen mag und euch /u mir sprechen höre. Bewegt euch, o ihr guten dienenden Engel des Lichtes ... [Namen der dienenden Engel der dritten kleinen Ecke] und in dem gewaltigen Namen eures Gottes ... [Name Gottes/Anrufender] und seiner befehlenden Göttlichkeit, daß ihr ihn preisen möget unter den Söhnen der Menschen, o ihr Diener der Gnade ... [Namen der dienenden Engel der dritten kleinen Ecke], kommt hervor und in diesem unermeßlichen und höchst exzellenten Namen Gottes ... [Name

149

Gottes/Anrufender], erscheint sichtbar und persönlich, die Erde zu weihen und zu meinem Vorteil. Kommt hervor, öffnet die Mysterien eurer Schöpfung, seid freundlich zu mir, denn ich bin der eine Diener eures Gottes, dem wahren Verfechter des Höchsten. Wenn die dienenden Engel dieser Ordnung erscheinen und bekannt sind, empfange sie wie folgt: Willkommen sei das Licht des Höchsten, dessen Name geehrt sei, denn seine Gnade wäret immer. Und o ihr Diener der Gnade und guten Engel des Lichtes ... [Namen der dienenden Engel der dritten kleinen Ecke], ihr seid willkommen und gut in dem unerschöpflichen und göttlichen Namen des immerwährenden Gottes ... [Name Gottes/Bannender] und bei der absoluten Tugend und Wirksamkeit und Gewalt dessen, in höchstem Maße festigend und beständig und wirksam bindend, zwingend, euch zu sprechen für mich hörbar und meine dringlichen Bitten zu erfüllen, wozu ich im Moment genötigt euch hervorzurufen, erbittend eure wohlwollende Hilfe und Unterstützung, in diesen meinen momentanen irdischen Unternehmungen und Angelegenheiten, bezwingend euch in diesem befehlenden Namen eures omnipotenten Gottes ... [Name Gottes/Bannender] und dessen Göttlichkeit, freundlich zu mir zu sein, und mir als einem Diener des Höchsten /.u folgen, worin euer Amt manifest und wirksam ist. 3.3.2.9. Anrufung der herrschenden Engel der vierten kleinen Ecke O ihr ehrenhaften und wohlwollenden Engel ... [Namen der Engel der vierten kleinen Ecke], die ihr die vier Engel seid, die die vierten kleine Ecke des größeren Quadrates des ... [Himmelsrichtung des Quadrates] beherrschen, ich rufe euch an, beschwöre euch und rufe euch hervor zu sichtbarer Erscheinung, in und durch das große angesehene Signal und den göttlichen Namen eures höchsten Gottes [Gottesname/Gouverneur] und durch die unberührte und wirkungsvolle

150

Tugend und Kraft dessen, wodurch ihr beherrscht und hervorgerufen werdet, dadurch daß ihr dem absolut notwendig untergeordnet seid und gerichtet, möglichst beständig wirkungsvoll zu sein. Nun, dafür gebiete ich euch und beschwöre euch gewaltig, o ihr guten Engel... [Namen der Engel der vierten kleinen Ecke] in diesem gewaltigen Namen eures Gottes ... [Name Gottes/Gouverneur], euch zu bewegen, herabzusteigen und euch mir sichtbar zu zeigen an diesem heiligen Ort hier vor mir. In und durch dasselbe schickt eure Strahlen zu meiner Sicht und eure Stimmen zu meinen Ohren, daß ich euch zu mir sprechen hören möge und euch deutlich sehe. Und erschließt mich als einen Empfänger eurer Mysterien, worum ich euch dringendsl bitte, o ihr erleuchteten und freundlichen Engel ... [Namen der Engel der vierten kleinen Ecke], in diesem höchst exzellenten Namen eurcs Gottes ... [Name Gottes/Gouverneur]. Und ich (als Diener des Höchsten) bewege euch dabei wirkungsvoll in Gewalt und Gegenwart, zu erscheinen nun direkt sichtbar. O ihr Diener der Gnade bewegt euch, steigt herab, zeigt euch persönlich und erweist euch freundlich mir gegenüber, wie es einem Teilhaber des geheimen Wissens eurer Schöpfung gebührt, denn er, unser Gott und Herr, ist all-eins. 3.3.2.10. Anrufung der dienenden Engel der vierten kleinen Ecke O ihr wohlgesinnten Engel des Lichtes ... [Namen der dienenden Engel der vierten kleinen Ecke], die ihr den vier herrschenden Engeln der vierten kleinen Ecke des größeren Quadrates des ... [Himmelsrichtung des Quadrates] dient, ich rufe euch an, beschwöre euch, befehle euch und rufe euch gewaltig hervor aus eurer Ordnung und euren Räumen zu sichtbarer Erscheinung in und durch das große angesehene Signal und den göttlichen Namen eures Gottes ... [Name Gottes/Anrufender) und bei der Wirksamkeil, Tugend und Kraft dessen, höchst verfestigt und beständig wirksam, um euch hervorzurufen und zu befehlen, eure Strahlen sichtbar für mich auszusenden und eure Stimmen zu meinen Ohren an diesem geheiligten Ort. Erscheint vor mir, daß ich euch deutlich sehen mag und euch zu mir sprechen höre. Bewegt euch, o ihr guten dienenden Engel des

151

Lichtes ... [Namen der dienenden Engel der vierten kleinen Ecke], und in dem gewaltigen Namen eures Gottes ... [Name Gottes/Anrufender] und seiner befehlenden Göttlichkeit, daß ihr ihn preisen möget unter den Söhnen der Menschen, o ihr Diener der Gnade ... [Namen der dienenden Engel der vierten kleinen Ecke], kommt hervor und in diesem unermeßlichen und höchst exzellenten Namen Gottes ... [Name Gottes/Anrufender], erscheint sichtbar und persönlich, die Erde zu weihen und zu meinem Vorteil. Kommt hervor, öffnet die Mysterien eurer Schöpfung, seid freundlich zu mir, denn ich bin der eine Diener eures Gottes, dem wahren Verfechter des Höchsten. Wenn die dienenden Engel dieser Ordnung erscheinen und bekannt sind, empfange sie wie folgt: Willkommen sei das Licht des Höchsten, dessen Name geehrt sei, denn seine Gnade wäret immer. Und o ihr Diener der Gnade und guten Engel des Lichtes ... [Namen der dienenden Engel der vierten kleinen Ecke, ihr seid willkommen und gut in dem unerschöpflichen und göttlichen Namen des immerwährenden Gottes ... [Name Gottes/Bannender], und bei der absoluten Tugend und Wirksamkeit und Gewalt dessen, in höchstem Maße festigend und beständig, und wirksam bindend, zwingend euch zu sprechen für mich hörbar und meine dringlichen Billen /.u erfüllen, wo/.u ich im Moment genötigt, euch hcivor/urulen, erbittend eure wohlwollende Hilfe und Unterstützung, in diesen meinen momentanen irdischen Unternehmungen und Angelegenheiten, bezwingend euch in diesem befehlenden Namen eures omnipotenten Gottes ... [Name Gottes/Bannender] und dessen Göttlichkeit, freundlich zu mir zu sein, und mir als einem Diener des Höchsten zu folgen, worin euer Amt manifest und wirksam ist.

152

3.3.3. Namensliste der angerufenen wesen

3.3.3.1. Die Könige der Tafeln

Ost: West: Nord: Süd:

Bataiva Raagios Jczodhehca Edelperna

3.3.3.2. Die Namen der Ost-Tafel

Name Gottes:

Oro jbah Aozpi

Die sechs Älteren: Habioro Aaoxaif Hetemorda Ahaozpi Hipotqa Autotar

153

Herrschende Engel der ersten kleinen Ecke:

Gouverneur:

Urzlar zlar Larzod Arzel Erzla

Dienende Engel der ersten kleinen Ecke:

Anrufender: Bannender:

Cezodenes Totet Sias Efemende Idoigo Ardza

Herrschende Engel der zweiten kleinen Ecke'.

Gouverneur:

Vtepa Tepau Paute Autep Eutepa

Dienende Engel der zweiten kleinen Ecke:

Anrufender: Bannender:

OYube Paoc Vrbeneh Diri Huczu Palam

154

Herrschende Engel der dritten kleinen Ecke:

Gouverneur:

cenbar Enbarc Barcen Vrcenbe Ecenbar

Dienende Engel der dritten kleinen Ecke:

Anrufender: Bannender:

Abemo Naco Ocenem Shael Aiaoai Oiiit

155

Herrschende Engel der vierten kleinen Ecke:

Gouverneur:

Exgezod Gezodex Zodexge Dexgezod Exgezod

Dienende Engel der vierten kleinen Ecke:

Anrufender: Bannender:

Acca Epeat Otoi Pemox Aovararzod Atoai

5.3.3.3. Die Namen der West-Tafel

Name Gottes:

Empeh Arsel Gaiol

Die sechs Älteren: Lesarahpem Saiinou Laoaxarp Selgaiol Ligdisa Soaixente

156

Herrschende Engel der ersten kleinen Ecke:

Gouverneur:

Taad Aadet Adeta Detaa Hetaad

Dienende Engel der ersten kleinen Ecke:

Anrufender: Bannender:

Toco Enheded Paax Saix Obecoga Aabeco

Herrschende Engel der zweiten kleinen Ecke:

Gouverneur:

Tedim Dimet Emted Emtedi Hetedim

Dienende Engel der zweiten kleinen Ecke:

Anrufender: Bannender:

Magern Leoc Vssyl Vrvoi Nelapar Mebeb

157

Herrschende Engel der dritten kleinen Ecke:

Gouverneur:

Magel Agelem Gelema Lemage Hemagel

Dienende Engel der dritten kleinen Ecke:

Anrufender: Bannender:

Paco Endezen Jipo Exarith Maladi Olaad

Herrschende Engel der vierten kleinen Ecke:

Gouverneur:

Enlarex Larexen Rexenel Xenedar Henlarex

Dienende Engel der vierten kleinen Ecke:

Anrufender: Bannender:

Expecen Vala Dapi Reniel Jaaasde Atapa

158

3.3.3.4. Die Namen der Nord-Tafel

Name Gottes:

Emor Dial Hectega

Die sechs Älteren: Laidrom Aczinor (Aczodinor) Elzinopo Alhectega Elhiansa Acemliceve

Herrschende Engel der ersten kleinen Ecke:

Gouverneur:

Boza Ozab Zabo Aboz Enboza

Dienende Engel der ersten kleinen Ecke:

Anrufender: Bannender:

Aira Ormen Reseni Jzodenar Angepoi Unenax

159

Herrschende Engel der zweiten kleinen Ecke:

Gouverneur:

Phra (Phara) Harap Rapeh Aptar Enphra

Dienende Engel der zweiten kleinen Ecke:

Anrufender: Bannender:

Omgege Gebal Relemuh Jahel Anaeem Sonden

Herrschende Engel der dritten kleinen Ecke:

Gouverneur:

Aeoan Oanae Anaeo Naeoa Naeoan

Dienende Engel der dritten kleinen Ecke:

Anrufender: Bannender:

Opena Dopa Rexao Axir Cebalpet Arbizod

160

Herrschende Engel der vierten kleinen Ecke:

Gouverneur:

Jaom Aomi Omia Miao Niaom

Dienende Engel der vierten kleinen Ecke:

Anrufender: Bannender:

Mesael jaba jtexpe Estim Espemenir Apizod

3.3.3.5. Die Namen der Süd-Tafel

Name Gottes:

Oip Teaa Pedoce

Die sechs Älteren: Aaetpio Adoeoet Ale ndood Aapedoce Arinanaquu Anodoin

161

Herrschende Engel der ersten kleinen Ecke:

Gouverneur:

Dopa Opad Pado Adop Bedopa

Dienende Engel der ersten kleinen Ecke:

Anrufender: Bannender:

Opemen Apeste Scio Vasgo Noalmar Olag

Herrschende Engel der zweiten kleinen Ecke:

Gouverneur:

Anaa Naaa Aaan Aana Banaa

Dienende Engel der zweiten kleinen Ecke:

Anrufender: Bannender:

Gemenem Ecope Amox Berape Vadali Obavi

162

Herrschende Engel der dritten kleinen Ecke:

Gouverneur:

Pesac Sacepe Acepes Cepasa Bepasac

Dienende Engel der dritten kleinen Ecke:

Anrufender: Bannender:

Datete Diom Oopezod Urgan Volexdo Sioda

Herrschende Engel der vierten kleinen Ecke:

Gouverneur:

Ziza jzaz zazi Aziz Beziza

Dienende Engel der vierten kleinen Ecke:

Anrufender: Bannender:

Adre Sispe Paii Acar Arzodionar Narzesem

163

4. Henochische Sprache

Was wir von der Henochischen Sprache kennen, ist der optische Symbolismus, mit welchem es möglich ist, die Laute schriftlich festzuhalten das Henochische Alphabet - und natürlich die Art der Artikulation.

164

Henochische Buchstaben, Umschrift, Namen, Lautwerte

165

4.1. Übersetzbarkeit Weiterhin besitzen wir einen Grundstock an bekanntem, und in unsere Sprache übertragenem, Vokabular, sowie einige Kenntnisse über Strukturelemente grammatikalischer Zusammenhänge. Unsere Kenntnis hierin ist noch lückenhaft. Lückenhaft in dem Sinne, daß wir bislang nicht /u einer direkten, systematischen Übertragung der Henochischen Sprache in uns bekannte Sprachen gelangen konnten. Wir sehen uns mit einer ähnlichen Problematik konfrontiert, wie bei dem Versuch, die vollständige Bedeutung altägyptischer Bildschrift oder mesopotamischer Keilschrift über die heute bekannte Systematik der Sprache zu formulieren: Sprache ist eine Methode der auditiven Kommunikation zwischen einzelnen Individuen. Sprache als Verhalten differiert von Kulturkreis zu Kulturkreis. Vergleichen wir Sprachen unterschiedlicher Kulturkreise auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen, und wollen wir sie übersetzen, so müssen wir Differenzen in der kulturellen Entwicklung bezüglich der Sprachen berücksichtigen und mit übersetzen. Versuchen wir, eine klassische Sprache von unserem heutigen Standpunkt aus zu verstehen, so müssen wir uns vollständig in die Situation eines Individuums versetzen, welches sich dieser Sprache bedient hat. In der Alltagskommunikation ist dieser Versuch bereits mit großen Schwierigkeiten verbunden. Erschwerend kommt in unserem speziellen Füll hinzu, daß die Henochische Sprache nicht unserer Ebene angehört und, nach bisheriger Kenntnis der Forschung, zu keiner Zeit in einem Kulturkreis unserer Ebene gesprochen wurde, obwohl wir Elemente des Henochischen in vielen, früher wie heute gebräuchlichen, Sprachen finden können. Wir können vermuten, daß Henochisch kulturell, und bezüglich der Entwicklungsstufe und bezüglich unserer Ebene vollständig fremder

166

Faktoren, von uns bekannten Sprachen differiert. Kulturelle Differenzen (Differenzen der Entwicklung fallen hierunter) kennen wir und konnten wir bereits bei der Übersetzung klassischer Sprachen überbrücken. Tatsächlich problematisch werden erst die 'Unterschiede der Ebenen'. Denn wir können zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal sagen, worin diese bestehen könnten. Wir werden dementsprechend im Folgenden eine Arbeitshypothese bilden. Unser Verständnis der Henochischen Sprache kann lediglich darin bestehen, sie zu interpretieren und über die Interpretation in unseren Verständnisrahmen zu übersetzen. Willst Du Dich näher mit der Henochischen Magie beschäftigen, so ist es unbedingt notwendig, diesen Zusammenhang erkannt zu haben; Denn sie ist eine Form der Magie, die ihren Ursprung nicht auf unserer Ebene hat. Mit jedem Versuch, sie nach den Kategorien unserer Ebene einzuordnen, laufen wir unbedingt Gefahr, sie mißzuverstehen. 4.2. Analyse Wir haben festgestellt: Eine Übersetzung des Henochischen in eine uns bekannte Sprache, entsprechend des üblichen Verfahrens der Übersetzung von Sprachen, wie es z.B. bei einer Übersetzung vom Englischen ins Deutsche angewandt wird, kann zur Zeit nicht erfolgen. Allerdings existiert noch mindestens ein anderer Weg, einen Zugang zum Henochischen zu erlangen. Wir können unsere Interpretationen der Sprache beschreiben, indem wir ihre Wirkung analysieren. Sprache ist immer dem Geist des Wesens entsprungen, welches sich der Sprache bedient. Rückwirkend gibt Sprache also immer Auskunft über die Beschaffenheit des Sprechenden, dient damit aber auch dazu, bestimmte Beschaffenheiten eines Angesprochenen abzurufen. In unserem speziellen Fall der Henochischen Sprache heißt das: Einerseits können wir die Henochische Sprache passiv dazu benutzen, Näheres über die Beschaffenheit der Bewohner der Henochischen Ebenen zu erfahren,

167

andererseits, um aktiv mit den Wesenheiten und auf den Ebenen zu arbeiten (dies gilt natürlich nicht nur für Henochische Wesenheiten sondern auch für menschliche). An dieser Stelle müssen wir ein Verfahren entwickeln, um die Wirkungsweise der Henochischen Sprache nach unseren Maßstäben nachvollziehen zu können. Dazu müssen wir den kleinsten gemeinsamen Nenner beider zu vergleichender Seiten finden. Menschliche Sprache, wie auch Henochische Sprache, sind Aneinanderreihungen von Lauten, welche durch Schrift symbolisiert werden. Laute aber sind auf astraler Ebene wiederum als Wahrnehmungen von Energien zu verstehen. Kommunizieren wir mit einem Henochischen Wesen, so findet eine Energieübertragung durch Laute stall: Das Henochische Wesen sendet eine Energie aus. Diese Energie interpretieren wir als Laut. Wollen wir diesen Laut verstehen, so müssen wir den Laut wiederum in Energie umwandeln - in eine Energie, die wir verarbeiten, verstehen können. 4.2.1 die Analysemethode 1) 2) 3) 4) 5) 6)

Wir haben ein Wort in Henochischer Sprache. Wir kennen die Henochische Ausspruche des Wo rtes. Wir gliedern die Aussprache in ihre einzelnen Bestandteile, Lautwerte. Unsere Assoziationsmuster zu den entsprechenden Lauten listen wir auf. Wir bringen diese Assoziationsmuster in der entsprechenden Reihenfolge in einen sinnvollen, uns verständlichen Zusammenhang. Den Zusammenhang können wir dann in uns verständlichen Worten ausdrücken.

In dem folgenden Beispiel der Analyse eines Henochischen Wortes, habe ich mich zweier wesentlicher Hilfsmittel bedient: zum einen der obigen Darstellung des Henochischen Alphabets, besonders der

168

Zuordnung der von Menschen wahrgenommenen Lautwerte, zum anderen eines allgemeinen Korrespondenzwerkes menschliche? Assoziationsgebilde 18 Im Henochischen existiert ein Wort, dessen Aussprache der Aneinanderreihung folgender Lautwerte entspricht: IAD Im allgemeinen wurde es bislang als 'Gott' oder 'Herr' übersetzt. Es besteht im Einzelnen aus den Lautwerten I, A, D. Die erste Frage, die wir beantworten müssen, lautet: Welche menschlichen Assoziationsgebilde existieren zu diesen Lauten im einzelnen? An dieser Stelle kommt das oben erwähnte Korrespondenzwerk zum Zuge. Es gibt hierzu folgende Auskunft (die nachstehende Auflistung ist le diglich eine kurze Zusammenfassung der, meiner Ansicht nach in diesem Zusammenhang wesentlichen, Formulierungen von Assoziationsmustern, die das genannte Werk gibt.): I - Der geheime Samen des Alls. A - Der heilige Geist. D - Das Tor des Gleichgewichts des Universums. Wir können über ein Ding, welches die Henochische Sprache IAD nennt, bereits folgende Aussage treffen: Ein IAD ist etwas, dem drei Aspekte zugrunde liegen. Diese drei Aspekte folgen in Reihe aufeinander, stellen somit einen Prozeß dar. Die Aspekte sind aneinandergereiht, addiert, und ergeben dadurch IAD, einen Zusammenhang, wie bei jedem beliebigen anderen Wort. Betrachten wir mm die Aussage der Formulierungen der Assoziationsmuster etwas genauer, um zu einer spezielleren, sprachlich praktischeren Aussage zu kommen: 18

A. Crowley [1985a|.

169

I-

Wir haben das Wort »geheim« - eine Sache wird von einem Einzelnen oder einer Gruppe vor der Öffentlichkeit verborgen. Sie ist sein, oder ihr, Geheimnis, sie ist »geheim« - und das Wort »Same« biologisch der Auslöser, welcher dem Ei die chemischen Stoffe zufügt, die notwendig sind, den Lebensprozeß in Gang zu setzen, der aktive Ursprung eines Prozesse? und das Wort »All« -alles. Wir können formulieren: der Laut l steht für den nach außen verborgenen Ursprung aller existierenden Dinge.

A-

»Der Heilige Geist« bezeichnet in Kürze formuliert nichts anderes, als eine übergeordnete Instanz, welche dazu in der Lage ist von einer MetaEbene aus Prozesse zu überblicken und dadurch zielorientiert zu koordinieren.

D-

Es steht hier das Wort »Tor« - Tür, der Durchgang zu einem anderen Raum, eine Möglichkeit, den Erfahrungsbereich zu erweitern -, »Gleichgewicht« (was nicht weiter erläutert zu werden braucht) und »Universum« - lediglich ein Fremdwort für »All«, alles. Wir können die Aussage des Lautes D als die Möglichkeit, alles in ein Gleichgewicht zu bringen, interpretieren.

An dieser Steile finden wir den Zusammenhang mit der Bedeutung des Lautes I; Es besteht die Möglichkeit, alles, was geschaffen worden ist in ein Gleichgewicht zu bringen. Und wodurch? Durch das, was im Zentrum steht, A, die übergeordnete Instanz. Fassen wir kurz zusammen und stellen fest: Das Henochische Wort IAD meint in einen, dem Menschen verständlichen, Kontext übersetzt, etwas, das 1. 2. 3.

die Fähigkeit besitzt, alles zu erschaffen, die Fähigkeit besitzt, zu erkennen und zu koordinieren, die Fähigkeit besitzt, das Erschaffene in ein Gleichgewicht zu bringen.

170

Ein Wesen, welches alle diese Fähigkeiten besitzt, wird im menschlichen Sprachgebrauch allgemein als Gott bezeichnet. So erhalten wir die Bestätigung der obigen klassischen Übersetzung: IAD bedeutet Gott. Ich denke allerdings, wir können noch weitergehen und die Übersetzung verbessern, indem wir die drei Fähigkeiten einfach umformulieren: 1. 2. 3.

die Fähigkeit, seine Umwelt zu konstruieren, die Fähigkeit, seine Konstrukte zu erfassen und damit bewußt zu konstruieren, die Fähigkeit, dadurch seine Konstrukte in ein funktionales Gleichgewicht zu bringen. Ich schreibe diese Fähigkeiten potentiell dem Menschen zu.

So erhalten wir eine erweiterte Übersetzung des Henochischen Wortes IAD: klassisch: IAD = Gott erweitert: LAD = Mensch 4.2.2. der Schlüssel zu bekannten Symbolsystemen Wir haben bis hierhin eine Methode kennengelernt, Henochische Sprache auf die Schnelle in ein, für uns verständliches, System zu übersetzen. Um einen Einblick in den tatsächlichen Umfang ihrer Bedeutung zu erlangen, müssen wir allerdings etwas weiter gehen.

171

Hierbei können wir auf bereits existierende Symbolsysteme, Schlüssel zu menschlichen Assoziationsmustern, zurückgreifen. "Wie können wir die Henochischen Symbole in uns bekannte Systeme übertragen?" Zwei Möglichkeilen stehen uns zur Beantwortung der Frage offen: 1.

Wir können mit Henochischen Wesen in Kontakt treten, die Symbolik von ihnen erlernen und die Ebenen bereisen, um so zu einem individuellen Verständnis eines jeden einzelnen Symbols zu gelangen. Der Nachteil liegt auf der Hand: Das Verfahren birgt einen immensen Arbeitsaufwand. Der Vorteil aber ist, daß wir auf diese Weise sicherlich für uns persönlich ein sehr ausführliches Verständnis erlangen.

2.

Wir können Material zusammentragen, welches uns Auskunft über die Ergebnisse anderer Forscher in Bezug auf das Henochische System der Magie gibt. Ein Vorteil dieses Verfahrens wäre oberflächlich: Zeitersparnis. Dieser scheinbare Vorteil erweist sich allerdings als Trugschluß, denn die Zeit, die wir mit allein diesem Verfahren gewinnen, müssen wir wieder investieren, um die Ergebnisse anderer überhaupt erst verstehen zu können.

Es bleibt festzustellen, daß wir beide genannten Möglichkeiten miteinander kombinieren müssen, um effektiv arbeiten zu können: Die Kombination wird sich so gestalten, daß wir uns auf Grundlage fremder Erkenntnis einen Plan erstellen, der uns anfänglich Orientierungsmöglichkeiten gibt. Den Plan werden wir dann für uns persönlich präzisieren müssen, d.h. durch eigene astrale Arbeit mit dem Henochischen System den Plan überprüfen, verbessern und erweitern.

172

Den Plan anhand der Ergebnisse anderer Forscher zu erstellen, hat sich als nicht besonders einfach herausgestellt, denn die Veröffentlichungen solcher Ergebnisse sind rar. Einige bekannte Zuordnungen:

173 Die henochischen Buchstaben______

Name

dt

Un

A

Buchstabe

Aussprache A

Pe

B

Be

Veh

C

Ka

Cal

D

Da

Graph

E

E

Orth

p

Fe

Ged

G

Gi/ J i

Na-huth

H

He

Gon

I

I

Ur

L

La

Tal

M

Me

Drun

M

Nu

Med

O

O

Mals

p

Pe

Ger

Q

Quo

Don

R

Re

F am

S

Sa

Gisa

T

Ta

Vau

U

Va

Pal

X

Xa

Ceph

Z

Zod

174

Es handelt sich in den in der Tabelle angegebenen Zuordnungen um: 1)

eine Zuordnung der geomantischen und zodiakalen Symbole zum Henochischen Alphabet nach dem Symbolsystem des Golden Dawn 19, eine Zuordnung nach Aleister Crowley 20 , welche ich erhalten habe, indem ich die von Crowley benutzte Zuordnung der Henochischen Buchstaben zum kabbalistischen System systematisiert habe, eine Zuordnung nach M.D.Eschner 21 .

2)

3)

Die Herleitungen der Zuordnungen gehen aus den Quellen nicht hervor. Ihre Richtigkeit werden wir deshalb auf jeden Fall noch überprüfen müssen. Die Überprüfung können wir einmal in der Praxis durchführen, dann aber auch theoretisch durch den Vergleich der oben angegebenen Methode der Analyse eines Henochischen Wortes mit einer Analyse nach den neuen Zuordnungsschlüsseln. Wir wenden uns also wieder dem Wort IAD zu. Es wird sinnvoll sein, wenn wir uns, um Verwirrung zu vermeiden, auf einen, der in der Tabelle gegebenen, Schlüssel beschränken. Am ausführlichsten und deshalb am geeignetesten erscheint mir der von Crowley benutzte zodiakale: I-

Crowley ordnet den Henochischen Buchstaben Gon Sagittarius zu. Un wird Taurus zugeordnet. Gal wird dem Element Geist zugeordnet.

AD-

Nach diesem Schlüssel können wir beginnen, die in dem kleinen Wörtchen IAD enthaltene Masse an Informationen urbar zu machen. Einige Beispiele für Symbolsysteme, mit denen wir arbeiten können, sind die folgenden: Astrologie, Alchemie, Kabbalah, Tarot, Geomantie, 19

Siehe Eschner [1987a].

20

Siehe Crowley [1986]. Siehe Eschner [1985].

21

175

ägyptische Mythologie, griechische Mythologie, römische Mythologie, buddhistische Lehren ... Jedes dieser Systeme liefert selbst eine Masse an Informationen. Über die Berücksichtigung der gesamten Informationen können wir eine genaue Spezifikation der Beschaffenheit eines beliebigen Henochischen Wortes erhalten. Wie umfassend der Inhalt der Henochischen Sprache ist, dürfte dadurch deutlich werden. Gehen wir für den Anfang von dem naheliegendsten Symbolsystem, dem astrologischen, aus. Welche Bedeutung gewinnt das Wort auf diesem Hintergrund? Sagittarius -

Taurus Geist -

Der Schütze: Das Tierkreiszeichen wird symbolisiert durch den Pfeil. Ein Pfeil symbolisiert eine gradlinige Kraft, allerdings lediglich die Kraft. Ihre Richtung und Wirkung ist unbestimmt (Schlüsselworte: Streben, Handlung). Der Stier: Er symbolisiert die Kraft der Erde (Schlüsselworte: Beharrlichkeit, Gestaltung, Trägheit). Die alle vier Elemente beherrschende, ausgleichende Kraft.

Wir erkennen: die Deutung der astrologischen Symbolik des Wortes entspricht tendentiell der obigen groben Analyse, aber auf einer anderen Ebene, bezogen auf einen anderen Aspekt der Information, die im Wort IAD enthalten ist: Ungerichtete Kraft, ohne den Gedanken an ein Ziel, Wille, der Ursprung - diese Kraft wird manifestiert, bekommt eine Richtung, welches durch den erdigen Aspekt des Tierkreiszeichen Stier symbolisiert wird, Manifestation des Ursprungs - der Ausgleich aller existierenden Zustände, symbolisiert durch den, die Elemente beherrschenden Geist. Der Schlüssel scheint brauchbar, denn die Ergebnisse decken sich mit denen der allgemeinen Analyse, die wir als korrekt anerkannt haben.

176

Wir können weitergehen und aus allen Symbolsystemen spezielle Informationen über die Beschaffenheit des Wortes IAD entnehmen. Allmählich wird sich unser Verständnis erweitern. Bis wir ein genügendes großes Potential besitzen, um die Sprache verstehen und anwenden zu können. Es folgen noch einige Ansätze: Umsetzung in hebräische Sprache (Kabbalah).

177

IAD-

Samech, ein Pfahl, zeigt den Pfad zu Tiphareth, der Mensch als Gott. Vau, zeigt die Fixierung des Höchsten in Tiphareth. Schin, der Zahn, impliziert die Dreieinigkeit.

Übertrag auf die Tarotkarten.

178

Zodiak-Zirkel

179

IAD-

Die Kunst: Der Androgyn, Verbindung von Kräften (Yin und Yang), Verwirklichung, Handlung, welche auf genauer Berechnung basiert. Der Hohepriester: Der Initiator, unerbittliche Stärke, Ausdauer, Geduld, Ruhe, Offenbarung, Erklärung, Unterrichtung, Herzensgüte, Hilfe von Höheren, Organisation, Frieden, mühsame Arbeit. Das Aeon: Ende des Vergangenen (ein Ziel ist erreicht - Beginn des Neuen (erster Erfolg).

Ich möchte es bei diesen Ansätzen belassen. Um eventuelle Lücken im Umgang mit der Kabbalah und dem Umgang mit den angegeben Symbolschlüsseln aufzufüllen, empfehle ich Dir die Lektüre entsprechender, im Literaturverzeichnis angegebener, Werke zum Thema. 4.3. Zum Umgang mit der Henochischen Sprache Bekannt ist nun eine Methode, die Henochische Sprache zu analysieren. Zur magischen Anwendung ist diese allein bei weitem nicht ausreichend. Wir haben die Henochische Sprache als einen auditiven Code bezeichnet - ein Code, durch welchen Energien ausgesandt werden können, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Dieser Code wird, wenn richtig angewandt, spürbar und sichtbar; spürbar z.B. als Schmerz oder als Freude, sichtbar z.B. als eine Wesenheit, die auf das Rufen hin erscheint. Jeder Laut der Sprache ist, wenn er entsprechend kraftvoll artikuliert, d.h. vibriert, wird, ein Auslöser derartiger Wirkung. Aus diesem Grunde ist es unbedingt notwendig, daß Du Dir der Bedeutung der Einzelelemente und ihrer Wirkung durch praktische Erfahrung bewußt wirst, um sie dann im Zusammenhang anzuwenden. Du mußt sie ausprobieren, um sie zu verstehen. Mit »Ausprobieren« meine ich aber keinesfalls, planlos Henochische Worte in das Universum auszusenden. Du solltest Dir vielmehr Ausdrücke vornehmen, Dir theoretisch ihrer Wirkung bewußt

180

werden, und sie dann astral in die Praxis umsetzen. So kann es gelingen, Henochisch über Theorie und Praxis zu verstehen, um dann in Henochischer Sprache zu kommunizieren, sie bewußt und gezielt einsetzen zu können und die gewünschten Ergebnisse zu erhalten.

181

Zuordnungen zum Henochischen Alphabet

Hebräischer Hebräische Buchstabe Bychstaben

Namen der u. Zahlwert

Alef

1

Bet Gimel Oalet Tsaddi Vau Sajin Chet Lamed

2 3 4 90,900 6 7 8 30

Jod

10

Kaf Tet Mem Nun Samech

20,500 9 40,600 50,700 60

Ajin Pe He Kof Resch Schi n Tau Tau Schin

70 80,300 5 100 200 300 400 400 300

182

183

5. Struktur und Symbolik der Henochischen ElementTafeln

5.1. Struktur der Henochischen Element-Tafeln Die folgende Beschreibung basiert primär auf den Ausführungen in den Handschriften des Dr. John Dee und in der Folge auf den Weiterentwicklungen des Symbolismus der Tafeln, welche sich im Symbolsystem des Ordens der Goldenen Dämmerung22 erhalten finden. Die dem Dr. John Dee nach seiner Erläuterung durch die Engel übermittelte Tafel ist gegliedert in fünf Untertafeln, welche wir entsprechend ihrer Bedeutung jede für sich betrachten können, oder auch als ein Ganzes zusammenwirkend. Es sind vier Elementtafeln - Tafel der Luft (Osten), des Feuers (Süden), des Wassers (Westen) und der Erde (Norden) - und eine Tafel des Geistes, welche auch die Tafel der Vereinigung genannt wird. Anders ausgedrückt: die Tafel stellt den Namen YHVH auf der ElementEbene dar und dann, über die Tafel der Vereinigung, die Gesamtheit des Namens, so wie er auch in der Form YHSchVH zum Ausdruck gebracht wird. Wir werden auf diese Zusammenhänge zu einem späteren Zeitpunkt noch näher eingehen.

22 Magischer Orden des 19./20. Jh.: »Golden Dawn« zu Orden und Symbolsystem, siehe Regard ie [], Eschner [1987a].

184

Die vier Element-Tafeln und die Tafel des Geistes

Das Schwarze Kreuz, oder die Tafel der Vereinigung, dem Geist zugeordnet

185

Der Große Wachturm des Südens, dem Feuer zugeordnet

186

Der Große Wachturm des Westens, dem Wasser zugeordnet

187

Der Große Wachturm des Ostens, der Luft zugeordnet

188

Der Große Wachturm des Nordens, der Erde zugeordnet

189

Dee erläutert: Die Tafeln seien als Wachtürme aus der "Gute des Allmächtigen Gottes" erwachsen. Setzen wir diese Bezeichnung Dee's mit dem Namen YHVH gleich, so können wir eine Zuordnung der 'Aspekte' des Gottes zu den Elementtafeln treffen:

Y~ HMH. -

Feu er Wasser Luft Erde

(Es fällt auf, daß der Buchstabe H einmal dem Wasser und einmal der Erde zugeordnet wird. Zukünftig wird der erdzugeordnete Buchstabe H. wie in obiger Abbildung mit einer Punktierung gekennzeichnet.) Diese elementaren Aspekte des Gottes finden sich in den ElementTafeln beschrieben, d.h. durch ihren Aufbau und ihre Zuordnung geben sie eine nähere Beschreibung des Ganzen über den entsprechendes Teilaspekt: Jede der vier Elementtafeln besteht aus 12 x 13 = 156 Feldern. 23

23 So beißt das Produkt aus 'Furcht' (ChGA « 12) und 'Liebe' (AHBA = 13 oder 'Einheit': AChD = 131 BABALON (BABALAaN = 156), die «weibliche Babalon' (Daleih: - Das Weib; 4 x 156) 'Freiheit' (CttlRVTh = 624), 'Freiheit' 'in Dasein gesetzt' (HIH = 20) 'Grausamke it' (AKZRIVTh = (12 x 13 x 4) + 20 = 644).

190

Elementtafel mit Bereichsbezeichnungen

191

5.1.1. das große Kreuz Jede der Elementtafeln wird durch das Große Kreuz in vier Unterelementfelder zerlegt. Das Große Kreuz besteht aus drei Linien in der Tafel: In der Senkrechten die Linea Dei Patris an sechster Stelle und die Linea Dei Filii an siebenter Stelle, in der Waagerechten die Linea Spiritus Sancti an siebenter Stelle. In diesem Großen Kreuz finden wir den göttlichen Namen YHVH dargestellt. Er ist allerdings modifiziert. Die Modifikation des Namens ist bestimmt durch die Zuordnung der jeweiligen Tafel: Die Wassertafel z.B. stellt das H des Namens dar. So wird YHVH umgestellt derart, daß der Name mit dem H beginnt, also HYH.V. Ursprünglich erfolgt die Schreibweise des Namens im Hebräischen von rechts nach links - H.VHY. Die Modifikation wird nun dadurch erreicht, daß die Buchstaben nach links verschoben werden, bis der jeweilige Elementbuchstabe, in diesem Falle H, sich am linken Ende des Worte befindet; Die links wegfallenden Buchstaben werden rechts angefügt: H.VHY -> VHYH. -> HYH.V Diesen modifizierten Namen finden wir im großen Kreuz der entsprechenden Tafel folgendermaßen angeordnet:

192

Das große Kreuz der Wassertafel HH HH HH YY YY YY H H H Y Y Y H . H. H. V V V H.H. H.H. H.H. VV VV VV Der Name wird also in der Senkrechten von unten nach oben und in der Waagerechten von rechts nach links übertragen. 5.1.2. die Unterelementfelder Die Wer Unterelementfelder bestehen aus jeweils 6 x 5 = 30 Feldern. Alle vier Unterelementfelder können jeweils entsprechend ihrer Stellung in der Tafel dem göttlichen Namen zugeordnet werden: rechts unten, Feuer, Y; rechts oben, Wasser, H; links oben, Luft, V; links unten, Erde, H. So gelangen wir zu einer elementalen Bezeichnung der Unterelementfelder, z.B. wird die untere rechte Ecke in der Feuertafel als Feuer des Feuers, oder kleine Ecke des Feuers in der Feuertafel, bezeichnet.

193

Jedes der Unterelementfelder besteht aus vier kerubischen Quadraten, 2 x 8 = 16 dienenden Feldern und 10 Feldern in kreuzförmiger Anordnung, welche als das Kalvarienkreuz bezeichnet werden. Unterelementfeld mit Bereichsbezeichnungen

5.1.3. DIE KERUBISCHEN FELDER

Die kerubischen Quadrate sind die vier Felder oberhalb des Querbalkens des Kalvarienkreuzes, jeweils zwei rechts und links seines senkrechten Balkens. Uns fällt auf: Es sind vier Felder gleich der Anzahl der Buchstaben des Namens YHVH. Derart können wir hier wiederum eine Zuordnung treffen. Hieraus wird sich die Zuordnung der dienenden Felder entwickeln. Die Zuordnung erfolgt, wie uns bereits bekannt, über eine Modifikation des Namens YHVH. Ausschlaggebend sind hierfür die kerubischen Quadrate, welche sich am jeweils rechten bzw. linken Rand

194

der entsprechenden Elementtafel befinden. Diese bilden die Fixpunkte eines Zyklus' des Namens, welcher für die Wasser- und Lufttafel linksherum verläuft, für die Feuer- und Erd-Tafel rechtsherum: Wasser

Luft

Feuer

Erde

V

H

V

H.

H.

Y

H

Y

Wir erkennen, daß für die natürlichen Gegensatzpaare Wasser-Feuer, Erde-Luft auch der Zyklus entgegengesetzt verläuft. Starre Punkte sind in diesen Zyklen Feuer und Luft. Die Bewegungsrichtung in diesem Zyklus gibt die Leserichtung des Namens in den kerubischen Feldern an, der am Rand befindliche Buchstabe bestimmt die Modifikation. Die Modifikation des Namens wird in Leserichtung den kerubischen Feldern zugeordnet. Wie dies geschieht, läßt sich an einem Beispiel erläutern: Luft des Feuers Der die Modifikation angebende Buchstabe ist V. Die Leserichtung ist von links nach rechts. Wir schreiben, beim V beginnend, den göttlichen Namen von links nach rechts. VH. Wir fahren fort, indem wir restlichen Buchstaben in der, dem Namen YHVH entsprechenden, Reihenfolge anhängen. VH.YH

195

ein weiteres Beispiel: Wasser des Wasser Der modifizierende Buchstabe H. Die Leserichtung von rechts nach links. Wir schreiben also: H.VH und hängen den Rest des Namens an das Ende: YH.VH. Auf diese Art ergeben sich folgende Zuordnungen der kerubischen

Quadrate:

196

5. l .4. DIE DIENENDEN FELDER Hieraus entsteht folgendermaßen die Zuordnung der 16 dienenden Felder. Der in einem Unterelementfeld gültige göttliche Name wird einmal in der Waagerechten aufgetragen und, entsprechend seiner Leserichtung, in diesem Falle immer von rechts nach links, noch einmal von oben nach unten. So ergeben sich die elementaren Zuordnungen der dienenden Felder im Beispiel der kleinen Luftecke der Luft-Tafel: (F steht für Feuer, W für Wasser, L für Luft, E für Erde) V

H

I

H.

H.

E/L

E/W

E/F

E/E

I

F/L

F/W

F/F

F/E

H

W/L

w/w

W/F

W/E

V

L/L

L/W

L/F

L/E

5.1.5. das Kalvarienkreuz Das Kalvarienkreuz ist der einzige Bestandteil der Tafel, auf welchen wir den Namen YHVH nicht in der bekannten Art und Weise übertragen können. Es ist in seiner Form starr und spiegelt die Symbolik des Unterelementfeldes in seinem Rahmen wieder. Seine Felder werden immer den zehn Sephirot des kabbalistischen Baumes des Lebens entsprechend zugeordnet:

197

Das Kalvarienkreuz l 53624 7 8 9 10 5.2. Die Symbolik der Henochischen Tafel Aus dem Namen YHVH läßt sich, nach dem System des Ordens der Goldenen Dämmerung, ein zusammenhängender und sich gegenseitig erklärender Symbolismus entwickeln, welcher dann über den Schlüssel YHVH, entsprechend der Zuordnungen des Namens zu den Tafeln, auf die Tafeln übertragen werden kann. Das gesamte System, seine Zusammenhänge und den Aufbau, genau zu beschreiben, füllt Bücher; Deshalb wäre eine Beschreibung an dieser Stelle zu platzraubend 24 . Die globale Zuordnung des Namens YHVH. ist die folgende: Element

Tarotfarbe

Bildkarte

Welt

Y

Feuer

Stäbe

Ritter

Atziluth

H V

Wasser Luft

Kelche Schwerter

Königin Prinz

Briah Yetzirah

H.

Erde

Scheiben

Prinzessin

Assiah

Soweit der Symbolschlüssel, den es nun weiter gilt zu differenzieren und zuzuordnen, am zu einer genaueren Beschreibung der Verhältnisse der Felder innerhalb der Tafel zu gelangen.

24

Siehe Rcgardie [], Eschner (1987a].

198

5.2.1. die Zuordnung der Zeichen des Zodiak Die Zeichen des Zodiak sind die fixe Orientierung am Firmament. Die relative Bewegungsgeschwindigkeit der Sterne am Himmel ist, im Vergleich zu derer aller anderen Himmelskörper, die geringste. Die Sternzeichen sind Gruppen von Sternen und können damit als relative Orientierungsbereiche dienen. In der Symbolik wurde das größte Augenmerk auf die Tierkreiszeichen gelegt, welche auf der Bewegungsbahn der Sonne am Firmament liegen -die zwölf Sternzeichen, welche die Sonne im Lauf eines Jahres am Firmament durchwandert 25. Diese zwölf Zeichen des Tierkreises, oder Zodiakzeichen, werden wiederum in drei Gruppen unterteilt und dementsprechend symbolisch zugeordnet: Kardinale Zeichen (LlNEA DEI PATRUS): Widder, Krebs, Waage, Steinbock Fixe Zeichen (LlNEA SPIRITUS SANCTl): Löwe, Skorpion, Wassermann, Stier Gewöhnliche Zeichen (LlNEA DEI FlL II): Schütze, Fische, Zwillinge, Jungfrau

25 In diesem Zusammenhang erwähnenswert: Der ambitionierte Astrologe sollte in seine analytischen Überlegungen die Korrespondenzen zum Henochischen und auch, damit im Zusammenhang stehende, tarotische Beziehungen berücksichtigen.

199

Der Tierkreis

Innerhalb des Tierkreises nehmen die, einer dieser drei Gruppen angehörigen, Zeichen jeweils zueinander eine quadratische Stellung ein. Zu jedem der Tierkreiszeichen kann eine Elementarzuordnung getroffen werden. Gruppen mit identischer Elementarzuordnung stehen im Tierkreis jeweils zueinander im Trigon. Auf dieser Grundlage wird es uns nun möglich, die Zodiakzeichen dem Namen YHVH folgendermaßen zuzuordnen:

200

Y Feuer

H Wasser

V Luft

H. Erde

kardinal (LDP)

Widder

Krebs

Waage

Steinbock

Fix (LSS)

Löwe

Skorpion

Wassermann

Stier

gewöhnlich (LDF)

Schütze

Fische

Zwilling

Jungfrau

Es existiert allerdings noch eine zweite Möglichkeit der symbolischen Zuordnung, denn die Zeichen des Zodiak werden in Zeichen des Feuer, des Wassers, der Luft und der Erde unterteilt:

201

Feuer Y

Löwe

Widder

Schütze

Wasser H Skorpion

Krebs

Fische

Luft V

Wassermann

Waage

Zwilling

Erde H

Stier

Steinbock

Jungfrau

Fassen wir nun beide Möglichkeiten in einer Tabelle zusammen, und nehmen wir noch die Zuordnung der Elemente mit hinzu, so erhalten wir folgenden Schlüssel:

202

Zodiakale Schlüsseltabelle Y

H

V

H.

Feuer

Wasser

Luft

Erde

Y kardinal (LDP)

Widder

Krebs

Waage

Steinbock

H Fix (LSS)

Löwe

Skorpion

Wassermann

Stier

V gewöhnlich (LDF)

Schütze

Zwilling

Zwilling

Jungfrau

II. Ele mente

Feuer

Wasser

Luft

Erde

Diese Anordnung ist unsere Schlüsseltabelle. Es ist hierin möglich, die Relationen der Symbole genauer zu betrachten, dadurch daß jedes Zodiakzeichen auf zwei Arten und Weisen dem göttlichen Namen zugewiesen werden kann. Es ist übrigens die Zuweisungsmöglichkeit, wie sie auch in der Symbolik der dienenden Felder der Tafel benutzt wird. Des weiteren wird Dir diese Tabelle interessante Möglichkeiten der praktischen Arbeit bieten.

203

5.2.2. Zuordnung der Planeten Wir können diese Zuordnungsstruktur weiter auffächern, indem wir beginnen, die Planeten zuzuordnen. Ein Zodiakzeichcn beherrscht am gesamten Tierkreis (360°) einen Bereich von 30° (360° : 12 = 30°). Dieser Herrschaftsbereich ist wiederum gliederbar in Unterbereiche, zum Beispiel zu 10°, welche Dekanate genannt werden. Wir sollten an dieser Stelle bedenken, daß eine derartige Aufsplitterung, wie es den Anschein hat, unbegrenzt fortsetzbar ist, und damit auch die Möglichkeit der symbolischen Zuordnungen. Jedem der Dekanate ist in folgender Weise ein Planet zugeordnet:

Widder

Mars Sonne Venus

Waage

Mond Saturn Jupiter

Stier

Merkur Mond Saturn

Skorpion

Mars Sonne Venus

Zwilling

Jupiter Mars Sonne

Schütze

Merkur Mond Saturn

Krebs

Venus Merkur Mond

Steinbock

Jupiter Mars Sonne

Löwe

Saturn Jupiter Mars

Wassermann

Venus Merkur Mond

Jungfrau

Sonne Venus Merkur

Fische

Saturn Jupiter Mars

204

Der Tierkreis beginnt mit dem Sternzeichen Widder und endet mit dem Sternzeichen Fisch. Dem 1. Dekan Widder ist der Planet Mars zugeordnet. Den übrigen werden fortlaufend die Planeten entsprechend ihrer Reihenfolge am kabbalistischen Baum des Lebens zugewiesen, so daß im letzten Monat wieder Mars zu Widder kommt. 5.2.3. Zuordnung der kleinen Tarotkarten Die kleinen Tarotkarten, die Karten 2 bis 10 der vier verscheiden Farben, werden ähnlich wie die Planeten den Zeichen des Zodiak zugewiesen. Wir finden hier zwei generelle Zuweisungsmöglichkeiten: einmal über ihre Farben, Stäbe, Kelche, Schwerter, Scheiben, welche den

205

vier Elementen zugewiesen werden, und ihre Zahlen, in welchen wir Entsprechungen in bezug auf die Gruppierungen der Zodiakzeichen kardinal, fix und gewöhnlich finden; 2,3, 4 - kardinal, 5,6,1 - fix, 8, 9, 10 gewöhnlich. Entsprechend dieser Möglichkeiten können wir nun die kleinen Tarotkartcn den Tierkreiszeichen folgendermaßen zuordnen:

fix

kardinal

gewöhnlich

Y Stäbe 2 3 4

H Kelche 2 3 4

V Schwerter 2 3 4

H. Scheiben

5 6 7

5 6 7

5 6 7

5 6 7

8 9 10

8 9 10

8 9 10

8 9 10

0 2 3 4

5.2.4. die Kerubim Die Bedeutung der Kerubim finden wir im symbolischen System des Ordens der Goldenen Dämmerung wie folgt beschrieben: Die Kerubim sind die lebenden Kräfte des Tetragrammaton und die Vorsteher der Elemente. Telragrammaton bedeutet »vierbuchstabiger Name« und bezieht sich auf den unaussprechlichen Namen Gottes, Y I IVI I. Sie wirken durch die fixen oder kerubischen Zeichen des Zodiak. Sie werden wie folgt zugeordnet und symbolisiert:

206

Lebewesen

Zodiakzeichen

Himmels richtung

Y

Löwe

Leo

Süden

H

Adler

Skorpio

Westen

V

Mensch

Aquarius

Osten

H.

Stier

Taurus

Norden

5.2.5. die Zuordnung der Sephirot Hier finden wir wiederum zwei Möglichkeiten der Zuweisung von Symbolen. Es werden zum einen Planeten nach dem üblichen Schlüssel, der auch in der symbolischen Zuordnung der Sephirot am kabbalistischen Baum des Lebens benutzt wird, zugewiesen, zum anderen nach einem geheimen Schlüssel, der aus den geheimen Namen der Trümpfe des Tarot und ihren planetarischen Zuweisungen hervorgeht.

207

Sephira

Zuordnung

geheime Zuordnung

Tarottrumpf

Kether

Pluto

Jupiter

Glücksrad

Chokmah Binah Chesed Geburah Tiphareth

Neptun Saturn Jupiter Mars Sonne

Merkur Mond Venus Mars Sonne

Magier Hohepriester Kaiserin Turm Sonne

Ansonsten werden den Sephirot auch die kleinen Karten des Tarot und die Asse in folgender Weise zugewiesen: Sephira

Y

H

V

H.

Stäbe

Kelche

Schwerter

Scheiben

Kether

1

1

1

1

Chokmah Binah Geburah Tiphareth Netzach Hod Yesod Malkuth

2 3 5 6 7 8 9 10

2 3 5 6 7 8 9 10

2 3 5 6

2 3 5 6 7 8 9 10

7 8 9 10

5.2.6. die Farbzuordnungen und ergänzende Korrespondenzen Verschiedenen Symbolen sind verschiedene Farben zuweisbar - die Art und Weise, wie dies geschieht, geht aus dem Symbolsystem des Golden Dawn hervor.

208

5.2.6.1. Elemente

Weiß Rot Gelb Schwarz Blau

5.2.6.2. Zodiak -

Rot Rotorange Orange Amber (Bernstein) Grünliches Gelb Gelbliches Grün Smaragdgrün Grünblau Blau Indigo Violett Karmesinrot (Blutrot) -

der der die der die der der der die der der der

Stern Hohepriester Liebenden Waagen Lust Eremit Ausgleich Tod Kunst Teufel Kaiser Mond

209

5.2.6.3. Planeten

Orange Blau Gelb Grün Rot Violett Indigo

5.2.6.4. Sephirot Kether Chokmah Binah Chesed Geburah Tipharelh Nctzach Hod Yesod Malkuth

I

n III IV V VI VII VIII IX X

-

strahlend reines, sanftes Blau Karmesin Dunkelviolett Orange klares Pinkrosa Amber Violett Indigo Gelb

5.2.6.5. Geheime Zuordnungen der Sephirot

I II III IV V VI

Glücksrad Magier Hohepriesterin Kaiserin Turm Sonne

210

5.2.6.6. Komplementärfarben

weiß gelb gelbgrün grün blaugrün blau blauviolett

-

schwarz violett rotviolett rot rotorange orange gelborange

5.2.7. der Aufbau der Element-Felder Die Elementfelder sind Darstellungen der Elemente (Henochische Buchstaben) des Systems, der Tafel, und ihrer Relationen (symbolische Beziehungen). Sie werden als Pyramiden dargestellt. Sie können zweidimensional oder auch dreidimensional hergestellt werden. Eine dreidimensionale Darstellung, d.h. plastische Anfertigung, ist empfehlenswert, allerdings nicht notwendig. Arbeiten wir mit diesen Pyramiden, so ist die Wirkung abhängig von der Imaginationsfähigkeit des Magiers. Eine plastische dreidimensionale Darstellung kann in diesem Sinne eine Hilfe sein. Die Pyramiden werden symbolisch entsprechend ihrer Stellung in einer Tafel eingeordnet. Die Einordnung entspricht der Relationierung der Elemente zueinander.

211

Elementpyramide

Die fünf Flächen der Pyramiden werden mit Symbolen versehen, entsprechend des oben erläuterten symbolischen Systems. Feld 0 wird immer mit dem entsprechenden Henochischen Buchstaben beschriftet (siehe Abbildung der Henochischen Tafeln). Die Farbgebung entspricht den obigen Zuordnungen, wenn nicht anders angegeben. Die Symbole werden stets in komplementärer Farbe zu der eigentlichen symbolischen Farbe aufgetragen. Die symbolischen Zuordnungen einer Pyramide sind, entsprechend ihrer Stellung im System der Tafeln, unterschiedlich. (Die Beschreibungen beziehen sich auf die Bezeichnung der Flächen in obiger Abbildung.)

212

5.2. 7.1. Die Felder des großen Kreuzes 0

-

1

-

2 3

-

4

-

schwarzer Henochischer Buchstabe auf weißem Grund Das dem Buchstaben des göttlichen Namens zugeordnete Tierkreiszeichen, abhängig von der Position des Feldes im Kreuz: Linie, Buchstabe Geistsymbol Planet des Dekans, abhängig davon welcher Buchstabe einer Dreierreihe (s. o. BeispielDarstellung großes Kreuz) vorliegt: von oben nach unten 1. Buchstabe = 1. Dekan, 2. Buchstabe = 2. Dekan, 3. Buchstabe = 3. Dekan Elemtarsymbol der Elementtafel (Feuer, Wasser, Luft oder Erde) 5.2.7.2. Die Felder des Kalvarienkreuzes

0 1 2 3 4

-

Schwarzer Buchstabe auf weißem Feld Elementarsymbol der Elementtafel Geistsymbol Symbol des Elements des Unterelementfeldes Sephira (Tarotkarte)

213 5,2.7.3. Die kerubischen Felder 0

-

1 2 3

-

4

-

Elemenlarfarbe der Tafel, Buchstabe Komplementär Elementarsymbol des Buchstabens des Namens Elemetarsymbol der Elementtafel Dem Buchstaben des Namens entsprechendes kerubisches Symbol. Entsprechende Elementfarbe Elementarsymbol des Unterelementfeldes 5.2.7.4. Die dienende Felder

0

-

1

-

2

-

3 4

-

Farbe des Elementes der Tafel, Buchstabe in der Farbe des Elements der Unterelementtafel, wenn Elementgleichheit den Buchstaben in Komplementärfarbe Symbol des Elementes der Elementtafel und das dem Feld zugeordnete Tierkreiszeichen (dieses findest Du über die entsprechende Buchstabenkombination des Feldes s.o. in der Zodiakalen Schlüsseltafel) Symbol des Elementes des Buchstabens, welcher die Spalte senkrecht regiert (Name des dem Tierkreiszeichen des Feldes zugeordneten Tarottrumpfes) Symbol des Elementes der Unterelementtafel Symbol des Elementes des Buchstabens, der die Reihe waagerecht regiert (s.o.)

214

215

6. Das Bereisen der Element-Ebenen

Diese Grundlagenarbeit der Henochischen Magie bedarf keiner ausführlichen Erläuterung. Sie wird Dir zum Verständnis des Systems dienlich sein. Deshalb möchte ich Dir eine Erforschung dieser Ebenen selbst überlassen. 6.1. Technik: 1)

Fertige Dir nach den obigen Beschreibungen ein Bild des Feldes an, welches Du zu bereisen wünschst. Sit down, sit still, get out1. Imaginiere das Bild des Feldes. Gehe hindurch. Der Rest bleibt der Verhaltensvielfalt des Studenten überlassen2.

2) 3) 4) 5)

6.2. Ein Beispiel für das Bereisen der Elementebenen "Vision des 'n'-Quadrates der kleineren Luftecke der Feuertafel. Herrscher Ahephi Formte über mir die Pyramide. Ging hindurch, suchte nach der Pyramide auf der Ebene und sah sie sogleich mit der gelben Fläche zu mir gerichtet und ein enormes, weißes Strahlen auf der Spitze. Ging darauf zu 1

Zu dieser, in Kurzform beschriebenen, Technik siehe Eschner [1989], Crowley [1988].

2

Wertvolle Tips, um die Verhaltensvielfalt - falls notwendig - zu steigern, finden sich ebenso in Eschner [1989].

216

und sah Ahepht im Zentrum des Strahlens, und er selbst hell und weiß. Als ich ihn anrief, wandte er seinen Kopf um und neigte ihn als Antwort auf die 5° = 6 Zeichen. Ich sagte ihm, ich wolle die Sphinx der Pyramide befragen, er zeigte sich mit meinem Tun einverstanden und kam herab. Ich sah ihn leicht und auf der Stelle, aber seine Farben leuchteten nicht. Ich bat ihn, mir die Kräfte zu erklären, mit denen er verbunden war, beginnend mit der universalen Kraft, die er repräsentierte. Antwort (durch andere Ausdrucksformen, ich bin Worten gegenüber taub): "Ich repräsentiere die aktiven Kräfte, die zwischen den Wassern oberhalb und unterhalb des Firmamentes wirken, wobei sie die Wasser trennen und durch das Feuer energetisiert sind. Zwei aktive Kräfte sind in der Mitte einer polarisierten, passiven Kraft tätig. Du persönlich vermagst keine universale Nutzanwendung dieser Korrespondenz zu sehen; aber Du kannst sie in der Natur, in der Witterung erkennen, wo das Feuer und die Luft die oberen und die unteren Wasser auseinander halten. Sie repräsentiert eine Atmosphäre voller Wolken mit einem Meer darunter, aber die Luft dazwischen ist trocken und in aktiver Bewegung: Da ist keine Aussicht auf Regen, noch verdunstet viel von der Oberfläche." "Es ist eine sehr stabile Wetterlage mit vielen, hoch oben in der Atmosphäre kreisenden, Wolken". Später sagte er: "In der Schöpfung repräsentiere ich die Teilung der Wasser; den Ausdruck physischer Form aus dein alles beinhaltenden Astralen; und auch das Umgekehrte, die Wiederherstellung zum Physischen von dem, was es in diesem Zustand erhält; von da die Rückkehr des Physischen in das Astrale. Ich bin eine von den Kräften, durch die das Feuer für gewöhnlich tätig ist. Als menschlicher Körperaufbau entspricht dem ein Typ mit rundlichem Gesicht und fülligem Unterleib und Beinen, mit aktivem und starkem, aber nicht schwerfälligem, Rücken una ebensolchen Armen; Die Gemütsart ist eine sehr gutmütige, sie wird meditativ sein, und seine Meditation wird einhergehen mit einem scharfen Verstand und einem energetischem Denken. Dies wird ihn dazu führen, das Niedere mit den Höheren und Höhere mit dem Niederen zu vergleichen. Genau die Gemütsart, die für sich selbst herausfindet, daß 'so oben, wie unten' in der Natur eine große Wahrheit ist. Weil er seine Aufmerksamkeit

217

gleichermaßen auf das Obere wie das Untere richtet, ist er ein Philosoph, der Religion und Wissenschaft in eine erhabene Einheit zusammensetzt." Als Tier entdeckte ich nur den Elefanten, und wegen der wesenhaften Gemütsart des Elefanten, die man von dem Standpunkt eines Tieres aus als meditativ ansehen kann, wegen seiner Intelligenz, Körperkraft, seines umfangreichen, wässrigen Körperbaus, halte ich diese Zuordnung für richtig, obwohl sie zunächst unpassend schien. Außerdem wurde die Vision durch die Anwendung des Tau nicht verändert. In bezug auf Pflanzen empfing ich den Eindruck der Banane. Als Mineral sah ich eine orangene Kristallsäule mit pyramidenartigen Spitzen (ich glaube hexagonal). Ich bat ihn (die Sphinx), mir einen Engel zu zeigen und mich nach draußen zu begleiten, um diesen zu sehen. Sie erschien wie folgt: leicht rundlich, kurzes, lockiges Haar, hellbraun leuchtender Strahlenkranz und eine kleine, goldene Krone, Robe am Nacken und an den Füßen blau mit einem weißen und blauen Gürtel, mit dem Namen in Gold darauf, und die Robe in der Mitte weiß. Flügel klein und bläulich weiß. In ihrer rechten Hand hielt sie einen kleinen Stab aus einem Holz, wie das der Zeder, mit einer goldenen Spitze von fast quadratischer Form, und in ihrer linken Hand einen seltsam geformten, dunklen, kastanienbraun gefärbten Sockel. Dann konnte ich von der Spitze der Pyramide aus das umliegende Land überschauen. Auf der gelben Seite lag in einiger Entfernung ein See, auf der rechten befand sich ein dunkler, dicht bewachsener Wald, wobei das Land langsam bis zur gegenüberliegenden Seite höher wurde, die rote Seite davon (von der Pyramide) erhob sich anscheinend als ein Sandhügel in der Wüste, bis dieser mit einer Hobelbank zusammenstieß, die alles Dahinterliegende verbarg. Als ich zur vierten Seite herumgegangen war, zeigte sich das Land dort als äußerst flach. Es gab dort Seen und Sümpfe und jenseits davon ein leicht bewaldetes Land. Die Seen und Sümpfe schienen teilweise salzig zu sein und ansonsten aus Süßwasser zu bestehen. Es war, als ob die Pyramide an einem Punkt stand, an dem die Wasser vom Land mit denen des Meeres Kontakt bekamen, obwohl ich

218

nicht erkennen konnte, von wo oder wie beide, das Salz - und das Süßwasser, dorthin gekommen waren. Es gab keine Meeresbucht, noch einen Fluß vom Inland. Anima Pura Ist (Dr. H. Pullen Berry)"3

3

Entnommen aus Jungkurth [].

219

Buch II Magie mit System

220

221

7. Individuelle Anwendungen Henochischer Magie

7.1. Persönliche Entwicklungsarbeiten an magischen Systemen? Wozu? Dr. John Dee hat in seinen handschriftlichen Überlieferungen ein magisches System dargestellt, welches noch in vielerlei Hinsicht weiterentwickelt werden kann. Genau das kann zum Vorteil eines jeden geschehen, der sich aus persönlichem Interesse mit der Henochischen Magie beschäftigt. Magische Systeme stellen keine Bedienungsanleitungen für den Freizeitmagier dar, welche er lediglich pragmatisch befolgen muß, um hervorragende magische Phänomene zu produzieren. Mit dieser Einstellung wird vermutlich gar nichts passieren, oder der Magier wird nicht bemerken, daß etwas passiert, oder es wird mehr passieren, als der Magier möchte, daß es passiert. Die Systematik, welche von Dee aufgezeichnet wurde, vereinfacht natürlich den Einstieg in die Thematik um riniges, nimmt dem Interessierten aber keinesfalls Arbe it ab, sondern macht ihm Arbeit, an der er seine magische Fähigkeiten entwickeln kann. Um die magischen Fähigkeiten an dem System der Henochischen Magie entwickeln zu können, muß der Interessierte zuerst einmal ein rudimentäres Verständnis des Systems erla ngen und einige unabdingbare Fähigkeiten erlernen. Unter diese Fähigkeilen fallen z.B.: Asana, mindestens l Stunde regungslos 1, 1

Siehe Crowley [1988], Eschner [1989].

222

Pranayama, mindestens l Stunde mit einem höheren Rhythmus2, Entspannungsfähigkeit, mindestens Autogenes Training Unterstufe3, grundlegende Imaginations- und Konzentrationsfähigkeit 4, körperliche Fitness5, Astralreisen6. Sicherlich wird Dich niemand hindern, mit der Praxis der Henochischen Magie zu beginnen, wenn Du diese Voraussetzungen nicht erfüllst. Schaden fügst Du letztlich Dir zu, und in Deutschlands Irrenhäusern ist auch sicherlich noch ein Plätzchen für Dich frei. Ich erinnere lediglich an die teilweise etwas wahnsinnig anmutenden Geschichten des H.P. Lovecraft - Geschichten eines Mannes, der sich an einem oder gar mehreren magischen Systemen versucht hat. Erfüllst Du die genannten grundlegenden Voraussetzungen zur magischen Praxis, kann die eigentliche Arbeit mit einem magischen System beginnen. Diese besteht in der persönlichen Entwicklungsarbeit: Einerseits entwickelst Du das System, andererseits entwickelst Du Dich mit dem System. Unterschiedlichste Möglichkeiten stehen Dir hierzu offen. Im weiteren werde ich einige Möglichkeiten hierzu beschreiben. Sie dienen dazu, eine Basis für die persönliche Arbeit zu schaffen. Auf dieser Basis wird es möglich werden, mit spezielleren Arbeiten zu beginnen, z.B.: Präkognition, Telekinese, Psychokinese, Reinkarnationsforschung, Energie Informations-Channeling ... eben alles, was der Magier von heute im alltäglichen Leben benötigt. 2

Siehe Crowley (1988].

3

Siehe Eschner [1989J, Peyn (1989a], Peyn (1989bJ.

4

Siehe Crowley [1988], Eschner {1989].

5

Siehe Eschner (1989].

6

Siehe Crowley (1988], Eschner [1989], Eschner [1987a], Jungkurth [).

223

7.2. Beschreibung einer Anwendung Henochischer Magie: AMVNNVYChD Wie der aufmerksame Leser sicherlich festgestellt haben wird, ist das System der Henochischen Elementtafeln komplex. Es kann sicherlich dazu dienlich sein, sich einen systematischen Rahmen zu schaffen, auf dessen Grundlage magische Methoden allgemein handhabbarer werden. Hierzu ist es notwendig, den Symbolismus zu verinnerlichen, indem wir damit arbeiten. Den Weg, welchen ich dazu gewählt habe, möchte ich nun schildern. Es scheint mir, als könne er auch anderen magisch Arbeitenden eine ähnliche Hilfe sein wie mir, indem sie sich des Weges bedienen, oder aus der Beschäftigung mit meiner Methode anregende Ideen zur individuellen Arbeit gewinnen. Der Umgang mit der Methode kann sich nicht lediglich auf theoretische Auseinandersetzung damit beschränken. Die oben genannten praktischen Fähigkeiten setzte ich im weiteren voraus. Die Entwicklung der Methode erfolgte in Zusammenarbeit mit einigen astralen Wesenheiten. Ich werde ihre Namen hier nicht erwähnen, sondern Dich lediglich von ihrer Existenz in Kenntnis setzen. Du wirst sie höchstwahrscheinlich selbst kennenlernen, und in diesem Falle könnte Dir eine Kenntnis der Namen im voraus hinderlich sein. 7.2.1.AMVN Während der Arbeit mit der Henochische n Symbolik stand ich vor dem Problem, daß jegliche Lektüre, welche ich finden konnte, lediglich eine zerrissene Darstellung der Symbolik des Henochischen Systems gab. So machte ich mich an die Arbeit, um einen Schlüssel auszuarbeiten. Den Ausgangspunkt dazu bildete die bereits beschriebene zodiakale Schlüsseltafel, welche ich folgendermaßen erweiterte:

224

Die AMVN-Tafel

225

Ich fertigte diese Tafel in farblicher Darstellung an. Wie genau ich das tat, geht aus meinen vorherigen Beschreibungen der Symbolik hervor. Die Felder werden lediglich mit den, zur Symbolik korrespondierenden, Farben ausgefüllt, und die Symbolik wird in komplementärer Farbe der obigen Darstellung entsprechend aufgetragen. Die Tafel ist die Auffächerung des Geistes, wie aus ihrer Anordnung deutlich werden dürfte: Aus dem Geist entwickelt sich der Name, YHVH, daraus der Zodiak, darin die Bewegung der Planeten, und darunter stehen die Elemente. Die Tafel besitzt 97 Farbfelder. Daher AMVN, denn AMVN ergibt in gematrischer Auswertung 97. Der Name beschreibt den Aufbau der Tafel in folgender Weise: Heiliger Geist - das Geheimnis zwischen den Wassern, die oben sind, und den Wassern die unten sind, verborgen; die Sonne - Initiation wird auf beiden Seiten durch den Tod bewacht. Ich würde es bezeichnen als den Weg, den der Geist zurücklegt, beim Eingang in die Materie. Die Tafel zeigt, wie ein Geistfunke in eine materielle Existenz inkarniert. Die Tafel hat die Schlüsselsymbolik der Henochischen Elementtafel inne. Demzufolge entspricht sie auch dem Gesamtzusammenhang. Bedenke einfach die Einleitung Dee's zur Entstehung der Wachtürme, und Du wirst Parallelen zum Namen der Tafel entdecken. Was Dee beschreibt, ist meiner Ansicht nach nichts anderes, als der sich wiederholende Vorgang der Inkarnation, dargestellt an einem Fallbeispiel, dem Adams. Der Geist, das Selbst, oder wie wir dieses Etwas auch sonst bezeichnen wollen, geht in die Materie ein und vergißt. Sein Ziel ist es nun, diesen Zustand des Vergessens abzuschaffen, was heißt, sich wieder zu erinnern.

226

Die Wurzel des Namens ist 9 + 7 » 16. Der Tarottrumpf Turm Zerstörung - und der darin beinhaltete Wechsel, denn Zerstörung beinhaltet implizit Neuschöpfung - der Wachtturm. Wie Du in einem Lexikon schnell herausfinden wirst, ist AM VN einer der ägyptischen Urgötter. Er herrschte vor der Schöpfung der Erde. Er ist der Verborgene, der im unsichtbaren Lufthauch Herrschende oder auch der Gott, der in allen Dingen bleibt als Seele aller Erscheinungen -Eigenschaften des Hadit, mit anderen Worten beschrieben7. Falls Du mit dieser Tafel arbeiten willst, so empfehle ich Dir, sie anzufertigen und nach Anfertigung mit schwarzem Samt abzudecken. Wie Du damit arbeiten kannst? Gehe hindurch. 7.2.2. NV Eine Weiterentwicklung der oben beschriebenen Tafel läßt sich leicht erstellen durch eine Zuordnung der kleinen Karten des Tarot. Ordne sie einfach folgendermaßen an:

7

Siehe Crowley/Eschner [1987].

227

Die NV-Tafel (A steht für As, R für Ritter, K für Königin, P für Prinz, p für Prinzessin. E für Erde, L für Luft, W für Wasser, F für Feuer. So steht AE für 'As der Erde' und PL für 'Prinz der Luft', Zahlen bezeichnen Zahlkarten) AEALAWAF

.

852 RE 9 RL 6 RW 3 RF 1074 852 KE 9 KL 6 KW 3 KF 1074 852 PE 9 PL 6 PW 3 PF 1074 852 pE 9 pL 6 pW 3 pF 1074 und befestige sie in dieser Art auf nachtblauem Untergrund. Wie Du leicht feststellen wirst, ist diese Anordnung nichts anderes, als die Ausnutzung der in der AMVN-Tafel enthaltenen Korrespondenzen zum Tarot. Es sind 56 Karten. 56 ist das gematrische Resultat des Wortes NV, welches in AMVN enthalten ist, so wie die Tarotkarten in der Symbolik der AMVN-Tafel. N V ist die Tochter des Luft-Gottes Schu und die Gattin des ErdGottes Geb. Sie ist die Herrin der Gestirne, die alle ihre Kinder sind und von denen es heißt: "Sie gehen in ihren Mund und kommen wieder hervor aus ihrem Schoß". Hier findest Du eine Beschreibung des Vorganges der Diskarnation.

228

Sie ist auch die Mutter des Sonnengottes Re, den sie am Abend verschlingt und am Morgen wiedergebiert. AMVN wurde in ägyptischer Spätzeit zum AMVN-Re, der Sohn der NV. So scheint AMVN im Verborgenen auch in NV enthalten zu sein. Verfahre in Deiner Arbeit mit dieser Tafel, wie mit der anderen. Gehe hindurch, sowohl durch die einzelnen Karten als auch durch die gesamte Tafel.

RE

AE

AL

AW

AF

8 9

RL

5 6 7

RW

2 3 4

RF

5 6 7

KW

2 3 4

KF

5 6 7

PW

2 3 4

PF

5 6 7

pW

2 3 4

PF

10

KE

8 9 10

KL

PE

8 9 10

PL

PE

8 9 10

PL

7.2.2.1. Die Karten der NV-Tafel - Beispiele für das Bereisen Tarotkarten sind nicht lediglich brauchbare Hilfsmittel zur Divination, es sind Tore zu anderen Ebenen (gemeint sind ausschließlich die Karten des Crowley-Tarot-Deckes).

229

2 der Scheiben1

Capricomus, Jupiter, Chokmah, Erde

230

"Ich beging die Karte. Kühle lilafarbene Strömung erfaßte mich und sog mich ein in geometrische Gebilde. Im violett-schwarzen 2 rund stand eine gelbe 83 in stetiger Bewegung, unendlich fließend, zwischen einer weißen, strahlenden und einer schwarzen, einsaugenden Scheibe 4. Eine Schlange, zwei Schlangen, die eine Schlange sind. "Tacoma? dies ist die Ebene der Tacoma. Die Schlange, deren in zwei gespaltener Schädel in der Unendlichkeit oberhalb des Abyssos liegt. Es ist die .stetige, unendliche Bewegung zwischen dem männlichen und dem weiblichen Prinzip. Von innen dergestalt aus drei Dingen bestehend, männlich, weiblich und Bewegung, von außen Eins; dahinter die Einheit des Asses, davor die Splitter der Drei. Du siehst, es ist nicht der Abyss unterhalb der oberen Dreiheit des Baumes, sondern das danach, welches durch die Zwei angekündigt wird und in der Eins endet. Wandle durch die Räume der Tacoma, durch die4 zur l5." Ich wandelte auf einer unendlichen, asphaltierten, regennassen Straße, beleuchtet durch eine schwarze Scheibe von hinten und eine weiße von vorn. Rcgenwasser, dieses Licht brechend und reflektierend: Schwarz, violett, gelb und grün schimmerte der Weg. Bewegung erfaßte mich. Schweben, Leichtigkeit, Erregung. "Die Zwei innerhalb von dir; das Prinzip im liefen Grund zur Einheit; eine Möglichkeit zu verstehen, denn es sind: l und 2 und 3 und 4!

2 Violett ist die Farbe der Sephira Yesod am Baum des Lebens, welche dem Mond zugeordnet ist. 3 Die Zahl der Unendlichkeit, Gelb -Sonne. 4 Bedenke hierzu das Prinzip der Zweiheit von Yin, welches allgemein in schwarz dargestellt wird, und Yang, welches allgemein in weiß dargestellt wird. Zwischen ihnen ist/besieht die nie enden-wollende oder enden-könnende Bewegung, Unendlichkeit in 8 dargestellt durch eine Schlange; Die Komposition der Symbolik erinnert an eine Erklärungsmöglichkeit der oberen Triade am Baum des Lebens, die erste materielle Verarbeitung des Ain - Ain Soph -? Ain Soph Aur. 5 Jupiter, YHVH zu Kether, Pluto, Aleph.

231

Nimm dies als Zeichen des Verständnisses." Und ich hielt einen Stab in Händen, um welchen sich zwei Schlangen wanden in Form einer 8. "Was vorher noch grüne Bewegung gewesen war, war nun tiefgrüne Schwärze. Zwei feurige Augen starrten mich kalt an. "Willst Du sehen? Was hindert Dich, Deine Augen zu öffnen?" Eine hochinteressante Bemerkung, der ich umgehend Folge leistete. Ich stand auf einem grünen verfestigtem Meer, Starre. Über mir grünblauer, sternenklarer Himmel einer Winternacht. Vor mir eine riesige Pyramide aus Kristall. An den Ecken der Pyramide Feuersäulen, die sich in spiralförmiger Bewegung in die Höhen des Himmels und in die Abgründe des Meeres wanden. "Vibriere das Wort der Macht? THELEMA. Die Pyramide zerbarst und heraus wuchs eine riesige Gestalt - die mir zugewandte Seite schwarz, die von mir abgewandte weiß. Starr war auch sie, gekennzeichnet durch strenge geometrische Formen, in der linken Hand einen roten, feurigen Pfeil haltend, in der rechten eine silbrige Kugel. In der Kugel tanzte eine weiß -silberne Prieste rin des Mondes, in dem Pfeil saß majestätisch ein feuriger Kaiser. "Dies ist das Tor zur Zwei, die sich hier in den Säulen der Drei beginnt zu manifestieren, ebenso, wie in der Zwei die Entwicklung der Einheit enthalten ist. Die feurige Verbindung der Säulen und die ihnen innewohnenden Wesen bilden die Verbindung von Höhen des Himmels und Abgründen des Wassers, welche sind zu erforschen."6 In der feurigen Turbulenz der Säulen wurde die beginnende Ausformung von Lebewesen erkennbar, allerdings keine feste Gestalt annehmen wollend. Die Pyramide schloß sich wieder. Das Meer war in zähflüssige Bewegung geraten. Ich schwamm seinem Grund entgegen. Krokodile; Kälte zuerst, doch dann zunehmender Druck, pressende Hitze. Dann dem Himmel entgegen, Leichtigkeit, eine weiße Taube, Frische. 6

AChd = 13, YVH m Eins als Feuer, Wasser, Luft aus Sicht der Erde.

232

3 der Scheiben7 und 4 der Scheiben8

7

Capricomus, Mars, Binah, Iirde "

8

Capricomus, Sol, Chesed, Erde.

233

"Nun zu den Enden des Meeres wende Dich - dem Abgrund." Und ich gelangte an den Abgrund des Meeres und stürzte steil hinab, einer feuchten auflösenden Schwärze entgegen. Gellende Schreie, meine eigenen, tiefer und tiefer. Ich gelangte an den Grund des Abgrundes, der kein fester Grund war, sondern ein feuriges, nach mir haschendes, verzehren wollendes Monstrum. Brüllend reckte es seine unzähligen Arme nach mir. Schrecken und dennoch ging eine Freundlichkeit, todverheißende Freundlichkeit von diesem grauenhaft-schönen Wesen aus, das keine Form, als die von mir gewollte, bereit war anzunehmen. Mein Fall stoppte, und ich wurde im hohen Bogen aus dem Abgrund ausgespieen in eine sonnige Landschaft. Ich war beruhigt, geborgen, im Schutz und in der Festigkeit einer mich umhüllenden, wärmenden, orangengoldenen Landschaft. Vor den Mauern einer Festung fand ich mich wieder, einer Festung, deren Stabilität durch den Einfluß der über ihr stehenden Sonne garantiert war. "Sprich den Namen des Herrschers, um mit diesem Schlüssel die Pforte der Festung Dir zu öffnen." Und ich sprach: "YHVH" Das Tor schwang auf, und ich gelangte in das schützende Innere: ein Hof in der Form eines Kreuzes, orange-gelb. In der Mitte des Hofes steckt in der Erde verwurzelt ein dunkler gehörnter Stab in einer Kugel endend. Wesen standen auf den Türmen der Festung und gaben sich mir zu erkennen: "Dies sind die Pforten des materiellen Universums, geschützt von den Herrschern des Wassers, des Feuers, der Luft und der Erde, welches die Elemente sind, die an dieser Stelle erst durch Fortsetzung Manifestation des Flusses der Drei in Erscheinung treten können. Es ist die Pforte des Scheidens von Materie und Auflösung und Auflösung und Materie unter der Obhut des Erlösers, der Sonne, deren Wirkungsbereich erst hier beginnt. Zwei Wege führen durch diese Festung: der des Mondes in die Dunkelheit, des Abgrundes, der Auflösung der Materie zum Licht, der Sonne in die endgültige irdische Manifestation, zum Licht. Wir wachen hier unter der Obhut des Erlösers, zu

234

hindern die Materie, die Auflösung zu binden und in das Reich oberhalb des Abgrundes zu dringen; zu hindern die Auflösung, in die Materie zu dringen und sie zu zerstören. Wähle Deinen Weg."9"

9 Die Erinnerung an die Formel YHVH und ihre Weiterentwicklung in YH SchVH soll hier zur Erläuterung genügen.

235

7.2.3. YCHD Vereinigung ist die Bedeutung dieses Wortes. Wir befinden uns in der dritten Arbeitsstufe. An dieser Stelle erhielt ich meine Informationen von einer der besagten astralen Wesenheiten, die ich hier zitieren möchte: "Du willst eine Zuordnung der Trümpfe des Tarot erschaffen, um ein Verständnis ihres Zusammenhanges mit Deiner Tafel zu erhalten, so nehme ein durchsichtiges klares Material, Glas, um die Transparenz zu erhalten und befestige die Karten daran in der Form eines Auges. Diese Tafel bringe entweder über der Nu-Tafel oder gegenüber oder vor ihr an. So erhältst Du eine Kombination, in der die Trümpfe zwar außerhalb der Tafel stehen, sie aber dennoch überlagern. Gehe dann zuerst durch die NV-Tafel hindurch. Dann hänge die neue Tafel davor und gehe hindurch..." Aus dieser Information konstruierte ich folgende Trumpfanordnung:

236

Die YChD-Tafel (römische Zahlen bezeichnen die Tarottrümpfe)

237

Die planetaren Karten müssen in rechtsorientierter Drehung vorgestellt werden, die Mutterbuchstaben in linksorientierter Drehung. Du findest hier 22 Karten angeordnet. YChD hat zum gematrischen Resultat 22 - Vereinigung. Und dies nicht nur formal, sondern auch in der Praxis, denn 11 (Hadit) + 11 (Nuit) = 22. Wie Du mit der Tafel arbeiten kannst, entnimm aus dem obigen Zitat. 7.2.4. AMVN - NV - YCHD

7.2.4.1. Einung Über die Symbolik des Namens YHVH haben wir bis zu diesem Zeitpunkt einiges gehört. Er ist die Darstellung der elementaren Kräfte. In dieser Form sind sie allerdings voneinander getrennt. Es fehlt ihnen der einende Geist, den wir jetzt in der Form des Seh ergänzen werden: YHSchVH Sch -

YH VH (Eva) Yeheschua -

der Geist verbindet die vier Elemente, genauer: die beiden Gegensatzpaare der Elemente. Ebenso wie im Henochischen System die Elementtafeln durch die Geisttafel verbunden werden. als der göttliche Vater, Feuer und Wasser, Amoun, die Unsichtbarkeit (als ägyptischer Chaosgott), die Mutter der Menschheit, die göttliche Kraft zur Erde gebracht, die Tochter der Luft und Gemahlin der Erde Nu. der Erlöser.

238

Drei in Eins enthalten. Einheit -13.13 = 1.

Beschäftigen wir uns zum Zwecke der Einheitsfindung noch mit den Anfangs- und Endbuchstaben der Bezeichnungen unserer Tafeln, als da sind: ANY und NVD - 60 und 61, mit anderen Worten Pracht und Eden. Dee sagt, der Mensch sei vom Garten Eden getrennt worden, und hier steht es: Pracht und Eden sind getrennt. Ziehen wir sie von einander ab, so erhalten wir Eins - die Wiedervereinigung von Pracht und Eden. Der Mensch, der sich wieder erinnert, indem er die Dreiteilung der 13 aufhebt. Nicht umsonst sagen viele Menschen, 13 sei eine Unglückszahl. Tiphareth ist am kabbalistischen Baum des Lebens die Position des Erlösers - YHSchVH - der Erleuchtete. Bringe die drei Aspekte in einem Wort zusammen, und Du hast den Erlöser. Bringe die drei Tafeln zu einer zusammen und habe eine Erleuchtung. 7.2.4.2. Zweiter Versuch der Einung Dee spricht in seinen Angaben zu den Henochischen Tafeln von einem (1) Gott. Dieser Gott ist für den Menschen als Einheit nicht sichtbar, sondern in viele kleine Teile zerspalten, in Bruchstücken erkennbar (13). Die Tafeln nehmen eine Wächterfunktion ein. Er spricht von Choronzon. Gott ist das Gute, Choronzon das Böse. Gott ist die Eins, Choronzon die zersplitterte Darstellung von Gott - das Chaos, Unendlichkeit. Diese Darstellung des Göttlichen Findet sich nicht nur im Henochischen System, sondern auch in anderen magischen Systemen: zum Beispiel in der heiligen Magie des Abramelin und der babylonischen

239

Magie, Necronomicon (der geteilte Gott Maduk). Dies ist nichts anderes, als eine metaphorische Umschreibung des Komplexitätsgefälles des Systems Selbst zur Umwelt und des Bedürfnisses, dieses Komplexitätsgefälle aufzuheben. Was ich meine, ist dieser stetige Drang im Menschen, über irgend etwas Gewißbett zu erlangen, wovon er selbst nicht genau weiß, was es ist. "Was will das Henochische System?" - eine Einheit finden, die 13 zur l machen? 7.3. Die Evokation eines Mitarbeiters Es wird sich in der Arbeit mit der Henochischen Magie als sinnvoll erweisen, einen festen astralen Kontakt zu einem speziellen astralen Wesen zu besitzen. Das Wesen sollte sich auf dem Gebiet, welches Du erforschen willst, bereits auskennen. Es wird Dir hilfreiche Tips geben können, wenn Du die Tips erfahren willst: Informationen zu Deinem Schutz, Informationen darüber, wie Du weiterforschen kannst, Informationen darüber, wie Du Dein Verhalten zu Deinem Vorteil ändern kannst, etc. Die Informationen, welche Du von einem solchen Wesen erhalten kannst, werden sich nicht lediglich auf astrale Weiten beschränken, sondern sich auch auf Dein Alltagsleben beziehen vorausgesetzt, Du willst Informationen von einem solchen Wesen erhalten. Die Art und Weise, wie sich astrale Wesen Dir mitteilen, mag Dir manchmal ungewohnt erscheinen. Sei Dir aber sicher: sie verfolgen ein bestimmtes Ziel. Um einen astralen Kontakt mit einem Wesen, welches die beschriebenen Fähigkeiten besitzt, aufzubauen, wird zum einen theoretische, zum anderen praktische Arbeit notwendig werden. Beispiele für beide werde ich im folgenden schildern. Was an dieser Stelle also geleistet werden soll, ist eine beispielhafte Darstellung vom Umgang mit einer astralen Gottheit.

240

Dazu wird gehören:

die Erläuterung des Begriffes Gottheit, die Bearbeitung des mythologischen Hintergrundes, die Bearbeitung des symbolischen Hintergrundes, die kabbalistische Untersuchung, die Entwicklung einer brauchbaren Methode zu Evokation, die Evokation. 7.3.1. AMVN - der Mythos

7.3.1.1. Der Begriff der Gottheit Was ist eine Gottheit? Beschäftigen wir uns näher mit dieser Fragestellung, so werden wir auf der Suche nach Erklärungsmodellen auf einen ziemlichen Wust an Material stoßen. Diverse Autoren stellen ihre persönlichen Ansichten zu diesem Thema dar. Es scheint mir sinnvoll, hier einige anregende Ansätze zu liefern, welche den Leser dazu animieren sollen, seine persönliche Ansicht der Dinge zu entwickeln 17. Im weiteren soll uns folgende Definition des Begriffes Gottheit genügen (sie ist kontingent):

a) Die Gottheit ist eine Wesenheit, deren Beschaffenheit wahrnehmbar wird als ein Konglomerat von Assoziationsmustern eines Beobachters. b) Die Gottheit konstruiert (ihre Konstruktionen).

17

Siehe Roberts [1985], Roberts [1986], Roberts [1988], Weidelener [1987].

241

73.1.2. Die ägyptische Achtheit Nun aber endlich zu AMVN. Er tritt mythologisch erstmalig als eine der acht ägyptischen Urgottheiten, den Herren des Chaos vor der Entstehung der Welt, in Erscheinung. Die ägyptische Achtheit sollte lediglich als ein, unserem Kulturkreis überaus nahestehendes, Beispiel angesehen werden. Das Prinzip der acht Urgottheiten ist in überaus vielen Kulturen aufzufinden. Dieser Umstand reizt doch sehr dazu, einige Worte über die Zahl Acht zu verlieren, um den mythologischen Zusammenhang der Zahl mit den Begriffen der Urgottheit und des Chaos zu hinterleuchten: Acht Die Zahl Acht ist symbolisiert durch eine, in zwei einander berührenden Kreisen verlaufende, Schlaufe. In dem Symbol der Zahl stehen die beiden Kreise aufeinander. Liegen die beiden Kreise nebeneinander (oo), so symbolisieren sie Unendlichkeit. Es liegt nahe, die Acht als das Symbol der Unendlichkeit, des Chaos, des Urzustandes etc. anzusehen - was auch einleuchtet. Bedenken wir das Prinzip der acht Urgötter. Das Symbol der Acht besteht, wie bereits genannt, aus zwei einander berührenden Kreisen. Der Kreis an sich ist bereits unendlich, denn nach mathematischer Definition ist der Kreis eine zweidimensionale Aneinanderreihung von Punkten, wobei für die Verkettung der Punkte miteinander gilt, daß jeder Punkt ausschließlich eine Verbindung zu seinem vorhergehenden und seinem nachfolgenden hat. Da der mathematische Punkt per definitionem keine Ausdehnung besitzt, folgt daraus, daß die Anzahl der Punkte, welche den Kreis bilden, unzählbar ist. Die Acht besteht nun aus zwei derart unzählbaren Mengen, welche sich in genau einem Punkt tangieren; d.h. ihre Schnittmenge besteht aus genau einem Punkt. Eine Möglichkeit der Umschreibung des Symbolismus der Acht könnte heißen: Die Acht stellt eine fließende Bewegung (Energie) dar.

242

Der Kreis symbolisiert im Allgemeinen Ausdehnung, Yin, weiblich. Der Punkt symbolisiert ebenso im Allgemeinen die Zusammenziehung, Yang, männlich. Die Bewegung (Energie) wird von den weiblichen Elementen des Gebildes produziert und vom männlichen Element, welches als Schnittmenge der beiden weiblichen entsteht, übertragen wird, so daß durch dieses Zusammenspiel ein in Bahnen verlaufender Bewegungszyklus (Energiezyklus) entsteht, dessen Ende nicht absehbar ist. In diesem Beispiel sind weibliche Elemente als Produzenten und das männliche Element als Leiter bezeichnet. Ebenso ist es möglich, diese Begriffszuweisungen auszutauschen, da aus der Gestalt des Symbols nicht hervorgeht, welches Element das ursprünglichere ist. Es ist ebenso denkbar, daß die beiden Kreise aus dem entstanden sind, welches nun als ihre Schnittmenge erscheint - dem Punkt. Wir können also festhalten, daß im Symbol der Unendlichkeit, des Chaos, die Differenzen von männlich und weiblich nicht eindeutig beschrieben werden können. (Dem Kabbalisten wird auffallen Acht AChD = 13 = Einheit) Womit wir bei einer weiteren Analogie angelangt wären. Das Symbol der Unendlichkeit als Darstellung eines Zieles der Sexualmagie: Der nicht endende Koitus, welchen wir beruhigt ABRAKADABRA nennen können, denn8 = Ch = > ChYTh = 8 + 1 0 + 400 = 1 + 2 + 200+1 + 5 + 1 + 4 + 1 + 2 + 2 0 0 + 1 = abrahadabra = 418 = 4+1+8 = 13 = Einheit = AChD = Acht. Abra-Kreis, Had-Punkt, Abra-Kreis. Dieser Zusammenhang wird symbolisiert im Tarottrumpf VII, der Wagen. »Abra« ist eine Formel des Kreises in der Form, daß der Endbuchstabe als Anfangsbuchstabe gesetzt werden kann, um daraus wieder das Wort zu bilden: abrabrabrabrabrabrabrabrabrabrabmbrabra.... Ferner bedeutet hebräisch ABR »Schwungfeder« und BRA »gebären«, womit wir wiederum auf den oben beschriebenen Symbolismus des Kreises stoßen.

243

»Had« ist der Punkt, die kabbalistische Beschreibung der obigen Definition des Punktes als 5 + l + 4 = 10: Die Zahl 10 besteht aus der l und der 0. Die l ist der Punkt, und die Null beschreibt die Eigenschaft des Punktes, nicht vorhanden zu sein; allerdings auch unendliche Ausdehnung zu besitzen, dadurch daß er nicht vorhanden ist. Wir müssen erschrocken feststellen, daß wir in ein wahres Wespennest kabbalistischer Zusammenhänge gestoßen sind, welche uns auf eindeutige Weise das tantrische, sexualmagische, sprich praktische Prinzip der Achtheit darstellen18. 7.5.7.3. Die Götter Wenden wir uns auf dem Hintergrund dieser Überlegungen nun der genaueren Beschreibung der acht ägyptischen Urgötter zu. Wir können sie durchaus auch als die vier ursprünglichen Götterpaare oder vier androgynen Entitäten bezeichnen. Sie stellen vier Aspekte einer Sache dar, wovon jeder Aspekt wiederum zwei Seiten besitzt: Nun Huh Kiik Amoun -

Naunet: das Urwasser, Hauhet: die Ewigkeit des Raumes, Kauket: die Finsterkeit, Amaunet: die Unsichtbarkeit.

Die Gestalt dieser Urgötter war die chthonischer Tiere. Die männlichen Gottheiten wurden als Frösche gedacht, die weiblichen als Schlangen. Sie wurden als Tiere verstanden, die man autogen aus dem Schlamm entstanden wähnte. Der Ursprung des Lebens liegt in schmierigem Dreck; eine gut ausgewogene Menge an Wasser und Erde, welche eine schmierige, feuchte Masse darstellt, Schlamm genannt, 18 Zum weiteren Studium empfehle kh: Crowley/Eschner [1987], und erinnere an die Aussage des Hadit: *... meine Zahl ist acht und eins in acht...*, wodurch er sich deutlich alsdie oben beschriebene Schrittmenge der beiden Kreise zu erkennen gibt. Kann der Kreis NVTT sein und der Prozeß Ra-Hoor-Khuith?

244

erzeugt uranfängliches göttliches Leben. Der biologische Nährwert dieser Substanz ist leicht daran erkennbar, daß sie von den Ägyptern über Jahrtausende bis in die heutige Zeit aus dem Nil gewonnen und im Ackerbau erfolgreich als Düngemittel eingesetzt wird. Schlamm ist auch heute noch eine Grundlage für unsere Nahrungsproduktion. Gelegentlich werden die acht Götter auch als Affen dargestellt, die die aufgehende Sonne begrüßen, wobei der Sonnenaufgang symbolisch für die Weltschöpfung steht. Verehrt wurde diese Achtheit westlich von Theben in dem Tempel Medinet Habu. Was noch wesentlich anzumerken ist, ist daß die Bestimmung der mythologischen Bedeutung des AMVN einige Schwierigkeiten bereitet. Vorerst sollten wir es jedoch bei der Unsichtbarkeit belassen, da diese Bezeichnung das mythologische Durcheinander wohl am sinnvollsten ausdruckt. Wir werden im weiteren bemüht sein, den Schieier dieses Mysteriums zu lüften. 7.3.1.4. Die Neunheit Reden wir von der ägyptischen Achtheit, so dürfen wir auch die Neunheit nicht unberücksichtigt lassen. Sie ist der Zusammenschluß der Gottheiten, welche die Erde schaffen und beherrschen. Als beispielhaft kann hier die Neunheit von Heliopolis angeführt werden, wobei allerdings bedacht werden muß, daß es lokale Abweichungen gibt: Atum der Schöpfergott. Er ist die Personifikation des urzeitlichen Chaos, aus dem alles Seiende hervorging. Er ist der 'Selbstentstandene', Einherr, der Gott, welcher sich selbst befruchtet und darauf seine Kinder gebärt. Die an der Selbstbegattung beteiligte Hand des Atum wurde als das ruhende weibliche Element personifiziert. Er ist der Urhügel, er wird durch den Skarabäus symbolisiert. Auch als Schlange wird er dargestellt.

245

Er verkündet dem Osiris das Weltende. (Wie noch erkennbar werden wird, bestehen hier diverse Parallelen zur Beschaffenheit des AMVN, welches die Vermutung nahelegt, daß Atum die mythologische 'Verarbeitung des AMVN' ist). Atum schuf: Schu (die Luft) und Tffnut (die Feuchtigkeit). Sie zeugen Geh (die Erde) und Nut (den Himmel).

Nut gebärt als ihre Kinder die Götterpaare Osiris

246

und Isis

und Seth

247

Nephtys

und Nephtys.

7.3.1.5. AMVN Nun wollen wir beginnen, den Schleier zu lüften. Der Unsichtbare spricht: "Denn ich bin vollkommen, da ich nicht bin. Und meine Zahl ist neun für die Narren, für die Gerechten aber bin ich Eins und Eins in Acht: was wichtig ist, denn ich bin wirklich Keins. Die Kaiserin und der König sind nicht von mir, denn da ist ein weiteres Geheimnis." (Über AI vel Legis, Hadit, 15)

248

An dieser Stelle gibt uns Hadit meiner Ansicht nach einen recht brauchbaren Ansatz, um unsere bisherigen Gedanken zu sortieren und in einer These zu formulieren. "... Neun ist für die Narren... " Die Narren sind diejenigen, welche einer Sache nicht auf den Grund gehen, lediglich die Oberfläche betrachten. Die Oberfläche des ägyptischen Mythos ist Historie der Weltschöpfung und damit die Neunheit -

Neun.

Die schöpferische und damit herausragende Persönlichkeit der Neunheit ist Atum, der ebenso das Bindeglied zum Ursprung - der Achtheit - dem Chaos ist. Atum Achtheit -

Eins. Acht.

In der symbolischen Darstellung der Acht nimmt der Punkt eine wichtige, jedoch verborgene Stellung ein (s.o.). Hadit ist der Punkt, die l (wenn Nuit der Kreis, die 0 ist), unsichtbar. Amoun haben wir bislang als das Unsichtbare in den Kräften des Chaos, der Achtheit, der Acht bezeichnet, also auch der Punkt, die Eins. Hadit AM VN -

Eins in Acht. Eins in Acht.

Daraus Folgt die Überlegung: a)

Zusammenlassung Hadit ist der Punkt, die Eins, das Unsichtbare. Hadit ist 9, die Neunheit Hadit ist die l, unsichtbar, in der 8, Achtheit. Atum ist die l in der 9, Neunheit. AMVN ist das Unsichtbare, l, in der 8, Achtheit.

249

b)

Annahme AMVN und Atum als Götter sind Erscheinungsformen des Gottes, welcher sich int LJber AL als Hadit bezeichnet.

c)

Folgerung Hadit tritt in der ägyptischen Achtheit als AMVN (AmounAmaunet) in Erscheinung.

Hadit -> AMVN -> tritt in der ägyptischen Neunheit als Atum In Erscheinung. Soweit, sogut - wie können wir nun aber unsere Annahme überprüfen? Erinnern wir uns daran, daß die mythologische Einordnung des AMVN in einigen Bereichen noch ungeklärt war. Beginnen wir, den mythologischen Knoten zu lösen und vergleichen wir unsere Ergebnisse mit den Eigenschaften des Hadit.

7.3.1.6. Die mythologische Klassifikation des AMVN

Die Schlange AMVN tanzt als männlicher Urgott ziemlich aus der Reihe, denn er wird nicht nur als Frosch dargestellt, sondern ebenso, und das ist die Ausnahme, die er als männlicher Urgott macht, als Schlange. In dieser Form wird er als Kematef bezeichnet: "der, welcher seine Zeit vollendet hat". Von griechischen Autoren wird er auch Kneph genannt. Kneph wird mit dem uranfänglichen Chaos gleichgesetzt. Das Schlangensymbol in der ägyptischen Mythologie Die Schlange gehört zu den Tieren, deren Symbolik die grellsten Kontraste aufweist. Ihre Schnelligkeit, glitzernde Schönheit, ihre Unheimlichkeit und Gefährlichkeit rufen Verehrung und Abscheu hervor.

250

Die Schlange gehört zu den Leben schaffenden Mächten. Die Ägypter verehrten die schlangengestaltige Erntegöttin Thermuthis. Dämonen verschiedener Zeitabschnitte wurden in Schla ngengestalt beschrieben. Im Unterweltsbuch tritt Amduat und in den dazugehörigen Vignetten19 die zweiköpfige Schlange Nehekbau auf. Die bedeutendste schlangengestaltige Gottheit ist Uto, deren heiliges Tier, der Uräus, sich um das Diadem des Königs windet. Unter den bösen Mächten ragt die Apophisschlange als Widersacherin des Sonnengottes hervor. Zum anderen hat der Sonnengott auf seiner Fahrt durch das Nachtreich einen hilfreichen Begleiter in der Schlange Mehen. Im Totenreich wimmelt es von Schlangendämonen, teils geflügelt, aufgereckt oder auf Beinen stehend, feuerspeiend oder mit einem Messer bewaffnet. Die (sich häutende) Schlange kann schließlich ein Symbol des Weiterlebens nach dem Tode werden. Die sich in den Schwanz beißende Schlange ist ein Bild für die Grenzenlosigkeit des Meeres. Im Amduat sinnbildet die vielfach gewundene Schlange 'Weltumringler' den präkosmischen Zustand, in dem sich der Sonnengott (und mit ihm die gesamte Schöpfung) allnächtlich erneuert.

Die Fruchtbarkeit

Ein Hinweis auf seinen Charakter als Fruchtbarkeitsgott gibt auch die Tatsache, daß er als Widder, sein heiliges Tier, verehrt wurde. Der Widder in der ägyptischen Mythologie Der Schafswidder galt neben dem Stier als Symbol der Fruchtbarkeit. Götter, welche in diesem Tier verehrt wurden, waren Chnum und Chert und, wie bereits bekannt, AM VN. Der Amoun-Widder unterscheidet sich durch seine nach unten gebogenen Hörner von den anderen heiligen Widdern, deren Hörner horizontal ausladend und spiralig gedreht sind. Letzere Art gehörte der zuerst in Ägypten beheimateten Schafrasse (Ovis longipes) an, die seit der 12. Dynastie immer mehr von dem 19 Zierbilder in Schriftwerken.

251

Fettschwanzschaf (Ovis platyra) mit Amounsgehörn verdrängt wurde. Der ohne besonderen Namen in Mendes verehrte Widder wurde nach Aussterben der älteren Rasse durch einen Ziegenbock ersetzt. In Inschriften aus der Ramessidenzeit heißt es von Ptah, daß er in der Gestalt des Widders von Mendes der Königin beigewohnt habe. Schon im Mittleren Reich wurde der Widder von Mendes als Ba (Seele) des Osiris bezeichnet. Da er gleichzeitig auch als 'Leben des Re, Leben des Schu und Leben des Geb' gilt, wird er zur Verkörperung einer kosmischen Vierheit und sein Bild zu einem Gott 'mit vier Köpfen auf einem Hals'. Denken wir an den Widder, so denken wir an den Widderpunkt im Zodiakzirkel, den theoretisch angenommenen Himmelsnullpunkt zur astrologischen Berechnung. So wird AMVN als Widder zum Eichpunkt der Bemessung der Sternbewegung. Die Sonne Als Gott der Hauptstadt Theben (auch dies kein unbekannter Stadtname im Über AL) erlangte AMVN im neuen Reich die Stellung eines Reichsgottes, der als Amoun-Re das Wesen des Sonnengottes an sich zog. Die Sonne in der ägyptischen Mythologie Zwischen Symbolerscheinungen (Sonne) und Symbolträgern (Sonnengöttern) gibt es zahlreiche Querverbindungen. Der Name des Gestirns lautet Re, ebenso wird auch der »Es personifizierende Gott« genannt. Neben ihm existieren noch diverse andere Sonnengottheiten. Harachte ist der Gott der Morgensonne, ebenso Chephre im Bild des geflügelten Käfers. Atum und widderköpfige Götter gelten als Herren der Abendsonne. Die drei wichtigsten Tagesbilder der Sonne sind am Morgen der Käfer, am Mittag die Sonnenscheibe (als Re selbst), am Abend der Widder. In der Spätzeit wurde der Sonne für jede Stunde des Tageslaufes eine eigene Gestalt zugewiesen; in der 1. und 2. Stunde ist es je ein Kind; in der 7. Stunde ein Affe, der einen Pfeil (=Sonnenstrahl) abschießt; in

252

der 11. und 12. Stunde ein alter, auf einen Stock gestützter Mensch (oft mit Widderkopf). Eine Darstellung im Grab Ramses IX. zeigt für die ersten Stunden je ein Krokodil; dem liegt die Vorstellung zugrunde, daß der Sonnengott morgens in Krokodilgestalt aus dem Meer auftauchte. Sonnentiere sind des weiteren Falke, Löwe und Greif. Das Bild der aufgehenden Sonne ist oft verbunden mit Kuhhörnern, mit zwei Sykomoren, den himmlischen Säulen als Sinnbilder der Nuit, mit der Lebensschleife oder mit dem Dschedpfeiler. Im Totenbuch ist bereits die Verbindung mit dem Urlotos vollzogen, wie sie dann bis in die ausgehende Spätzeit zu beobachten ist; er ist das "Kind..., das aus dem Lotos aufgegangen ist". Teilweise trägt der Sonnengott den Beinamen "großer Lotos, der aus dem NVN erschien".

Die Seele Ebenso symbolisiert AMVN als Gott, 'der in allen Dingen bleibt', die Seele (Ba) aller Erscheinungen. (Hierzu sei folgende Überlegung genannt: NV = 56, 65 - Hadit, denn Hadit sagt 1,2: "... Ich, Hadit, bin das Komplement von NV ...", 65 = ADNI, der heilige Schutzengel in Tiphareth, die Seele in den Dingen als Geist in Tiphareth. In dieser Form wird Kether, das Wesen der Dinge, in Tiphareth sichtbar, nämlich als Punkt, vereint mit seinem Komplement, dem Kreis, als Zeichen der Der Begriff der Seele in der ägyptischen Mythologie Ist die Rede von der Seele als dem Wesen des Menschen, so müssen wir drei Begriffe bedenken: Ba, Ach, Ka. Gewöhnlich ist unter »Begriff der Seele« allerdings Ba zu verstehen. Ba Der Ausdruck »Ba« wurde von Horapollon mit »Psyche« wiedergegeben, hat aber zunächst mit dem antiken Seelenbegriff noch wenig Ähnlichkeit. Ba bezeichnet die geistige Kraft; 'In den ältesten

253

religiösen Texten werden anonym auftretende Götter einfach mit Ba umschrieben. Dann wird dieses Synonym einfach für die Erscheinungsform eines Gottes angewandt. So erblickt man in dem Phönix von Heliopolis das Ba des Sonnengottes Re, den Apis in Memphis verehrt man als Ba des Osiris. Es finden sich aber auch Stellen, nach denen ein Gott die Erscheinungsform eines anderen ist, so wenn Osiris die Seele des Re genannt wird. In Beziehung auf den König deutet der Begriff Ba die herrscherliche, göttliche Macht an (siehe These: AMVN als Erscheinungsform des Hadit). In späterer Zeit wird die Bezeichnung Ba auf alle Menschen bezogen; Es wird nunmehr zum Träger der unvergänglichen Kräfte. Grabmalereien zeigen, wie die BaSeele in Vogelgestalt auf den beim Grab gepflanzten Bäumen sitzt. Die magisch wirkenden Totensprüche sollen es der Seele ermöglichen, alle Gestalten anzunehmen, die sie wünscht. Ach stellt einfach die Verklärtheit dar, was immer das auch heißen mag. Es ist der Zustand, in welchem sich die Götter befinden, aber auch die im Totenkultus verehrten Toten. Treffender: Das Ach bezeichnet den Zustand der Diskarnation und damit die Beschaffenheit der sich in diesem Zustand befindlichen Wesen. Ka ist der Ausdruck für die zeugenden und bewahrenden Lebenskräfte; in ältester Zeit speziell für die männliche Zeugungskraft (wofür auch die Lautidentität mit der Bezeichnung »Ka« = Stier spricht), doch schon bald darauf für die geistige und seelische Kraft. Die Hieroglyphe Ka ist mit ihren abwehrend erhobenen Händen eine Zaubergeste, die das Leben seines Trägers vor den bösen Mächten bewahrt. Das Ka wird mit dem Menschen geboren. Alte Darstellungen zeigen, wie der Gott Chnum mit dem zu gebärenden Kinde zugleich dessen Ka auf der Töpferscheibe bildet. Als eine Art Doppelgänger begleitet das Ka den Menschen; Stirbt dieser, lebt das Ka weiter. »Zu seinem Ka gehen« bedeutet sterben, da das Ka seinen menschlichen Träger verläßt und zu seinem göttlichen

254

Ursprung zurückkehrt. Allerdings benötigt das Ka zum Weiterleben Nahrung, die ihm konkret oder symbolisch in Grabmalereien dargeboten wird. Da die Nahrung zur Erhaltung der Lebenskraft beiträgt, so werden auch die Speisen als ka-haltig bezeichnet. (Es wird deutlich, daß hier einige Parallelen zu den von uns häufiger benutzten Bezeichnungen physischer Körper (Aura), astraler Körper, mentaler Körper existieren. Eine differenziertere Zuordnung würde detailliertere Überlegungen erfordern, welche allerdings fehl am Platze erscheinen) Das Verborgene Er ist »der Verborgene«, der »im unsichtbaren Lufthauch Wirkende«. Der Wind in der ägyptischen Mythologie Der Wind ist eine Begleiterscheinung des Göttlichen. Der, im heißen Wüstenland belebende, Nordwind kommt aus der Kehle AMVN's, und von Hathor, der Herrin der Sykomore, heißt es, daß der 'Wind des Lebens' aus ihren Lippen hervorgehe. Der eigentliche Herr des Windes ist aber Schu in der 'Gestalt des guten Nordwindes'. Das Chaos Die Verborgenheit ist ein Aspekt des Gottes AMVN in Verbindung mit seiner Gattin Amaunet. Bald wird er Niho und Nihaut genannt - die Vereinigung, das Nichts. Dann Gereh, der Mangel, dann Tenemu, dessen Name von einem Wort für Verschwinden abgeleitet ist. Eine genaue Erläuterung der Ursprünge dieser unterschiedlichen Bezeichnungen ist für unsere Zwecke nicht vonnöten; Es genügt, ihre Gemeinsamke iten festzustellen: Sie deuten alle auf einen Zustand hin, den wir mit

255

'Abwesenheit von etwas' titulieren können. Anders ausgedrückt: die Große Leere oder das Chaos. (Abwesenheit von etwas: Hadit) Die Schlange des Chaos Ein weiteres Zitat aus dem Liber AL kann hier zum Vergleich dienen: "Ich bin die geheime Schlange, zusammengerollt zum Sprung. In meinem Winden ist Freude. Wenn ich mein Haupt erhebe, sind ich und meine Null eins. Wenn ich mein Haupt niedersenke und Gift speie, dann ist Verzückung auf Erden, und ich und die Erde sind eins." (u, 26). Fassen wir an dieser Stelle die Stichworte Fruchtbarkeit, Schlange, Selbst und Chaos zusammen, und stellen wir fest: In der mythologischen Bedeutung des Gottes AMVN finden wir die sexualmagische Formel enthalten, welche uns eindeutig den Weg zeigt, der in vielen klassischen, magischen Schulen als ein Weg zur Erleuchtung beschrieben wird. Als veranschaulichende Analogie kann folgender Zusammenhang dienlich sein: Vagina - Phallus, Orgasmus - Ekstase. (Die Analogie Vagina-Phallus ist gerechtfertigt dadurch, daß AMVN kein männlicher, sondern ein sowohl männlicher als auch weiblicher Gott ist) In seiner äußeren Erscheinungsform ist AMVN die Schlange, auf 'niederer Ebene' der Widder. Die Schlange ist das Symbol der Kundalini. Verborgen in seinem Innern ist etwas, das Unsichtbare, das vom Menschen nicht Erfahrbare, das Selbst, welches er im Orgasmus findet. Die nächsthöhere Ebene des Orgasmus ist die Ekstase, der Verlust der Identifikation, welche erst durch das Selbst möglich wurde - Auflösung. Am kabbalistischen Baum des Lebens ist dies der Prozeß, welcher im Verlauf der mittleren Säule symbolisiert ist - Yesod - Tiphareth - Keiner.

256

Am Rande sei noch erwähnt, daß sowohl AMVN als auch Horus in der ägyptischen Mythologie mit dem Kopfschmuck der Doppelfeder, dem Ankh und dem Phönixstab dargcstcill werden. 7.3.7.7. Einige klassische Bezüge zu AMVN In der universalen Symbolik des Tarot finden wir eine durchaus einleuchtende Darstellung des Gottes. Der Magus (Atu I) Der Magus ist die Darstellung des Merkur, Hermes, PAN, AMVN. Er ist die sich verbreitende und ausstrahlende Energie, der Überbringer des Logos an die Menschheit. In der Legende wird er als hinterlistig, schlau, lügnerisch und betrügerisch bezeichnet. Auch de r Schlange werden diese Attribute zugewiesen. Crowley sagt zum Magus: "Er kann nicht durch das Verstehen erfaßt werden, denn er ist unbewußter Wille". Man nennt ihn auch Toth: A. Crowley, LiberAleph, De Tahuti20: Tahuti oder Toth bestätigte das Wort des Dionysos, indem er es fortsetzte; denn er offenbarte, wie es durch den Geist möglich war, die Kraft des Willens zu steuern. Durch kritische Beurteilung und durch die Kraft der Erinnerung vermeidet der Mensch Fehler und Wiederholung von Fehlern. Doch das wahre Wort von Tahuti war AMOUN, durch das er die Menschen zum Verstehen ihrer verborgenen Natur führte, das heißt ihrer Einheit mit ihrem wahren Selbst, oder, wie sie es damals ausdrückten, mit Gott. Und er eröffnete ihnen diesen Pfad der Verwirklichung und dessen Verbindung mit der INRI-Formel. Auch durch sein Mysterium der Zahl offenbarte er den Weg für seinen Nachfolger, die Natur des gesamten Universums in seiner Struktur zu verkünden, so als wäre es eine Analysis für die Materie, das bewirkend, was dem Bhudda bestimmt war, für den Geist zu tun." 20

Crowley [1986a].

257

Vor zweitausend Jahren war die Bedeutung der INRI-Formel: lesus Nacarenus Rex ludaea. Heute ist die Bedeutung der Formel: Koitus Tod Geburt Koitus. Auf der Grundlage unseres bisherigen Wissens empfehle ich zum Studium der klassischen Methoden der Invokation des Gottes AMVN21: »Talisman of Fire and Jupiter with Ritual«. Hier findet sich die vollständige Anrufung des Gottes. Zur weiteren Vertiefung ist ebenso zu empfehlen: »The magical Invokation of the higher Genius« und »The Ritual of the Order of Rosae Rubeae et Aureae Crucis« und »The Book of the Spirit of the Living God«. Bevor Du Dich allerdings mit diesen, meiner Ansicht nach umständlichen, klassischen Methoden auseinandersetzt, empfehle ich Dir, dieses Kapitel weiterzuverfolgen, da ich im Anschluß eine zeitgemäßere, effektivere Methode der Invokation des AMVN vorstellen werde. Das Studium der klassischen Rituale kann jedoch hierzu einige inspirierende Ansätze liefern.

Die folgenden Titel entstammen Crowley. [].

258

7.3.1.8. Kabbalah und AMVN

Erlöser Der hebräische Zahlwert des Wortes AMVN ist 97. Dem kabbalistisch geschulten Menschen fällt natürlich sofort folgender Zusammenhang ins Auge: 97 = 93 + 4. 4 ist die Anzahl der Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Diese werden symbolisiert in dem Namen YHVH. ATU IV ist der Taroltrumpf Kaiser. Er symbolisiert die mächtige und feurige Energie des Widders (s.o. AMVN als Widder). Am kabbalistischen Baum des Lebens fanden wir ihn als den Pfad von Tiphareth zu Chokmah vor dem Jahre 1904. Jedoch heute wissen wir: "... Tzaddi ist nicht der Stern ..."22, und so verbindet der Kaiser Yesod und Netzach auf niederer Stufe (s.o.: die Bezüge zur ägyptischen Mythologie, in der AMVN einerseits als Widder -ATU IV = Aries andererseits als Schlange, Sonne... verehrt wird - ATU XVII, der Stern). 4 entspricht aber ebenso der Sephira Chesed, welche am kabbalistischen Baum des Lebens das Stadium der ersten Manifestation darstellt (siehe hierzu A. Crowley, Buch Toth, »Neapel-Anordnung«) -nichts anderes denn YHVH. Die 93 ist nach griechischer Kabbalah den Worten Agape und Thelema zuzuordnen - Wille und Liebe. Wir haben vorhin bereits eine Problematik im momentanen kabbalistischen Zuordnungssystem kennenlernen müssen. Ich rede von den Tarotkarten XVII und IV. In neuerer Zeit sind hier einige 'Verwirrungen' bezüglich einer Umordnung der hebräischen Buchstaben 22

basiert.

Siehe Liber AI vel Legis. Dies ist die Aussage, auf welcher die Umordnung VI -XVII

259

aufgetreten. Es liegt mir fern, auf die tiefsinnige Problemstellung dieses Mysteriums näher einzugehen, als festzustellen: Beide Karten, und damit beide zugeordneten Pfade am Baum des Lebens, sind trotz ihrer großen Entfernung zueinander interdependent und in gewisser Hinsicht austauschbar - sie ergänzen sich gegenseitig: Mann * Kaiser ergänzt Prau * Stern, sowie Aries Aquarius, und umgekehrt. Ich tendiere dazu, den Kaiser mit 'Wille' zu attribuieren und den Stern mit 'Liebe*.

Fassen wir also zusammen, so stellen wir fest: Wille und Liebe ergänzen sich zueinander in der 93. Ebenso ergänzen sich Kaiser und Stern zueinander. Aber worin? Nichts leichter als das:

XVII + IV = 21 Das heißt, Kaiser und Stern ergänzen sich in der 21 so, wie Wille und Liebe in der 93.21 ist die mystische Zahl von Tiphareth -1 + 2 + 3 + 4 + 5 + 6 = 21. Das Symbol von Tiphareth ist männlich im Punkt und weiblich im Kreis - beide vereinigt. Mit diesen Überlegungen haben wir also den Zusammenhang hergestellt, welcher weiter oben beschrieben worden ist, denn Tiphareth symbolisiert den Geist, welcher die 4 Elemente reguliert. Und der Weg zu AMVN führt über Tiphareth, welches den Erlöser darstellt, YHSchH: Agape/Thelema + YHVH = AMVN. Der Geist von Wille und Liebe, welcher mit YHVH addiert, die Erlösung in AMVN ausmacht. Seh + YHVH = AMVN.

Der Geist, welcher in die Materie eingeht. YHSchVH - Jeheschuah, der Erlöser. Denn:

260

"Mit dem Stab erzeugt Er. Mit dem Kelch erhält Er. Mit dem Dolch zerstört Er. Mit der Scheibe erlöst Er.23. Die Rede ist vom Magus, welcher mit der Kraft der vier Elemente regiert. Umschrieben wird dieser Vorgang durch die Formel: INRI. In der Wurzel ist AMVN = 97 = > 9 + 7 = 16, der Turm, ATU XVI. Eine vollständige Zerstörung, welche eine Neuschöpfung auf den Trümmern des Zerstör ten ermöglicht. Dieser Vorgang wird symbolisiert durch INRI, der Mensch ans Kreuz geschlagen. Niemand! AMVN ist niemand, kein Mensch. Denn bilden wir die Anagramme zu AMVN, so erhalten wir eines namens NAMV. Ausgesprochen werden kann dieses Wort als Nemo - niemand - kein Mensch. Eine weitere Schreibweise dieses Wortes ist NHMAa, welches nach hebräischer Kabbalah den Wert 165 ergibt. 165 = 100 + 65. Was heißt das nun wieder? 10 ist die Zahl, welche die absolute irdische Manifestation darstellt Malkuth. 100 = 10². 100 ist das Quadrat der 10. Einerseits können wir dies interpretieren als eine Verstärkung des manifesten Charakters der 10, andererseits aber auch als eine Transzendenz der 10, eine Erhöhung und in der Konsequenz Aufhebung der materiellen Schranken. Mit anderen Worten AVMGN = 1 + 6 + 40 + 3 + 50 = 100. AVMGN ist die Weiterentwicklung des hinduistischen Wortes der Schöpfung - AVM. 23

Siehe Liber Magi w. 7-10.

261

Schöpfung - Brahma; Erhaltung - Vishnu; Vernichtung - Shiva. Zur Verdeutlichung des Symbolismus dieses Wortes können wir den Tarottrumpf X heranziehen - das Glücksrad, dessen Bewegung durch die Faktoren Pavian, Sphinx, Typhon bestimmt wird. Der nächste Schritt ist: AVMN = AMVN, denn - Nun - ist der Tod, welcher auf die Vernichtung folgt. Was jetzt noch fehlt, ist die Initiation von Vernichtung zum Tode durch die Hohepriesterin - III - Gimel: AVMGN 65 = ADNY. Adonay ist der Name des heiligen Schutzengels in Tiphareth. Durch die Addition der 100 wird er erhöht und manifestiert zugleich. Oder in anderen Worten: Der Kontakt zum heiligen Schutzengel erhält in der 165, welche Nemo genannt wird, eine andere Qualität24. Der Ruf des 13. JEthyrs:25 "... Eine Stimme erklingt: Dieses Wasser, das Du siehst, heißt das Wasser der Todes. Aber Nemo hat damit unsere Quellen gefüllt. Und ich fragte: Wer ist NEMO? Und die Stimme erwiderte: der Zahn eines Delphins, und die Hörner eines Widders, und die Hand eines Menschen, der aufgehängt worden ist, 24

Diese qualitative Änderung beschreibt A. Crowley in Crowley [1986].

25

Crowley [1986].

262

und der Phallus eines Ziegenbocks. (Dies 13 x 70 = Das eine Auge, Achad Ayin)" Der Zusammenhang mit AMVN klärt sich nun folgendermaßen: Der Ruf des l5.AEthyry26 "... Über dem Altar befindet sich eine verschleierte Gestalt, deren Name PAN ist. Jene in der äußeren Sitzreihe verehren ihn als Mensch; und in der nächsten Sitzreihe verehren sie ihn als Ziegenbock; und in der nächsten Sitzreihe verehren sie ihn als Widder; und in der nächsten Sitzreihe verehren sie ihn als Krebs; und in der nächsten Sitzreihe verehren sie ihn als Ibis; und in der nächsten Sitzreihe verehren sie ihn als einen goldenen Falken; und in der nächsten Sitzreihe verehren sie ihn nicht... ... Dies bedeutet: Der unterste Grad des zweiten Ordens des R.R., et A.C., 5°=6°, wird Gott in Gestalt eines Menschen verehrt (Tiphareth). In 6°=5° erscheint er als Ziegenbock (Mendes Khan). In 7°=4° als ein Widder (AMVN). In 8°=3° als ein Krebs (verbunden mit der Sternenschwamm-Vision). In 9° = 2° als ein Ibis (*Toth). In 10°=1° als ein goldener Falke (Ra-Hoor-Khuit). Darüber (Kether) ist nur noch das Negative..." Weitere Erläuterungen zu dieser Vision gibt der Tarottrumpf V? die Liebenden. Niemand ist AMVN, der Erlöser Was sollte diese Analyse nun zeigen? Es gibt keinen anderen Gott als den Menschen. Niemand ist der Erlöser. Der christliche Mythos vom Sohn Gottes, dem Erlöser, welcher vom Himmel hinabsteigen wird, um

26

Crowley [1986].

263

die Menschheit von ihrer Sünde zu läutern, ist in AMVN ad absurdum geführt. Resignierend stellen wir mit AMVN fest: Ich bewirke. Es existiert keine Verantwortung gegenüber einer Gottheit, die in der Lage dazu ist, den Menschen von seinen 'Sünden' zu läutern, es existiert keine Verantwortung gegenüber irgendetwas, als zu tun, was Du willst. Und das tust Du bereits, Du weißt es nur noch nicht - oder doch? Wozu dann überhaupt ein AMVN - Um sich mit ihm darüber /u unterhalten, was er von dieser These hält. 7.3.2. AMVN - DIE EVOKATION Das Problem der klassischen Beschwörung ist, wie uns immer wieder auffällt, ihr Umfang und ihr Mangel an Individualität. Jedoch sie funktioniert. Allerdings haben wir heutzutage Möglichkeiten, das Funktionieren einer Evokation (Invokation) zu effekliviercn. Ebenso, wie lange schwarze Roben, sind lange Ritual-Litaneien out. Die Effektivität einer Anrufung ist den Fähigkeiten des Anrufenden überlassen, nicht den Sprüchen. ACHTUNG !!! 1)

Ein Evozierender (Invozierender) sollte möglichst nicht allein arbeiten. Denn einerseits wird die Validierung der erhaltenen Informationen in Alleinarbeit äußerst schwierig, andererseits wird eine 'Erste Hilfe' beim eventuellen Auftreten von Besessenheitsphänomenen nur schwerlich möglich.

2)

Ein Evozierender (Invozierender) sollte seine Praxis genau aufzeichnen, um sie prüfen zu können und um anderen eine Möglichkeit zu geben, sich bei eventuellen Komplikationen über den letzten Stand der Arbeit des Evozlerenden (Invozierenden)

264

informieren zu können, so daß 'Erste-Hllfe'-Maßnahmen eingeleitet werden können. 7.3.21. Kontaktaufnahme Räucherung: Abramelin-Öl Anbringung der Tafeln: NV und YChD wurden einander gegenüberliegend angebracht, NV im Norden, YChD im Süden. AMVN liegt zwischen NV und YChD. Stellung des Magiers: Er nimmt zwischen NV und YChD und vor AMVN ein Asana ein, welches bewegungslos für eine Stunde gehalten werden kann. Vibration: "ZIRDO", magisches Motto des Praktizierenden, "AMVN ZMRAN." (13x pro Teilnehmer) Weiteres Verfahren: Verharre im Asana und beobachte die AMVN-Tafel Zu erwartende Resultate: 1)

Materielle Phänomene, abhängig von der Beschaffenheit des Praktizierenden, zunächst vermutlich körperlicher Art. (Es mag

265

sein, daß das Haus über Dir zusammenbricht, es mag ebensogut sein, daß es Dir etwas warm wird.) 2)

Erscheinung des Wesens. Kommunikation mit dem Wesen. Du solltest auf jeden Fall darauf bedacht sein, derart Informationen zu sammeln, daß Du die Korrektheit der Erscheinung anhand der im ersten Teil des Artikels gegebenen Korrespondenzen überprüfen kannst.

3)

Das Wesen wird Dir vermutlich während der ersten oder zweiten Anrufung medial einen individuellen Schlüssel übermitteln, mit welchem es Dir möglich sein wird, die Erscheinung zu manifestieren. Dieser Schlüssel kann z.B. eine verbale Anrufung sein. Prüfe sorgfältigst!

Die Kontaktaufnahme kann als abgeschlossen bezeichnet werden, wenn 3) erreicht wurde. 7.3.22 AMVN - Evokation (Invokation) Es folgt der Bericht einer Invokation mittels eines oben erwähnten individuellen Schlüssels. Räucherung: Abramelin-Öl Anzahl der Teilnehmen 2 13 x Vibration: AMVN ZMRAN

266

Bericht des ersten Teilnehmers Erscheinung: "Ich werde Dir nun den Schlüssel übermitteln, um mich für Dich in der speziell notwendigen Form zu manifestieren. Begib Dich dazu aus Deinem Körper. Stelle Dich daneben, lausche dem Spiel meiner Flöte, höre meine Worte, wie ich sie Dir und Deinem Körper übermittle." "Das Verlassen meines Körpers bereitete mir ungewohnte Schwierigkeiten. Körperliche Übelkeit. Ich stand außerhalb und sah den tanzenden Flötenspieler, wie er einen Kanal zu meinem Körper öffnete, wie ein weißer Schlauch. Es war eine schizophrene Situation: meines Körper nicht habhaft, ihn dennoch agieren zu sehen. Durch die Schädeldecke drang der Kanal in meinen Körper ein. Das Körpergefühl kehrte zurück, obwohl ich mich nicht an der Stelle befand, an der ich spürte. Ein Dorn in meiner Schädeldecke. Ein goldener Strahl ging von dem Flötenspieler aus, darin Buchstaben sehend, ausgesprochen hörend und wie auszusprechen fühlend. Vibrierend erfolgte die Übermittlung des Schlüssels. Übermittlung und Vibration durch meinen Körper wurden deckungsgleich. Gestaltänderung des AMVN, manifestierend, eine Frau wurde sichtbar, verschwand wieder. Was blieb war eine manifestierte Ausformung des Gottes: Lange Überjacke, Stiefel, lange dunkle Haare, auf der linken Schulter ein goldener Falke sitzend, die Gesichtszüge falkenähnlich, scharf geschnitten. Fröhlich und ernsthaft ist er zugleich. Seine Stimme ist tief mit einem hohen Unterton. In der Rechten hält er einen Stab, eine Flöte. Ich kommunizierte von nun ab mit ihm."

267

Bericht des zweiten Teilnehmers: "Ich bekam den Schlüssel auditiv internal übemittelt, und paßte ihn vom Klang her an die Vibration des ersten Teilnehmers an. Während dieser Zeit stand ich astral auf, so daß ich dem ersten Teilnehmer "von Antlitz zu Antlitz" gegenüberstand. Nachdem er seinen Schlüssel beendet hatte, sah ich eine männliche Gestalt (allerdings ohne goldenen Falken, bei mir sah es eher aus, wie eine Schultertresse) mit einer Flöte in der Hand, welche mit T(eilnehmer) l redete. Plötzlich ging von der, zur Unterstützung verwendeten, Tafel wieder weißer Nebel aus, und in meinem Kopf formten sich die Worte: kahisa amaunet, amaunet toaisa, karedozoda amaunet, die ich physisch laut vibrierte. Nach der Beendigung des Zusatzes stand eine Frau vor mir, die ich vorher schon einmal kurz habe "aufblitzen" sehen. Sie war Amaunet, und erklärte mir, daß die Unterschiede in den Schlüsseln aufgrund dieser verschiedenen Zielrichtung zustandegekommen seien. Gebauso, wie Amoun für Tl "zuständig" sei, werde sie sich um mich kümmern. Sie hatte ein sehr schönes Gesicht, dunkle Haare und große, tiefdunkle Augen. Ansonsten war sie etwas kleiner als ich, und in ein Gewand eingehüllt, welches ihr bis zu den Füßen reichte und abwechselnd den Eindruck schweren Brokates und durchsichtiger Seide mit eingewirkten Goldfäden machte. Die Figur war einfach atemberaubend: sanfte geschwungene Kurven, absolut perfekte Proportionen, eine fast unheimliche Anmut in den Bewegungen. Von ihrer Art und Weise her ist sie ziemlich "straight", teilweise etwas kurz angebunden, fast barsch. Diese Eigenschaften treten jedoch hinter ihrer Erscheinung und dem von ihr ausgehenden, absolut vertauensvollen Gefühl zurück. Bei Ende der Evokation gab sie mir einen Stab, an dessen oberem Ende ein geflügelter Totenschädel befestigt war, und ein Siegel, wodurch ich jederzeit zu ihr hin gelangen kann."

268

7.3.2.3. Die Auswertung

Die Notation desselben erfolgt hier nicht in korrekter Henochischer Schreibweise, sondern in vokalischer Ausspracheform, welche von einem Tonbandmitschnitt rekonstruiert wurde. Anzahl der Teilnehmer: 2. (Die unterschiedlichen Texte der Vibrationen der Teilnehmer werden im folgenden durch "l" und "2" gekennzeichnet.)

Namentliche Vorstellung beider Teilnehmer. Jeweils 13xAMVNZMRAN (Irre Flötenmusik erklingt) 1: sadae(b) amon tu 2: sapahe amon tu 1: dodaiak moavea 2: sodaesa oaeda 1: odo 2:odo 1: da meada 2: ta mesada 1: olnua(d) 2: olnua 1: aiada 2: aiada 1: to garanuoa 2: to garanuoa 1:sadanu 2: satanu 1: torodao 2: torodao 1: aiadaiwa

269

2: naialaiwa 1: boalatu 2: balatu 1: henatanu 2: henatanu 1: taredao eo 2: taredao eo 1: (N) amonnunu hamatuo 2: amonnunu hamatuo 1: ta schaschak 2: ta schascha 1: iada 2: iada. (kahisa amaonet. amaonet toaisa. karedozoda amaonet.) Übersetzung:

Die mächtigen Klänge des Amon kamen mit dem Wind. Ich öffne die Tore dessen, der ist. Die Mächte der alten Zeit schlafen noch. Erwachet zu neuem Leben. Der Gerechte musiziert. Erwachet ihr, Amon Nun, der Nichtgeborene. Das Feuer des Herrn. (Ihr seid Amaunet. Amaunet komm zu mir. Hilf mir Amaunet.)

7.3.2.4. Die Manifestation In diesem Stadium der Evokation wird die Kontaktaufnahme mit der Wesenheit beendet sein, d.h. der Magier wird zumindest eine astrale Verbindung mit der Wesenheit hergestellt haben. Es kann durchaus vorkommen, daß AMVN sich dazu entschließt, dem Magier eine Absplitterung seiner Persönlichkeit zur weiteren Zusammenarbeit zurückzulassen.

270

Wie bereits erwähnt, müßte zu diesem Zeitpunkt der astrale Kontakt gesichert sein. Der Magier kann also, falls er kein Interesse an einer materiellen Manifesation der Wesenheit hegt, die Evokationsarbeit hier beschließen und auf astraler Ebene weiterarbeiten. Der furchtlose Magier jedoch wird vermutlich weitergehen und gesicherte materielle Phänomene erzeugen wollen. Die in dieser Absicht folgende Arbeit wird eine Zusammenarbeit zwischen der Wesenheit und dem Magier sein: Beide werden sich darüber austauschen, wie eine Manifestation am sinnvollsten zu realisieren ist. Einige allgemeine Tips: 1)

Manifestation einer Wesenheit kann z.B. bedeuten: - Medialer Kontakt: Die Wesenheit schreibt, spricht oder handelt durch den Körper des Magiers. Diese Dinge können getrennt voneinander geschehen aber auch gleichzeitig. - Poltergeistphänomene: Die Wesenheit agiert unsichtbar und erzeugt materielle Phänome. Diese Phänome können von leisen Knackgeräuschen in irgendwelchen Gegenständen bis zu Erdbeben.... reichen. - Verkörperlichung: Das Wesen nimmt eine, auf dieser Ebene sichtbare, Gestalt an.

2)

Konzentration und Entspannung: - Der Magier sollte darauf bedacht sein, seine Konzentration und seine Entspannung zu optimieren, um möglichst schnell zum angestrebten Ziel zu gelangen. Bewährt haben sich hierbei Autogenes Training, sowie das- allseits beliebte Asana. Unterstützende Funktionen können Bodybuilding, Bioenergetik, Yoga, Stretching und Massagen einnehmen.

3) - Es wird sinnvoll sein, sich ein Bildnis des Wesens anzufertigen und auf dieses Bildnis zu meditieren. Eventuell kann der Einsatz von Spiegeln hilfreich sein.

271

4) - Jede Form von Energie -Channeling kann sich unterstütze nd auf die Manifestation der Wesenheit auswirken. Z.B.: Telekinese, Automatisches Sprechen, Automatisches Schreiben. Hierbei wird es auch wiederum sinnvoll sein, die Arbeiten mit der Wesenheit abzusprechen. 5) - Gezielter Einsatz von Sexualmagie (Tantra), nach Absprache mit der Wesenheit. Gemeint ist sowohl autosexuelle , homosexuelle und heterosexuelle Sexualmagie. 6) - Ein Überprüfungskriterium dafür, daß die Manifestation beginnt, scheint zu sein (ähnliche Phänomene wurden zumindest häufig festgestellt), daß der Magier sich des häufigeren die Frage stellt, ob er allmählich wahnsinnig wird; häufig Wahnsinn in Form von Schizophrenie. Die bis hierhin beschriebene Form der Evokation stellt eine allgemein anwendbare Technik dar. Sie kann sowohl da/u benutzt werden, Wesenheiten aus den Henochischen Tafeln zu evozieren, als auch einen speziellen Mitarbeiter. Zur Evokation des speziellen Mitarbeiters wird sie sich vermutlich am besten eignen, da es möglich wird, durch die Art der Evokalion einen 'persönlichen' Kontakt zu der Wesenheit aufzubauen, welcher bezüglich des speziellen Mitarbeiters auch erwünscht wird. Der Vorteil der Technik liegt vor alle m darin, daß sie die Möglichkeit bietet, den betriebenen Aufwand zu konzentrieren und zu dosieren, was bei der von Dee vorgeschlagenen Technik nicht der Fall ist.

272

273

8. Way to the Stars - die AEthyre

8.1. Die Kräfte hinter den Tafeln Als Wachtürme bezeichnet Dee die Henochischen Tafeln, und hinter diesen Wachtürmen befindet sich das... Paradies? ... die Hölle? oder... ? Was bewachen diese Wachtürme? Bewachen sie die Kräfte dahinter, vor den Kräften dieser Ebene? Oder bewachen sie die Kräfte dieser Ebene vor den Kräften hinter den Wachtürmen? YHSchVH Symbol des Erlösers des Menschen: der Mensch, YHSchVH Symbole der Henochischen Tafeln der Elemente. Die Henochischen Tafeln der Elemente Symbole des Menschen.

Die Wachtürme des Universum? ein von Menschen geschaffenes Abbild des Menschen. Wovor kann ein vom Menschen geschaffenes Bildnis des Menschen den Menschen bewachen? Möglicherweise vor dem Menschen? Bewacht das Bildnis oder bewacht der Mensch? Schau in den Spiegel und sieh' ein Bildnis. Macht das Bildnis, daß Du siehst, was Du siehst, oder DU? Wen siehst Du in dem Spiegel? Dich oder ein Bildnis? Wer bewacht? ... Menschen erkennen Differenzen in ihrer Wahrnehmung und bestimmen Relationen von Differenzen in ihrer Wahrnehmung.

274

Relationen fassen sie zu Symbolen zusammen, indem sie sie relationieren. Menschen verhalten sich nach den von ihnen bestimmten Symbolen. Sie erwarten Symbole, und sie prüfen Symbole, und sie erschaffen Symbole. Menschen bewachen ihre Symbole. Siehst Du ein Bild von Dir und sagst du: "Das bin ich.", so sagst du: "Ich sehe einige Symbole, die ich mit mir bekannten Symbolen relationieren kann." Die Wachtürme des Universums stellen Symbole des Menschen für den Menschen dar. Hinter Symbolen verbergen Menschen das, woraus sie sich relationiert haben, das, woraus sie sich ein Bildnis von sich geschaffen haben.

Was läge näher anzunehmen, als daß hinter den Wachtürmen des Universums das liegt, woraus der Mensch sich geschaffen hat?!

8.2. Der letzte Schrei 30 AEthyre liegen jenseits der Wachtürme des Universums 1. Sie heißen: 30 29 28 27 26 25 24 23 22

TEX RII BAG ZAA DES VTI NIA TOR LIN 1

Literatur Crowley MDE.

275

ASP KHR POP ZEN TAN LEA OXO UTA ZIM LOE ICH ZAX ZIP ZID DEO MAZ LIT PAZ ZOM ARN LIL

21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

Ein Schrei, um die Dreißig bei Anrufung ihres Namens zu öffnen2: "MADARIATZA das perifa...3 cahisa micaolazoda saanire coasago od fifisa balzodizodarasa laida. Nonuca gohulime: Micama adoianu MADA faoda beliorebe, soba ooaona cahisa luciftias peripesol, das aberaasasa nonucafe netaaibe caosaji od tilabe adapehaheta damepelozoda, tooata nanucafe jimicalasodoma larasada tofejilo marebe yareryo IDOIGO 4; od torezodulape yaodafe gohola, Caosaga, tabaoreda saanire, od caharisateosa yorepoila tiobela busadire, tilabe noalanu paida oresaba, od 2

Ich gebe an dieser Stel le den Schlüssel des 30. AEthyrs in Henochischer Lautschrift (d.h. er kann in dieser Form zur Anrufung benutzt werden), wie seine Übersetzung in deutscher Sprache an; entnommen aus Eschner [1985], 3 An dieser Stelle immer den Namen des entsprechenden AEthyts einsetzen. Wird 4 variiert entsprechend des AEthyrs.

276

dodaremeni zodayolana. Elazodape tilaba paremeji peripesatza, od ta qurelesata booapisa. Lanibame oucaho sayomepe, od caharisateosa ajitoltorenu, mireca qo tiobela lela. Tonu paomebeda dizodalamo asa pianu, od caha-risateosa aji-la-tore-lorenu paracahe a sayomepe. Coredazodizoda dodapala od flfalazoda, lasa manada, od faregita bamesa omaoasa. Conisabera od auauotza tonuji oresa; catabela noasami tabejesa leuitahemonuji. Vanucahi omcpetilabe oresa! Bagile? Moooabe OL coredazodizoda. El capimao itzomatzipe, od cacocasabe gosaa. Bajilenu pii tianuta a babalanuda, od faoregita teloca uo uime. Madarüatza, torezoduü! Oadariatza orocaha aboaperi! Tabaori perioazoda aretabasa! Adarepanu coresata dobitza! Yolacame perioazodi arecoazodiore, od quasabe qotinuji! Ripire paaotza ta sagacore! Umela od peredazodare cacareji Aoiveae coremepeta! Torezodu! Zodacare od Zodameranu, asapeta sibesi butamona das suresodaza Tia balatanu. Odo icale Qaa, od Ozodazodama pelapeli IADANAMADA!" Übersetzung: "Die Himmel, die wohnen in dem ersten AEthyr sind mächtig in den Teilen der Erde und löschen das Gericht des Höchsten! Zu Dir ist es gesagt: Siehe das Gesicht Deines Gottes, der Anfang des Trostes, dessen Augen sind das Leuchten der Himmel, welche vorbereiteten Dich für die Herrschaft über, die Erde und ihre unaussprechliche Verschiedenheit, versehen Dich mit einer Kraft, Verständnis einzurichten, alle Dinge gehörend zu ihm, der sitzt auf dem heiligen Thron: und er stieg auf die Erde sagend: Die, laß sie sein regiert von ihren Teilen und laß da sein Trennung in ihr, daß der Ruhm von ihr mag sein immer betrunken und aufgewühlt in sich selbst. Ihr Lauf, laß ihn runden mit den Himmeln, und, wie eine Magd, laß sie dienen ihnen. Eine Jahreszeit, laß es verwirren einen anderen und laß da sein kein Lebewesen auf oder in ihr ein- und dasselbe. All ihre Mitglieder, laß sie sich unterscheiden in ihren Eigenschaften, und laß da sein nicht ein Lebewesen gleich mit einem anderen. Die verständigen Lebewesen von der Erde, oder Mensch, laß sie plagen und ausmerzen einander: Und ihre Wohnorte, laß sie vergessen ihren Namen. Die Arbeit des Menschen und sein Prunk, laßt sie sein

277

entstellt. Seine Gebäude, laß sie werden Höhlen für die Tiere des Feldes! Verwirre ihr Verständnis mit Dunkelheit. Denn warum? Es reut mich, daß ich geschaffen habe den Menschen. Eine Zeit, laß sie erkannt sein, und eine andere Zeit einen Fremden. Weil sie ist das Bett einer Hure, und der Wohnort von ihm, der ist gefallen. O ihr Himmel, erhebt euch! Die niedrigen Himmel bei euch, lasset sie euch dienen! Regiert die, die regieren. Werfet nieder so, wie fällt. Bringt hervor, mit denen, die wachsen, und zerstöre die Verdorbenen. Keinen Ort laßt es bleiben in einer Zahl. Füge hinzu und vermindere, bis die Sterne sind gezählt. Erhebt euch! Bewegt! Und erscheint vor dem Bund seines Mundes, denn er hat geschworen zu uns in seiner Gerechtigkeit. Öffnet die Mysterien eurer Schöpfung und macht uns zu Teilhabern von dem fleckenlosen Wissen."

278

279

Buch III System der Magie

280

281

9. Identität von Einheit und Differenz1 Der Henochischen Magie liegt ein Weltbild zugrunde, das das Funktionieren von Magie ermöglicht. Wir haben uns mit den Grundbausteinen des Weltbildes beschäftigt. Das Weltbild auszubauen und magische Phänomene zu erzeugen, wird Dir überlassen. Das Weltbild der Henochischen Magie existiert als eine Alternative zu jedem herkömmlichen Weltbild. In herkömmlichen Wellbildern funktioniert Magie überhaupt nicht, oder lediglich eingeschränkt. Trifft diese Aussage auf Dich zu, so stehst Du vor einem Problem: Du hast die Wahl zwischen einem manschen Weltbild und einem nicht-magischen Weltbild, und Du gerätst möglicherweise in das Dilemma Magie oder Nicht-Magie. Im Rahmen der Henochischen Magie gestaltest Du Dein Weltbild, in Deiner Welt hingegen wirst Du möglicherweise 'fremdbestimmt'. Ich nenne diese Dissonanz »Illusion«. So werden wir im weiteren desillusionieren, indem wir Verbindungen zwischen Weltbildern aufzeigen. Die Verbindungen bestehen zwischen den Grundbausteinen von Weltbildern und können möglicherweise erweitert oder ausgetauscht werden.

9.1. Differenz

Die Beschreibung irgendeines Objektes läßt sich auf die Unterscheidung des Objektes von mindestens einem anderem Objekt

1

Siehe Luhmann [1987], Maturana [1985].

282

zurückführen. Beschrieben wird das, was wahrgenommen wird. Wahrgenommen werden Unterschiede. Wahrgenommen werden Unterschiede, die z.B. als heiß -kalt (wobei heiß ist, was nicht kalt ist und kalt ist, was nicht heiß ist) oder hell-dunkel oder lautleise beschrieben werden. Abstufungen in der Beschreibung erfolgen auf weitere Wahrnehmungen von Unterschieden. Beschreibungen werden wahrgenommen, indem sie unterschieden werden. Diese Unterschiede heißen im weiteren Differenzen2. Eine grundlegende Tätigkeit des Menschen besteht darin, Differenzen zu bilden. 9.2. Einheit Differenzen werden, wenn sie beschrieben werden, zusammengefaßt. So stellt das Wort 'Mensch' die Beschreibung einer Zusammenfassung von Differenzen dar. 'Mensch' wird als eine Einheit beschrieben. 9.3. Identität

Differenzen werden zu Mengen zusammengefaßt und erhalten als eine Einheit Identität, die es ermöglicht und die dadurch entsteht, daß Einheiten von Einheiten differenziert werden. Menschen geben sich Einheit, indem sie ihre Differenzen zusammenfassen und gewinnen Identität, indem sie ihre Einheit von anderen Einheiten differenzieren.

2

Siehe zum Thema Wahrnehmung Malurana [19851: Biologisch stellt Wahrnehmung das Bemerken von Unterschieden an sensorischen Oberflächen dar.

283

Differenzen werden zur Einheit, wobei die Differenzen verloren gehen. Bildung von Differenzen setzt bereits den Verlust von Differenzen voraus, denn Differenzen bestehen zwischen Einheiten, die durch den Verlust von Differenzen gebildet werden. Einheiten bilden Differenzen, die wiederum zu Einheiten werden: Einheiten gewinnen in der Differenz Identität; So entsteht Identität im Zusammenspiel von Einheit und Differenz. Die Fähigkeit des Menschen, sich als Mensch zu beschreiben und von einer Umwelt auszugrenzen, hängt wesentlich davon ab, Differenz und damit Einheiten und damit 'Identitäten* zu verlieren. Komplexität bezeichnet den Grad der Identität. Eine Identität wird gewonnen durch die Reduktion von Komplexität. Erhöhung der Komplexität kann Bildung von 'Identitäten' zur Folge haben. Für Menschen Mensch/Umwelt.

ergibt

sich

ihre

Identität

aus

der

Differenz

Erhöhung der Komplexität kann erfolgen durch Differenzierung des Menschen. Erinnern - oder Differenzierung der Umweit erfahren. Beides beeinträchtigt die Identität und damit Mensch und Umwelt. 9.4. Gott und Teufel - Das Schöpferische Prinzip Dee führt in sein Weltbild die Orientierung von Differenz zu Einheit als Streben nach Gott und Schutz vor dem Teufel ein. Gott, der Schöpfer, der aus Bestandteilen zusammenfügt, und Teufel, der Zerstörer, der die Einheit in ihre Bestandteile zerlegt. Dee strebt nach Gott und schützt sich vor dem Teufel, wie der Mensch aus Differenzen Einheit schafft. Beide, sowohl Gott als auch Teufel, stellen Einheiten dar. Die Einheiten werden zusammengefaßt aus Differenzen - unterschiedliche

284

Engel und unterschiedliche Teufel, von denen wiederum jeder eine Einheit darstellt, die wiederum aus Differenzen zusammengefaßt wird, die wiederum jede eine Einheit darstellt, die aus Differenzen zusammengefaßt wird, die... So wohnt dem Gott (Einheit) sowohl der Teufel (Differenz) inne, wie der Gott (Einheit) dem Teufel (Differenz). Gott erhält seine Identität durch seine Differenz zum Teufel und der Teufel seine durch die Differenz zum Gott.

Gott steht im Weltbild Dee's für Einheit der Differenz. Teufel steht im Weltbild Dee's Tür Differenz der Einheit

Gott und Teufel - Identität von Einheit und Differenz. Der Mensch, der in diesem Weltbild nach Gott strebt, schafft mit jedem Schritt, den er meint, sich Gott zu nähern, neue Nahrung für den Teufel, denn jede Einheit, die er schafft, stellt eine Basis für weitere Differenzen dar. Strebt er dem Teufel entgegen, so schafft er die Basis für neue Göttlichkeit. Ob Streben nach dem Gott oder Streben nach dem Teufel, beides führt zu Reduktion von Komplexität - die Identität des Menschen erstarrt zu Göttlichkeit oder zersplittert im Teuflischen. Komplexität erhöht sich und damit die Bewegungsfreiheit der Identität, wenn Gott und Teufel sich befruchten: Größtmögliche Einheit, verbunden mit größtmöglicher Differenz. Solve et Coagula

285

9.5. Tafeln und AEthyre Der Mensch schafft seine Identität, indem er die Einheit Mensch von einer Einheit Umwelt differenziert. Die Einheit Umwelt wird im Menschen gebildet, und der Mensch bildet seine Einheit aus Differenzen der Umwelt. Seine Identität gewinnt er dadurch, daß er seine Einheit in seiner Umwelt als die Einheit Mensch in der Umwelt bezeichnen kann. Die Tafeln der Elemente und des Geistes symbolisieren den Menschen genauso, wie die Einheit Mensch den Menschen 'symbolisiert'. Um sie herum liegen die AEthyre, ihre Umwelt. Die Tafeln entsprangen aus dieser Umwelt, so wie der Mensch seine Einheit aus seiner Umwelt differenziert und seine Identität mit der Differenz Mensch-Umwelt erschafft. In Mensch und Umwelt erinnert und erfährt die Identität, woraus sie sich erschaffen hat. Und ein AEthyr außerhalb der 30 ist unbekannt, so wie Identität nur Identität kennt. Mit Sprache beschreibt und verändert der Mensch seine Umwelt, so wie Henochisch die Tore zu den AEthyren öffnet.

286

287

10. Anhang - Kabbalistische Kürzel Ich bediene mich im Rahmen dieses Buches allgemein üblicher kabbalistischer Kürzel, welche ich in den folgenden Tabellen erläutern werde. 10.1. Hebräische Buchstaben Name des Buchstaben

Kürzel

Zahlwert

Aleph

A

1

Beth Gimel Dalet He Vau Zajin Cheth Teth Yod Kaph

B G D H V Z

Lamed Mcm

L M

Nun

N

Samech

S

2 3 4 5 6 7 8 9 10 20 (bzw. 500) 30 40 (bzw. 600) 50 (bzw. 700) 60

Ch T Y(I) K

288

Ajin Pe

Aa Ph

Tsaddi

Ts

Kof Resch Schin Tau

Q R Seh Thau

10.2. Trümpfe des Tarot (Atu) Name

Kürzel (Atu Nr.)

korrespondierender hebr. Buchstabe

Narr Magier Hohepriesterin Kaiserin Kaiser Hohepriester Liebende Wagen Ausgleich Eremit Glück Lust Gehängter Tod Kunst

0 I II III IV V VI VII VIII IX X XI XII XIII XIV

A B G D Ts V Z Ch L Y K T M N S

70 80 (bzw. 800) 90 (bzw. 900) 100 200 300 00

289

Teufel Turm Stern Mond Sonne Äon Universum

XV XVI XVII XVIII XIX XX XXI

Aa P

H Q R Seh Th

290

291

11. Literatur: (Themenstichworte werden in Klammern, (...), angegeben) Crowley[1985a] A. Crowley, Liber 777 und andere kabbalistische Schriften; Peyn und Schulze Verlag; Bergen; 1985 (Kabbalistisches Korrespondenzwerk) Crowley{1985b] A. Crowley; Das Buch Toth; Urania Verlag, München; 1985 (Tarot) Crowley[1986] A. Crowley; Liber 418, Die Vision und die Stimme; Peyn und Schulze Verlag, Bergen; 1986 (Berichte zu Arbeiten mit der Henochischen Magie) Crowley[1986a] A.Crowley; Liber Aleph; Peyn und Schulze Verlag, Bergen; 1986 Crowley/Eschner[1987] A. Crowley/M.D. Eschner; Liber AL vel Legis mit Kommentaren; Peyn und Schulze Verlag: Bergen; 1989 Crowle y[1988] A. Crowley; Magick, 2 Bd.; Peyn und Schulze Verlag, Bergen; 1988 (Magische Praxis: Astralreisen, Schutzrituale, Evokalionen, etc.) Crowley[] A. Crowley; The Equinox; Samuel Weiser Inc., New York Dee[1564] Dr. John Dee; Monas Hieroglyphica; London; 1564 (Quelle) Dee[1852] Hrsg. J. Orchard HalUwell; The private Diary of Dr. John Dee; London; 1852 (Quelle) Eschner[1985] M.D.Eschner, Die Henochischen Schlüssel der Magie, Peyn und Schulze Verlag: Bergen; 1988 (Henochische Sprache und Symbolik) Eschner[1987a] Hrsg. M.D. Eschner, Die geheimen Rituale und Unterweisungen des hermetischen Ordens der goldenen Dämmerung; Peyn und Schulze Verlag, Bergen; 1987 (Kabbalistische Symbolik, Astralarbeiten, Evokationen, Schutzrituale, etc.) Eschner[1987b] Eschner/Hostrup; Magische Kabbalah; Peyn und Schulze Verlag, Bergen; 1986 (Kabbalistisches Lehrwerk)

292

Eschner[1989] M.D. Eschner: Techniken der Bewußtseinserweiterung; Peyn und Schulze Verlag, Bergen; 1989 Jungkurt[] Markus M. Jungkurth, Flying Rolls des Golden Dawn; Peyn und Schulze Verlag: Bergen; (Berichte magischer Arbeiten) Kiesewetter[] C. Kiesewetter; John Dee; Ansata (Biographie) Luhmann[1987] N.Luhmann; Soziale Systeme; Suhrkamp, Frankfurt; 1989 Maturana[1985] H.R. Maturana; Erkennen; Vieweg, Braunschweig; 1985 Meyrink[1958] G. Meyrink; Der Engel vom westlichen Fenster; Heinrich Schwab Verlag; Büdingen/Hessen; 1958 (Biographischer Roman) Peyn[1989a] Gilta Peyn; Autogenes Training - Die Unterstufe; Peyn und Schulze Verlag Verlag, Bergen; 1989 Peyn[1989b] Gitta Peyn; Autogenes Training - Die Oberstufe; Peyn und Schulze Verlag, Bergen; 1989 Regardie[] I. Regardie; Der Orden der Goldenen Dämmerung, 3 Bd.; Bauer-Verlag, Freiburg (Symbolsysteme) Roberts [1985] J. Roberts; Die Natur der persönlichen Realität; AristonVerlag, Genf; 1985 (Kontakte zu Astralwesen) Roberts [1986] J. Roberts; Gespräche mit Seih - von der ewigen Gültigke it der Seele; Goldmann-Verlag, München; 1986 (Kontakte zu Astralwesen) Roberts[1988] J. Roberts; Individuum und Massenschicksal; AristonVerlag, Genf; 1988 (Kontakte zu Astralwesen) SLOANE[] Sloane Manuskripte, 3189-3191; Britisches Museum u. Ashmolean Museum Oxford (Quelle) Weidelener[1987] Herman Weidelener; Die Götter in uns; GoldmannVerlag, München; 1987

Liber AI vel Legis mit Kommentaren von

Aleister Crowley/Michael D. Eschner ISBN 3-89423-001-0

Das über AI vel Legis, die Bibel des Wassermannzeitalters lesen und verstehen, wer will das nicht? Dieses Buch soll dabei helfen. Das Liber AI vel Legis mit Kommentaren ist magisch, kabba listisch, philosophisch und prophetisch. Die Kommentare von Aleister Crowley und M.D. Eschner sind sowohl für Lai-en als auch für den kabbalistisch Gebildeten ein verständiger Führer durch die Geheimnisse des Liber AI.

View more...

Comments

Copyright ©2017 KUPDF Inc.
SUPPORT KUPDF